Blu-ray Disc (Premium Collection) Kaufvideo

300

Verfilmung des Kultcomics von Frank Miller, in dem König Leonidas mit 300 Spartanern in den Krieg gegen das gewaltige Heer von Perserkönig Xerxes zieht.


300 (Premium Collection)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
02.09.2011

Action/ Abenteuer

USA 2007
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 16

Gerard Butler
Lena Headey
Dominic West

Regie: Zack Snyder
Warner Home Video Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(8 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Schwarz färbt sich der Himmel, rot die Erde in der grandiosen Verfilmung des Kultcomics über die Kollision von Spartas Stolz und Persiens Übermacht.

Xerxes will Leonidas auf seine Seite ziehen (Foto: Warner) Großansicht

Xerxes will Leonidas auf seine Seite ziehen (Foto: Warner)

Unerbittlich, voller Gewalt und ausgelebter Urinstinkte ist die Welt von Frank Miller, in der die Hoffnungslosigkeit Grundstimmung ist, trotzdem aber Helden mit faszinierenden Persönlichkeiten generiert. Es gibt sie in "Sin City", in "The Dark Knight Returns" und auch im antiken Abenteuer "300", das durch Zack Snyder ("Dawn of the Dead") eine visuell und atmosphärisch kongeniale Umsetzung erfährt.

Keine faktenorientierte und ausgewogene Geschichtsstunde, sondern eine monumentale Fantasie über den Mythos Sparta und den antiken Heldenbegriff. 480 vor Christus versucht das persische Großreich, Griechenlands Stadtstaaten zu unterwerfen.

Schon die kleinen Spartaner werden zu Kriegern erzogen (Foto: Warner) Großansicht

Schon die kleinen Spartaner werden zu Kriegern erzogen (Foto: Warner)

Gestylte Visionen

Spartas König Leonidas (Gerard Butler) bietet der gigantischen Übermacht die Stirn - ohne Unterstützung des Rats, aber mit dem Segen seiner stolzen Frau (Lena Headey). Mit 300 spartanischen Elitekriegern und wenigen griechischen Verbündeten stemmt sich der Männerbund am Engpass der Thermopylen gegen die Angriffswellen der Perser, bis auch der letzte Zuschauer mit dem Rücken zur Wand Widerstand leistet.

"300" ist ein bildgewaltiges Aufputschmittel, unwiderstehlich in seiner Wirkung, hoch stilisiert in seinen Tableaus, die mit Unterstützung digitaler Effekte ganz in der Comic-Welt leben. Wolfsaugen leuchten im Nebel, Könige positionieren sich vor riesigem Vollmond, Heerscharen dehnen sich aus bis zum Horizont, während das Licht durch die Wolken bricht und der Zorn Spartas in die Kriegsmasse des Gegners sticht.

Das ist verklärt, aber nie vorbildhaft, gewalttätig, aber nie sadistisch. Wer Realismus will, öffnet die Haustür. Wer ein mitreißendes Spektakel sucht, findet es im Kino.

300 (Premium Collection)

Atemberaubende Verfilmung von Frank Millers Kultcomic über die triumphalste Niederlage der antiken griechischen Geschichte.

Grau-schwarz der Himmel, aggressiv aufgestellt die muskulösen Krieger, blitzend die Augen in den Schlitzen der Helme, mächtig die Schilde, auf denen sich das Licht der Götter bricht, ahnungslos der Feind, bevor sich die Kampfmaschine Spartas in Bewegung setzt, um mit dem Blut der Perser Geschichte zu schreiben. Martialisch und nihilistisch, von druckreifer Lakonie durchsetzt ist der Ton in Zach Snyders wuchtigem Actionfresko, das Frank Millers Comic einen Schrein errichtet. Geradlinig erzählt ist der Plot, der aus der Aussichtslosigkeit Hoffnung generiert. Für Realismus interessiert sich "300" nicht, nur für den Mythos, der die Jahrtausende überlebte. Im Hintergrund stehen die Perserkriege, die Versuche des Großreichs, die griechischen Stadtstaaten zu unterwerfen. Im Vordergrund platziert ist die berühmte Schlacht am Engpass der Thermopylen, in der sich ein von 300 Spartanern angeführtes Kleinheer einer riesigen Übermacht von Orientalen in den Weg stellte. Ein Prolog zeigt, wie der junge Leonidas, der spätere König Spartas und Kopf der 300, mit List einen monströsen Wolf erlegt. Ein Epilog deutet an, welche Bedeutung das Blutopfer für das Selbstbewusstsein der antiken Demokratie und die folgenden Siege gegen den Erzfeind hatte. Dazwischen gibt es Skizzen vom harten Leben in der Kriegskultur Sparta, dem sich Kinder, Frauen und Männer unterwerfen müssen. Und von Leonidas Beziehung zu seiner Königin (Lena Headey), die später in Spartas Versammlung um Verstärkung für ihren Mann kämpft, den sie denkwürdig gefasst in seine Bestimmung entließ: "Komm zurück, mit oder auf deinem Schild."

Den Schwerpunkt des Films, der Millers Universum aus Sex, Gewalt, Zynismus und Ehrenkodex in ausdrucksstarke Bilder übersetzt, bilden die Kampfszenen. Halbnackte Spartaner mit glänzenden Körpern schlagen als euphorisierter Männerbund blutige Schneisen ins Heer des Gottkönigs Xerxes, der degenerierte Riesen, seine Leibgarde, eine gesichtslose Masse aus Söldnern, sowie Elefanten und Nashörner in die Schlacht wirft. Leichen türmen sich auf, durchbohrte Körper drapieren entlaubte Bäume, die Phalanx ermüdet das persische Heer, der Formationskeil spaltet es, während Leonidas und seine Männer der Choreografie des Bluts folgen. Alles wirkt stilisiert und erhöht, lebt in seiner eigenen Welt, in der Bewegungen so verfremdet sind wie die Bilder. Wie "Sin City" vor Blue- und Greenscreens gedreht, ist "300" mit voller Absicht artifiziell, ohne dass die Figuren darunter leiden. Pathos und Posing haben hier einmal zu Recht eine Heimat in dieser bisher verblüffendsten und quellentreuesten Comicadaption, die Snyder und seinem Autorität vermittelnden Star Gerard Butler viele Türen öffen dürfte.

"300" ist nichts für zarte Gemüter und kritische Realisten, ist kein Stimmungsmacher für aktuelle US-Kriege, sondern ein antikes Heldengedicht, ist nie Arthur Penn, aber oft John Ford, ist Herodot, übersetzt von Leni Riefenstahl. Und folgt nur einem Ziel, mit dem der Erzähler die Geschichte beschließt: "Erinnert Euch unser." Ein Film fürs Langzeitgedächtnis. kob.

Darsteller:  Gerard Butler   als Leonidas
  Lena Headey   als Gorgo
  Dominic West   als Theron
  David Wenham   als Dilios
  Vincent Regan   als Captain
  Michael Fassbender   als Stelios
  Tom Wisdom   als Astinos
  Andrew Pleavin   als Daxos
  Andrew Tiernan   als Ephialtes
  Rodrigo Santoro   als Xerxes
  Giovani Antonio Cimmino   als Pleistarchos
 
Regie:  Zack Snyder  
Buch:  Zack Snyder  
  Kurt Johnstad  
  Michael Gordon  
Musik:  Tyler Bates  
Kamera:  Larry Fong  
Produzent:  Gianni Nunnari  
  Mark Canton  
  Bernie Goldman  
  Jeffrey Silver  

"Tudors"-Star Henry Cavill baut die Chinesische Mauer

Er ist der Mann für die schwersten Jobs in Hollywood!

"The Great Wall": Henry Cavill hat sich ein großes Bauprojekt vorgenommen (Foto: Constantin) Großansicht

"The Great Wall": Henry Cavill hat sich ein großes Bauprojekt vorgenommen (Foto: Constantin)

Henry Cavill hat sich als langjähriger Begleiter des launenhaften Königs Henry im Serienhit "Die Tudors" in die Herzen der Fans gespielt - und in die allererste Liga der Hollywood-Stars: Wann immer nun in der Traumfabrik eine Rolle als strahlender Retter zu vergeben ist - sei es im "Krieg der Götter" oder gar als größter aller Helden "Superman" - ist Cavill die erste Wahl.

Nun soll er gar das größte Bauwerk der Weltgeschichte errichten - die Chinesische Mauer! Denn Henry Cavill hat die Hauptrolle im Historien-Epos "The Great Wall" ergattert. Im Regiestuhl sitzt dabei Edward Zwick, der schon mit "Last Samurai" bewiesen hat, dass er fernöstliche Motive in beeindruckend schöne Bilder bannen kann.

Details zur Handlung werden derzeit noch geheim gehalten, die Macher haben lediglich verraten, dass "die mysteriösen Hintergründe des Baus der Mauer" im Mittelpunkt stehen sollen.

Geheimnisvoll wie der Bau der Pyramiden

Vermutlich wird "The Great Wall" daher in der wichtigsten Bauphase der Mauer um 220 v. Christus spielen, als der erste chinesische Kaiser Quin Shihuangdi sein Reich vor Invasoren aus dem Norden abschirmen wollte. Erste einfache Befestigungsanlagen datieren zwar schon aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und die endgültige Form der Mauer entstand dann erst ums 15. Jahrhundert n. Chr. Doch eine große unbeantwortete Fragen um die Mauer lautet, wie das chinesische Volk unter dem ersten Kaiser mit den bescheidenen architektonischen Mitteln des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts überhaupt ein derart enormes Bauwerk bewältigen konnte.

Welche Rolle Henry Cavill spielen wird, um dieses Mysterium aufzuklären, ist dabei noch ungewiss. Als Chinese wird er eher nicht zu sehen sein, vielleicht aber als westlicher Berater oder Helfer?

Hinter dem Projekt steht übrigens Top-Produzent Thomas Tull, auf dessen Konto eine ganze großer Kino-Epen gehen - allerdings von recht unterschiedlicher Qualität: "10.000 BC", "300", "The Dark Knight" Watchmen", "Inception", "Kampf der Titanen" und "Sucker Punch" waren alle großformatiges Kino, allerdings nicht immer mit großartigen Drehbüchern.

Dieses kommt bei "The Great Wall" von Max Brooks, der auch die schräge Zombie-Satire "World War Z" mit Brad Pitt geschrieben hat, die im Januar 2013 in die deutschen Kinos kommt. Das lässt hoffen, dass sich das China-Epos nicht einfach nur in bedeutungsschweren Bilderfluten verlieren wird, sondern auch eine Prise Witz und Ironie entfaltet…

 

300 (Premium Collection) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Gerard Butler

"300" machte ihn zum testosteronstarken Superstar. Schillernde Schurken, elegante Bösewichte und historische Abenteurer gehören zu den...

 

Star

Lena Headey

Mit ihrer eleganten, attraktiven und stolzen Erscheinung ist die brünette britische Film- und Theaterschauspielerin Lena Headey ein Blickfang....