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380.000 Volt - Der große Stromausfall

TV-Katastrophenfilm um einen Stromausfall, der Berlin in den Ausnahmezustand versetzt.


380.000 Volt - Der große Stromausfall

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Erhältlich seit:
02.12.2010

Action/ Drama

Deutschland 2010
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12

Ann-Kathrin Kramer
Tobias Oertel
Rolf Kanies

Regie: Sebastian Vigg
Highlight Communications (Deutschland)

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380.000 Volt - Der große Stromausfall

Anja Radtke arbeitet als Ingenieurin bei dem Energiekonzern Ekraft in Berlin. Während ihrer Nachtschicht treten Schwankungen in einer Leitung auf. Als sie die Trafos im Umspannwerk prüfen lässt, geschieht ein tödlicher Unfall. Kurze Zeit später lässt ein Blackout im Nordosten von Berlin die Lichter ausgehen. In den dunklen Straßen bricht die Panik aus, eskaliert die Gewalt. Es kommt zu Randale und Plünderungen. Gemeinsam mit dem Wartungstechniker Volanski versucht Anja, die als Sündenbock für die Katastrophe verantwortlich gemacht werden soll, fieberhaft ihre Unschuld zu beweisen und die Stromversorgung wieder herzustellen.

Katastrophen-Movies aus deutscher Produktion haben es in der Regel schwer mit den millionenschweren amerikanischen Vorbildern mitzuhalten. Da macht auch Sebastian Viggs "380.000 Volt - Der große Stromausfall" aus dem Jahr 2010 keine Ausnahme. Klischeebeladen und recht vorhersehbar lässt der Film trotz einiger schauriger Momente Hochspannung jedenfalls vermissen. Da können auch die bemühten Hauptdarsteller Ann-Kathrin Kramer und Tobias Oertel wenig ausrichten.

380.000 Volt - Der große Stromausfall

In Berlin gehen die Lichter aus und das Chaos greift um sich. Nach "Der Abgrund - Eine Stadt stürzt ein" darf sich Regisseur Sebastian Vigg einem weiteren Katastrophen-Szenario widmen.

Noch strahlt die festliche Beleuchtung auf Berlins Straßen, noch blinken die Lichter auf dem Jahrmarkt, noch markieren Lampen die Landebahn für die Flugzeuge. Doch plötzlich bricht das Stromnetz der Hauptstadt zusammen und in Berlin herrscht der Ausnahmezustand. Die Verbrechensrate steigt, Läden werden geplündert, Krankenhäuser laufen auf Notstrom. Gemeinsam mit dem Wartungstechniker Volanski (Tobias Oertel) versucht Anja Radtke (Ann-Kathrin Kramer), Ingenieurin des Energiekonzerns E-Kraft, die Stromversorgung wieder zum Laufen zu bringen. Sie will auch ihre 16-jährige Tochter (Sina Tkotsch) in Sicherheit wissen, die auf einer Undergroundparty war und nun nicht mehr mit der U-Bahn nach Hause kann. Als Anja Radtke einem Komplott von Energiewirtschaft (Rolf Kanies mal wieder als Fiesling) und Politik (in einer Nebenrolle Oliver Stritzel) auf die Spur kommt, wollen die Verschwörer sie aufhalten, dabei ist ihnen jedes Mittel Recht.

Über weite Teile verfolgt der Film von Sebastian Vigg ("Der letzte Bulle") mehrere Handlungsebenen: er zeigt Anja Radtke in der Mobbing-Atmosphäre der Energiezentrale, Volanski vor Ort im überalterten Umspannwerk, Radtkes Teenagertochter im Chaos der Straßen sowie den Nebenplot um den Schrebergärtner Olli (Arndt Schwering-Sohnrey) und seinen kranken Vater. Das Szenario ist realistisch - Stromausfälle dieser Größenordnung kommen beispielsweise in den USA vor - die Folgen sind natürlich überzeichnet. Die Ausgestaltung der Katastrophe bleibt in diesem Film jedoch blass. Hier hätte man sich von einem profilierten Drehbuchautoren wie Christoph Darnstädt ("Tatort", "Die Patin") und dem Regisseur eine variantenreichere Darstellung gewünscht, die über die schon oft gesehenen brennenden Mülltonnen und den Notkaiserschnitt im Krankenhaus hinausgeht. Die Schauspieler hingegen überzeugen, allen voran Tobias Oertel als sympathischer, hartgesottener Techniker. sw.

Darsteller:  Ann-Kathrin Kramer   als Anja Radtke
  Tobias Oertel   als Volanski
  Rolf Kanies   als Dr. Thomas Reinders
  Michael Lott   als Mark Sokuhr
  Oliver Stritzel   als Dr. Roland Brecher
  Sina Tkotsch   als Nelly Radtke
  Florian Bartholomäi   als Tobias
  Arndt Schwering-Sohnrey   als Olli
  Marie Rönnebeck   als Ines
  Gode Benedix   als Robert Dorleben
  Guido Broscheit   als Beetz
  Stefan Jürgens   als Fabeck
  Paul Faßnacht   als Gröger
 
Regie:  Sebastian Vigg  
Buch:  Christoph Darnstädt  
  Timo Berndt  
Musik:  Kay Skerra  
Kamera:  Peter Nix  
Produzent:  Friedrich Wildfeuer  
  Robin von der Leyen  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Ann-Kathrin Kramer

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