
Der Filmregisseur Guido Anselmi befindet sich in einer tiefen Krise: er ist sowohl mit seinem Privatleben als auch mit seinem künstlerischen Schaffen unzufrieden. Während er den Drehbeginn für seinen nächsten Film immer wieder aufschiebt, reflektiert er über seine Kindheit, seine Beziehungen zu Frauen, sein Verhältnis zur Kunst und die Mißstände in der Filmbranche. Dabei kommen seine verdrängten Komplexe, seine Ängste, aber auch seine Träume aus dem Unterbewußtsein zum Vorschein.
Mit großer Virtuosität gestaltete, stark autobiographisch geprägte Auseinandersetzung Federico Fellinis mit der Kunst des Filmemachens. Das unterhaltsame und zugleich nachdenklich stimmende Meisterwerk des italienischen Regisseurs, das seinen Titel der Anzahl der zuvor von ihm gedrehten Filme verdankt, läßt zuweilen die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit verschwinden. Trotz anfänglich ambivalenter Aufnahme durch die Kritik zählt das Werk mittlerweile für viele Filmkritiker zu den besten Filmen überhaupt.