- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Kaufvideo
Erhältlich seit:
08.08.2006
Originaltitel: A Beautiful Mind
USA 2001
Laufzeit: 130 Min.
FSK: ab 12
Russell Crowe
Jennifer Connelly
Ed Harris
Regie: Ron Howard
Paramount Home Entertainment

Die Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn sind bekanntlich eng gesteckt und in Regisseur Ron Howards ("Apollo 13") biografischen Drama über 47 Jahre im Leben des schizophrenen Nobelpreisträgers John Forbes Nash Jr. wird diese innere Zerrüttung faszinierend auf die Leinwand gebannt. Oscargewinner Russell Crowe ("Gladiator") liefert eine brillante Darstellung als der von Paranoia zerfressene Protagonist und könnte dafür durchaus mit einer weiteren der begehrten goldenen Statuen belohnt werden.
Die Prämisse eines genialen Exzentrikers, der das furchterregende Abtauchen in die Abgründe des eigenen Geistes durch die Liebe einer starken Frau überwindet, wurde bereits in dem Drama "Shine" (Oscar für Hauptdarsteller Geoffrey Rush) aufgegriffen. Statt um musikalischer Noten dreht sich das Denken des Protagonisten hier um mathematische Gleichungen. Für das Gros des Publikums dürfte dies zunächst nach einem abschreckend trockenen Thema klingen. Doch Howard versteht es bei seiner cleveren Inszenierung mit einigen geschickten visuellen Kunstgriffen eine gewisse Transparenz des Denkprozesses des Genies zu kreieren, wobei die eigentliche Materie von Nashs Theorien über Dynamikprinzipien lediglich angeschnitten wird. Das Drehbuch von Akiva Goldsman basiert auf der gleichnamigen Biografie von Sylvia Nasar und schildert mit einer ausgewogenen Balance zwischen Kopf und Herz den beschwerlichen Werdegang Nashs.
Angeknüpft wird mit seinem ersten Tag an der renommierten Princeton-Universität im Jahr 1947. Innerhalb weniger Minuten werden seine überragende Intelligenz und seine proportional unterentwickelten sozialen Umgangsformen dargelegt. Nashs Studienkollegen halten ihn für einen brüsken Sonderling, der unaufhörlich auf der Suche nach einer "wirklich originellen Idee" ist, mit der er sich distinguieren kann. Er erreicht tatsächlich sein Ziel und dies führt in den frühen fünfziger Jahren zu einer Anstellung am MIT. Kurz darauf macht er zwei bedeutsame Bekanntschaften: den mysteriösen Agenten William Parcher (der stets zuverlässige Ed Harris), der ihn zum Codebrechen fürs Verteidigungsministerium rekrutiert und die attraktive MIT-Studentin Alicia (träumerisch schön: Jennifer Connelly aus "Requiem For A Dream"), die er alsbald heiratet. Doch seine Paranoia in einer russischen Konspiration verwickelt zu sein, treiben ihn zu zunehmend schizophreneren Verhaltensweisen und Alicia sieht sich gezwungen, Psychiater Dr. Rosen (Christopher Plummer, agierte bereits mit Crowe in "nsider") hinzuziehen. Ein langer, emotional schmerzhafter Genesungsprozess beginnt und Nash kehrt schließlich nach Princeton zurück, wo er viele Jahre, von der Administration geduldet und von Studenten gehänselt, seinen Studien nachgeht. Beträchtlich gealtert (dank des hervorragenden Makeups von Greg Cannon, der Crowe bereits in "Insider" sensationell transformierte) erlebt er im Jahr 1994 mit der Verleihung des Nobelpreises den größten Triumpf seines Lebens. Mit der finalen ergreifenden Dankesrede am Podium, die Nash seiner Frau widmet, wird nochmals betont, wie es sich im Kern um eine inspirierende Liebesgeschichte handelt.
Crowe macht sich die Figur des komplexen Mathematikers mit Haut und Haaren zu eigen. Er adaptierte eine verhalten-ruckartige Sprechweise, einen schleppenden Gang und diverse Körpergesten, die eine leicht gestörte Motorik suggerieren. Die extremen Auswirkungen seiner Krankheit spielt er - abgesehen von seinem (insulin)schockreichen Psychatrieaufenthalt - mit effektivem Understatement. Mit Kostar Connelly verbindet Crowe eine beträchtliche Chemie, die das glaubwürdige Fundament für die Porträtierung einer unerschütterlichen Lieben bildet. Die exquisite Kameraarbeit, die zahlreiche Großaufnahmen insbesondere von Connelly umfasst, wurden von Kameraas Roger Deakins beigesteuert, während der relativ unaufdringliche Instrumentalscore auf das Konto von James Horner geht. ara.
A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn, ein Film der Oscar-Preisträger Ron Howard (Regisseur) und Brian Grazer (Produzent), errang bei den diesjährigen Academy Awards insgesamt vier Auszeichnungen, unter anderem für den "Besten Film". In der Hauptrolle glänzt Russell Crowe in einer faszinierenden Darstellung des brillanten Mathematikers John Nash.
Nash steht kurz vor dem internationalen Durchbruch in seiner Karriere, als er in eine geheimnisvolle Verschwörung verstrickt wird. Nun kann ihm nur noch die Liebe seiner Frau (Oscar-Preisträgerin Jennifer Connelly) helfen. Eine mitreißende Geschichte über den Triumph von Mut und Leidenschaft.
Quelle: Paramount
Audiokommentar des Regisseurs Ron Howard, Audiokommentar des Drehbuchautors Akiva Goldsman, Unveröffentlichte Szenen (Regie-Audiokommentar optional), A Beautiful Partnership: Ron Howard und Brian Grazer, Entwicklung des Drehbuchs, Treffen mit John Nash, Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an John Nash, Casting Russell Crowe und Jennifer Connelly, Darstellung des Alterungsprozesses im Film, Vom Storyboard zum Film, Spezialeffekte, Die Musik zum Film, Hinter den Kulissen, Oscar-Verleihung, Original-Kinotrailer
Quelle: Paramount
| Darsteller: | Russell Crowe | als John Nash | |
|---|---|---|---|
| Jennifer Connelly | als Alicia Larde Nash | ||
| Ed Harris | als William Parcher | ||
| Christopher Plummer | als Dr. Rosen | ||
| Paul Bettany | als Charles Herman | ||
| Adam Goldberg | als Sol | ||
| Josh Lucas | als Hansen | ||
| Vivien Cardone | als Marcee | ||
| Anthony Rapp | als Bender | ||
| Jason Gray-Stanford | als Ainsley | ||
| Judd Hirsch | als Helinger | ||
| Austin Pendleton | als Thomas King | ||
| Regie: | Ron Howard | ||
| Buch: | Akiva Goldsman | ||
| Musik: | James Horner | ||
| Kamera: | Roger Deakins | ||
| Produzent: | Brian Grazer | ||
| Ron Howard | |||
A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (Einzel-DVD) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Hebräisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Audiokommentare, Unveröffentlichte Szenen, Behind the Scenes, Dokumentationen, Vom Storyboard zum Film, Featurettes, Original Kinotrailer
Audiokommentar des Regisseurs Ron Howard, Audiokommentar des Drehbuchautors Akiva Goldsman, Unveröffentlichte Szenen (Regie-Audiokommentar optional), A Beautiful Partnership: Ron Howard und Brian Grazer, Entwicklung des Drehbuchs, Treffen mit John Nash, Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an John Nash, Casting Russell Crowe und Jennifer Connelly, Darstellung des Alterungsprozesses im Film, Vom Storyboard zum Film, Spezialeffekte, Die Musik zum Film, Hinter den Kulissen, Oscar-Verleihung, Original-Kinotrailer
Star
Russell Crowe
Skeptisch wie Bogart, rabiat, hartnäckig, energisch, lakonisch, verschlossen: Ein sensibler Einzelgänger mit rauer Schale und einem Hang zum...
Star
Jennifer Connelly
Eine der schönsten Oscar-Preisträgerinnen Hollywoods. Mit ihrem verträumten Blick, den dichten Augenbrauen und den langen braunen...
Registrieren







