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A History of Violence

David Cronenbergs Thriller nach Comic-Vorlage, in dem ein vermeintlich ganz normaler Mittelstandsamerikaner von einem Verbrechersyndikat verfolgt wird.


A History of Violence

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Erhältlich seit:
24.03.2006

Originaltitel: A History of Violence

Thriller/ Drama

USA/Kanada 2005
Laufzeit: 91 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Viggo Mortensen
Maria Bello
Ed Harris

Regie: David Cronenberg
Warner Home Video Germany

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David Cronenbergs Thriller nach einer Comic-Vorlage, in dem ein vermeintlich ganz normaler Mittelstandsamerikaner von einem Verbrechersyndikat verfolgt wird.

Ist die Familienidylle echt? (Foto: Warner) Großansicht

Ist die Familienidylle echt? (Foto: Warner)

Die Stalls sind eine Musterfamilie aus dem Mittleren Westen: Tom (Viggo Mortensen) und Edie (Maria Bello) sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und haben zwei Kinder. Doch eines Tages streckt Tom höchst professionell zwei Schwerverbrecher in seinem Restaurant nieder.

Er wird zum Medienhelden, bekommt jedoch auch Besuch von Vertretern eines Verbrechersyndikats, die überzeugt sind, dass es sich bei ihm um einen Kompagnon aus der Vergangenheit handelt, mit dem es noch Rechnungen zu begleichen gibt.

Ein unliebsamer Restaurantgast (Foto: Warner) Großansicht

Ein unliebsamer Restaurantgast (Foto: Warner)

Mann mit Vergangenheit

David Cronenbergs nachhaltiger Thriller nach einer Comic-Vorlage, der bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere feierte, beginnt mit einer heilen Familienidylle und schlägt dann eine vollkommen überraschende, aber für den Regisseur typische Richtung ein.

Im Stil der existenzialistischen Western von Anthony Mann gehalten und immer wieder durchbrochen von grotesken Gewaltausbrüchen nimmt sich "History of Violence" Cronenbergs Lieblingsfrage nach der wahren Identität des Menschen an, überzeugt aber auch mit seiner beachtlichen Geradlinigkeit und Konsequenz.

A History of Violence

Auge um Auge: Ein schnörkelloser Rachethriller mit biblischer Konsequenz und der Schärfe eines existenzialistischen Western beschert David Cronenberg den zugänglichsten und besten Film seit den 80er Jahren.

Der moderne Mensch als Work in Progress, gefangen in einer Zwischenphase der Neuorientierung, im Ringen um die eigene Identität auf dem Weg zur nächsten Evolutionsstufe. David Cronenbergs altbekanntes Motiv, das ihn vom Underground-Horrorfilmer zum progressivsten Regisseur des Erzählkinos werden ließ, findet sich auch in "A History of Violence" wieder. Anders als seine letzten Arbeiten, sei es "Crash", "Existenz" oder "Spider", ist die Adaption eines obskuren Comicromans von John Wagner und Vince Locke an schnörkelloser Geradlinigkeit kaum zu bieten. Nur 90 Minuten dauert diese Ballade von der ersten bis zur letzten drastischen Explosion der Gewalt, und nicht eine Sekunde ist verschenkt. Obwohl (oder gerade weil) es sich für Cronenberg offenkundig um eine Auftragsarbeit handelt, gelingt es ihm, auf mehreren Ebenen alles einzuflechten, was man sich von einem Film erwarten kann. So ist die Geschichte des zahmen Kleinstadtfamilienvaters Tom, gespielt von "Herr der Ringe"-Held Viggo Mortensen in seiner zweifellos besten Leistung (und brillant unterstützt von Mario Bello als Ehefrau und Ed Harris als Schatten aus der Vergangenheit) in dessen Leben die Gewalt Einzug hält und Familie, Sicherheit, Existenz und schließlich die eigene Identität bedroht, gleichzeitig sehniger B-Thriller, biblisches Rachedrama, Variante der existenziellen Western, wie sie Anthony Mann in den 50er Jahren drehte, eine Kontemplation über Ursache und Wirkung von Gewalt, komplexes Psychogramm der Seele eines Mannes, der nicht das ist, was er selbst zu sein hofft und nicht zuletzt auch eine absolut nicht augenzwinkernde Komödie über tragische Ereignisse. Beinahe aufdringlich hyperreal sind die Bilder, die Cronenberg bei seinem Streifzug durch jene idyllischen Kleinstadtwelt, wie man sie von David Lynch kennt, wo hinter der Apfelkuchen-Fassade Begierden und Obsessionen lauern. So wird hier auch das Leben von Tom Stall auf den Kopf gestellt, als finstere Gestalten in seinem Städtchen auftauchen und insistieren, Tom sei in der Vergangenheit in einem anderen Leben ein höchst brutaler Gangster gewesen, der jetzt seine offenen Rechnungen zu begleichen habe. Es spielt keine große Rolle, ob die Behauptungen stimmen oder nicht, sondern welche Auswirkungen sie auf die Figuren haben. Was "A History of Violence"so aufregend und beunruhigend macht, ist Cronenbergs Erkenntnis, dass die in kurzen Szenen grotesk überzeichnete Gewalt eine befreiende Wirkung auf seinen Helden hat - wie letztlich auch auf den Zuschauer. In diesem Sinne ist der Film ein "Funny Games", der sein Publikum nicht verachtet: Er ist ein Thriller, der die Wirkung von cineastischer Gewalt versteht und die Bedürfnisse des Publikums einerseits wissend bedient, aber gleichzeitig intelligent konterkariert. ts.

A History of Violence

Coffeeshop-Wirt Tom Stall (Viggo Mortensen) lebt glücklich und zufrieden mit seiner Frau und den beiden Kindern in einer Kleinstadt. Doch eines Abends wird die Familienidylle gestört: Zwei brutale Räuber überfallen Tom im Coffeeshop. Er erkennt die Gefahr und erschießt die beiden gesuchten Mörder in Notwehr. Weil Tom daraufhin in allen Medien als Held gefeiert wird, steht sein Leben plötzlich Kopf. Tom fühlt sich dabei nicht wohl - er möchte sein normales Leben weiterführen. Doch dann erscheint der geheimnisvolle Carl Fogarty (Ed Harris). Er bedroht Tom, weil er meint in ihm seinen Todfeind Joey entdeckt zu haben.

Quelle: Warner Home Video

Audiokommentar: des Regisseurs David Cronenberg
Dokumentation: "Acts of Violence"
Featurette: "Too comercial for Cannes"
Und viele weitere mehr!:

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Viggo Mortensen   als Tom Stall/ Joey Cusack
  Maria Bello   als Edie Stall
  Ed Harris   als Carl Fogarty
  William Hurt   als Richie Cusack
  Ashton Holmes   als Jack Stall
  Peter MacNeill   als Sheriff Sam Carney
  Stephen McHattie   als Leland Jones
  Greg Bryk   als William "Billy" Orser
  Kyle Schmid   als Bobby
  Sumela Kay   als Judy Danvers
  Gerry Quigley   als Mick
  Deborah Drakeford   als Charlotte
  Heidi Hayes   als Sarah Stall
  Aidan Devine   als Charlie Roarke
  Bill MacDonald   als Frank Mulligan
  Michelle McCree   als Jenny Wyeth
  Ian Matthews   als Ruben
  R.D. Reid   als Pat
  Morgan Kelly   als Bobbys Freund
  Martha Reilly   als Verkäuferin im Schuhgeschäft
  Jason Barbeck   als Richies Schläger
  Bruce Beaton   als Richies Schläger
  Neven Pajkic   als Richies Schläger
  Brendan Connor   als Fernsehreporter
  Nick Antonacci   als Fernsehreporter
  John Watson   als Baseball Trainer
  Don Allison   als Fernsehrundfunksprecher
  Brittany Payer   als Mädchen im Motel
  Mitch Boughs   als Kind im Restaurant
  April Mullen   als Kind im Restaurant
  Steve Arbuckle  
  Connor Price  
  Evan Rose  
 
Regie:  David Cronenberg  
Buch:  Josh Olson  
Musik:  Howard Shore  
Kamera:  Peter Suschitzky  
Produzent:  J.C. Spink  
  Chris Bender  
  David Cronenberg  

"A History of Violence" am 24. März

Warner Home Video veröffentlicht am 24. März David Cronenbergs zweifach Oscar-nominierten Thriller "History of Violence".

"A History of Violence" Ende März auf DVD (Foto: Warner) Großansicht

"A History of Violence" Ende März auf DVD (Foto: Warner)

"Herr der Ringe"-Star Viggo Mortensen gibt in "A History of Violence" einen Coffeshopbesitzer aus dem Mittleren Westen, der von Mitgliedern eines Verbrechersyndikats für einen Kompagnon aus der Vergangenheit gehalten wird.

David Cronenbergs brutaler Thriller basiert auf einer Comicvorlage und heimste eine Oscar-Nominierung für das beste adaptierte Drehbuch ein. Auch Nebendarsteller William Hurt darf sich Hoffnungen auf einen Academy Award machen.

Die DVD kommt u.a. mit Audiokommentar von David Cronenberg, der Dokumentation "Acts of Violence" sowie dem Featurette "Too commercial for Cannes".

 

A History of Violence in der Fotoshow

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Features

 

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Viggo Mortensen

Kantig, hart gegen sich selbst, sportlich, gelegentlich mit Kernbeißerattitüde, diszipliniert und als "Offizier und Gentleman" vielseitig...

 

Star

Maria Bello

Sinnliche blonde amerikanische Schauspielerin italienisch-polnischer Anstammung, in deren Rollen viel aus gelebter Erfahrung stammendes Können...