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Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe

Temporeiche Actionkomödie über eine autobegeisterte Teenagerin, die ihrem männlichen Konkurrenten auf der Piste zeigt, wer im wahren Leben die Pole Position einnimmt.


Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe

Leihvideo

Erhältlich seit:
07.10.2004

Action/ Komödie

Deutschland 2004
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 12

Felicitas Woll
Sebastian Ströbel
Rebecca Mosselmann

Regie: Jakob Schäuffelen
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Was tun, wenn man jung, verliebt und voller Drive ist? Am besten Gas geben und durch - bis die Liebesfunken so richtig sprühen.

Mia will beste Rallyefahrerin sein. Traummann Cosmo hat da andere Pläne (Foto: Concorde) Großansicht

Mia will beste Rallyefahrerin sein. Traummann Cosmo hat da andere Pläne (Foto: Concorde)

Schick' keinen Mann, wenn's ne Frau besser kann": so lautet das Motto von Mia ("Berlin, Berlin"-Star Felicitas Woll) und ihren Freundinnen. Und das beziehen die selbstbewussten Girls auf alle Bereiche des Lebens, auch auf die Männerdomäne schlechthin, den Platz am Gaspedal.

Da ist Mia nicht zu bremsen, denn sie will die beste Rennfahrerin werden. Für Zündstoff sorgt allerdings, dass sie sich ausgerechnet in ihren schärfsten Konkurrenten, Rallye-Champion Cosmo (Sebastian Ströbel) verliebt. Diese beiden treiben das berühmte "Was sich liebt das neckt sich"-Spiel neuen Höhepunkten entgegen.

Die Freundinnen Liane, Britt und Sherin sind lieber auf als unter der Haube (Foto: Concorde) Großansicht

Die Freundinnen Liane, Britt und Sherin sind lieber auf als unter der Haube (Foto: Concorde)

Konkurrenzkampf

Sie konkurrieren um alles: wer beim Tango führt, wer die Rechnung zahlt, wer die schnellsten Argumente hat - und natürlich, wer den heißesten Reifen fährt.

Im Team mit der Fahrlehrerin Sherin scheint Mia unschlagbar, doch da geht für Cosmo und seine Jungs der Spaß erst richtig los. Ein abgefahrenes Kinovergnügen.

Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe

Während die Welle der US-Autoraserfilme langsam abebbt und nur noch in Nachwehen ("Hart am Limit") zu uns herüberschwappt, haben nun unsere Regisseure die High-Speed-Action für sich entdeckt. Nach Constantins "Autobahnraser" wird ab dem 1. April Concordes "Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe!" um die Gunst des jungen Publikums buhlen. Im Gegensatz zu dem etwas schwülstigen Untertitel ist das Regie-Debüt von Jakob Schäuffelen ein flottes, mit frechen und zeitgemäßen Dialogen daherkommendes Fun Movie, das obendrein noch mit einem vernünftigen Plot, wohltuenden Schauspiel-Leistungen und guten Tricks aufwartet. Obwohl "Abgefahren!" terminlich gesehen aus der zweiten Reihe starten muss, könnte Concorde hier einen ihrer größeren Erfolge mit deutschen Produktionen feiern.

Die Suche nach einem geeigneten Titel für diesen Film erwies sich wohl als ein wenig schwierig - nach "Schnelle Mädchen" und "Kurvenstars" einigte man sich schließlich auf "Abgefahren" -, doch die Story adäquat auf die Leinwand zu bringen, war für Jakob Schäuffelen, der sowohl in Wien als auch in Hamburg Film studierte, das kleinste Problem. Frei nach seiner Erfindung "Edel & Starck" - für die Serie besetzte er unter anderem die Hauptrollen und inszenierte den Pilotfilm - rückte er zwei Figuren wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten ins Zentrum seiner Handlung.

Da ist zum einen die junge, ehrgeizige Mia ("Berlin Berlin"- und "Mädchen Mädchen"-Star Felicitas Woll), die unbedingt Rallyefahrerin werden will, und zum anderen der obercoole Cosmo (Sebastian Ströbel, demnächst in "Mädchen Mädchen 2"). Er ist der unangefochtene König der Autorennen, ihn muss sie besiegen, wenn sie weiterkommen will. Doch dann verliebt sich Mia ausgerechnet in diesen arroganten, selbstüberzeugten, aber irgendwie doch ziemlich charmanten Typen.

Um diese beiden Figuren, die sich neckenderweise immer mehr annähern, strickt Schäuffelen diverse Nebencharaktere wie eine richtig kecke Frauen-Power-Clique um sexy Fahrlehrerin Sherin (Moderatorin Nina Tenge), die Mia unter ihre Fittiche nimmt, eine nervige, altmodische Mutter (Sissi Perlinger in einer Paraderolle), die ständig nur ihre Lover im Kopf hat, oder Ströbels köstlich-komischer Sidekick Schraube (Florian Fischer), der als bayerischer Prolet so richtig vom Leder zieht. Dazu kommen jede Menge rasant choreografierte Autorennen mit frisierten Oldtimern, bei denen es interessanterweise nie einen Sieger gibt, was der Spannung wiederum aber keinen Abbruch tut. Saftige, aus dem echten Leben gerissene Dialoge, dramaturgisch geschickt eingesetzte blanke Busen (von Rebecca Mosselmann, die aber nach "Knallharte Jungs vor allem darstellerisch überzeugt) und der ewige junge Geschlechterkampf machen "Abgefahren" zu einem überraschend gelungenen Entertainment Movie aus deutschen Landen. Hinzu kommt noch ein aktueller Bezug zur Rallye Paris - Dakar, die, Sportbegeisterte wissen es, 2001 erstmals von einer (deutschen) Frau (Jutta Kleinschmidt) gewonnen wurde, sowie handwerklich durchwegs ansprechende Leistung in puncto Kamera (Sonja Rom, "Crazy"), Drehbuch (die Newcomer Axel Melzener, Frank Weiss, Jörn Precht) und Schnitt (Sandy Saffeels, "Sonnenallee"). Könnte gut sein, dass Concorde zuletzt, aber t diesmal am besten lacht. lasso.

Darsteller:  Felicitas Woll   als Mia
  Sebastian Ströbel   als Cosmo
  Rebecca Mosselmann   als Liane
  Nina Tenge   als Sherin
  Teresa Weißbach   als Britt
  Florian Fischer   als Schraube
  Sissi Perlinger   als Mutter
 
Regie:  Jakob Schäuffelen  
Buch:  Axel Melzener  
  Frank Weiß  
  Jörn Precht  
Musik:  Christian Heyne  
Kamera:  Sonja Rom  
Produzent:  Rikolt von Gagern  
 

Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe in der Fotoshow

 

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Felicitas Woll

Als Lolle in der mehrfach ausgezeichneten ARD-Sitcom "Berlin, Berlin" feierte die Schauspielerin Felicitas Woll 2002 ihren großen...