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Abgezockt!

Gaunerkomödie um drei Angestellte, die ihre Bank unabhängig voneinander, ohne Kenntnis der Pläne des anderen, auszurauben versuchen.


Abgezockt!

Leihvideo

Erhältlich seit:
18.05.2004

Originaltitel: Scorched

Komödie

USA 2002
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12

Alicia Silverstone
Woody Harrelson
John Cleese

Regie: Gavin Grazer
Universum Film

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Gaunerkomödie um drei Bankangestellte, die gleichzeitig ihren Arbeitgeber auszurauben versuchen - unabhängig voneinander und ohne die Pläne der anderen zu kennen.

Drei Menschen - ein Plan (Foto: Universum (Constantin)) Großansicht

Drei Menschen - ein Plan (Foto: Universum (Constantin))

Im phlegmatischen Milieu eines Kaffs, das jede Energie durch Monotonie erstickt, zählt für drei Bankangestellte der Desert Savings Bank nur die verbindende Motivation, diesem staubtrockenen Leben in der Wüste zu entkommen.

Sheila (Alicia Silverstone) will den Geldautomaten knacken und nicht zuletzt damit ihren Ex, den Filialeiter, für immer diskreditieren.

Jason (Woody Harrelson) will das Schließfach des ekelhaften Kleinstadtkrösus' und Hobbyjägers (John Cleese) ausräumen, der vor Jahren die Mutter von Jasons Lieblingsente verschrotete.

Diesen Angestellten können Sie trauen (Foto: Universum (Constantin)) Großansicht

Diesen Angestellten können Sie trauen (Foto: Universum (Constantin))

Hochbetrieb am Wochenende

Stuart (Paulo Costanzo) schließlich erliegt dem Drängen seiner brüderlichen Nervensäge und entleiht sich aus dem Tresor eine Viertelmillion Dollar, um sie in Las Vegas zu verdoppeln.

Die üblicherweise nach Geschäftsschluss verlassene Desert Savings Bank erwartet ein geselliges Wochenende. Mit Situations- und Charakterkomik versucht sich der zweite Spielfilm Gavin Grazers im schwierigen Genre der leichten Gaunerkomödie.

Das Ausgefallene an "Abgezockt" ist der originelle Zentraleinfall des Drehbuchs, der eine prominente Besetzung anlockte, die nun mit Stars wie John Cleese oder Woody Harrelson den kommerziellen Erfolg sichern soll. Typologisiert als sympathischer Einfaltspinsel respektive raffgieriges Wüstenekel, versprechen beide Komödianten leichte Unterhaltung, die ihr Film denn auch bietet.

Abgezockt!

Eine kleine, mit Alt- und Jungstars besetzte Komödie versucht den großen Coup im Kino, was zuletzt "Safecrackers", einer anderen Gaunerei, trotz sehr guten Darstellern nicht gelang. Schlüsselreiz für das Publikum ist wohl weniger das Bankraubszenario als Namen wie Woody Harrelson oder John Cleese. Typologisiert als sympathischer Einfaltspinsel respektive raffgieriges Wüstenekel, versprechen beide Komödianten leichte Unterhaltung, die ihr Film auch einlöst.

Seit Nicolas Cage und Jon Lovitz vor zehn Jahren bei "Schneesturm im Paradies" waren, suchten viele Possen um gefüllte Tresore und leere Gaunerhirne nach einem Erfolgsrezept für eine Hitkomödie. Gefunden hat dieses auch "Abgezockt" nicht, immerhin aber einen neuen Dreh, mit dem sich das Szenario originell variieren lässt. Der Clou im Drehbuch von Joe Wein, das dieser mit Hilfe seines Bruders Max schrieb, ist ein Bankraub, den drei verschiedene Parteien im Laufe eines Wochenendes in einem Geldinstitut ausführen, ohne dass die Diebe voneinander wissen und in ihren Aktionen miteinander kollidieren. Wirklich kriminell ist keine der Fraktionen, die es auf unterschiedliche Geld-Depots abgesehen, aber einen gemeinsamen Nenner haben: jeder der drei Diebe ist bei der Desert Savings Bank angestellt. Warum eine Bank im Einzugsgebiet von Coyoten und Tumbleweeds überhaupt mit vier Personen besetzt sein muss und sogar eine weitere einstellen will, die an ihrem ersten Tag durch wundersame Vorfälle schließlich Filialleiter werden wird, ist eine Frage, die der Film in seinem realitätsfreien Raum gar nicht beantworten will. Im phlegmatischen Milieu eines Kaffs, das jede Energie durch Monotonie erstickt, zählt nur die verbindende Motivation, diesem staubtrockenem Leben in der Wüste zu entkommen. Sheila (Alicia Silverstone) will den Geldautomaten knacken und nicht zuletzt damit ihren Ex, den Filialeiter, für immer diskreditieren. Jason (Harrelson) will das Schließfach des ekelhaften Kleinstadtkrösus' und Hobbyjägers (Cleese) ausräumen, der vor Jahren die Mutter von Jasons Lieblingsente verschrotete. Stuart schließlich erliegt dem Drängen seiner brüderlichen Nervensäge und entleiht sich aus dem Tresor eine Viertelmillion Dollar, um sie in Las Vegas zu verdoppeln.

Slapstick, tollwütige Köter, Charakterschrullen und schlichte Hirne sind die Rezepte dieser Loser-Komödie, die wie schon "Der Fall Mona", das letzte Ensembleunternehmen aus dem Produzentenkonsortium um Ex-"Dynasty"-Star Al Corley, richtige Begeisterung nicht entfachen kann. Der Ton könnte absurder, Figuren farbiger und Dialoge witziger sein. So bleibt die größte Attraktion die originelle Konstruktion und die Besetzung, die von ihr angelockt wurde. kob.

Darsteller:  Alicia Silverstone   als Sheila Rilo
  Woody Harrelson   als Jason "Woods" Valley
  John Cleese   als Charles Merchant
  Rachael Leigh Cook   als Shmally
  Paulo Costanzo   als Stuart Stein
  David Krumholtz   als Max Stein
  Joshua Leonard   als Rick
  Ivan Sergei   als Mark
  Marcus Thomas   als Carter Doleman
  Wayne Morse   als Guy
  Max Wein   als Loomis
  Jeffrey Tambor   als Arbeitgeber
  Renee Olstead   als Pfadfinderin
 
Regie:  Gavin Grazer  
Buch:  Joe Wein  
Musik:  John C. Frizzell  
Kamera:  Bruce Douglas Johnson  
Produzent:  Al Corley  
  Eugene Musso  
  Bart Rosenblatt  
 

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