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Aeon Flux

Science-Fiction-Action-Blockbuster-Version einer MTV-Trickfilm-Serie mit Oscargewinnerin Charlize Theron als futuristische Superheldin.


Aeon Flux

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Erhältlich seit:
06.07.2006

Science Fiction/ Action

USA 2005
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12

Charlize Theron
Marton Csokas
Jonny Lee Miller

Regie: Karyn Kusama
Paramount Home Entertainment

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Oscar-Preisträgerin Charlize Theron präsentiert sich in diesem Action-SF-Spektakel von einer neuen, tödlichen Seite.

Charlize Theron als perfekte Killermaschine Aeon Flux (Foto: UIP) Großansicht

Charlize Theron als perfekte Killermaschine Aeon Flux (Foto: UIP)

400 Jahre in der Zukunft existiert die alte Ordnung nicht mehr. Ein fieses Virus dezimierte den Bestand an Homo Sapiens auf diesem Planeten gehörig, erst kurz vor der völligen Vernichtung gelang es Trevor Goodchild, ein Antivirus zu erschaffen. Die wenigen Überlebenden sammelten sich in der Enklave Bregna, um dort ein ökologisches und soziales Utopia zu schaffen, während sich die Natur den Rest der Welt zurückgeholt hat.

So weit die Vorgeschichte zu Karyn Kusamas ("Girlfight") spektakulärem Science-Fiction-Epos "Aeon Flux". Oscar-Preisträgerin Charlize Theron ("Monster") spielt darin die titelgebende Profikillerin, die ihr tödliches Handwerk für eine Rebellengruppe ausübt. Denn so perfekt, wie sich das Leben in der letzten menschlichen Stadt gibt, ist es in Wahrheit nicht. Jeden Tag verschwinden Menschen spurlos, und die Regierung ignoriert dies.

Das Ziel: Trevor (Foto: UIP) Großansicht

Das Ziel: Trevor (Foto: UIP)

Widerstand sinnvoll

Eine kleine Gruppe von Renegaten unter der Führung von "The Handler" (Frances McDormand) leistet im Untergrund bewaffneten Widerstand. Als nächsten Coup soll Aeon Flux deshalb den Diktators von Bregnas, Trevor Goodchild höchstpersönlich, beseitigen.

Sexy Outfit, eiskalte Präzision und spektakuläre Action - mit diesem Rezept brachte es schon die MTV-Comic-Figur Aeon Flux zu Berühmtheit. Verkörpert von Charlize Theron und mit der Special-Effects-Power einer Hollywood-Megaproduktion ist die Realverfilmung dann auch nichts weniger als perfektes Überwältigungskino.

Aeon Flux

In der Leinwandadaption der kurzzeitig in den 90er Jahren gesendeten kultigen MTV-Sci-Fi-Zeichentrickserie präsentiert sich "Monster"-Schauspielerin Charlize Theron als akrobatische Auftragskillerin zur Abwechslung mal wieder von ihrer schönen und sexy Seite.

Erstmals als Actionheldin inszeniert wird Oscar-Gewinnerin Theron von "Girlfight"-Regisseurin Karyn Kusama. Das Gespür für weibliche Aggression ist zwar Kusamas Stärke, die Schaffung einer im Jahr 2415 angesiedelten Zukunftsvision ist jedoch eine andere Angelegenheit. Die umfasst die letzte Stadt der Erde, Bregna, wo ein Prozent der Menschheit (der Rest ist einem Virus zum Opfer gefallen) durch hohe Mauern von der Natur geschützt in scheinbar utopischer Harmonie lebt. Die optische Umsetzung vermittelt den Eindruck einer angestrengt-kreativen Produktion mit begrenzten Finanzmitteln, bei der versucht wurde, existierende Standorte (wuchtige Betonbauten und ornamentale Gärten) in die Designs zu integrieren. Der Science-Fiction-Anstrich wird in erster Linie durch avantgardistische Haarschnitte und Kostüme - im Fall der Titelheldin hautenge, figurbetonende Spandexoutfits - erzielt. Dies gibt ihr Bewegungsfreiheit, den neuesten Auftrag ihrer Rebellenführerin (Frances McDormand) auszuführen. Auszuschalten gilt es den Stadtregent Trevor Goodchild (Marton Csokas, zuletzt als Fiesling Guy de Lusignan in "Königreich der Himmel"), der durch seine Mao-inspirierten Plakate im Warhol-Stil als unlauterer Diktator zu erkennen ist. Doch als sie ihm nach turnerisch beeindruckendem Ansturm auf seine Festung gegenüber steht, zögert die Freiheitskämpferin. Goodchild ist ihr aus bizarren Träumen bekannt und entpuppt sich als engagierter Wissenschaftler zum Wohl der Menschheit. Plötzlich ist sich Aeon Flux ihrer Mission nicht mehr sicher und ein genretypisch vertracktes Sortieren zwischen Fakten und Vorgaben, Loyalitäten und Feindschaften nimmt seinen Lauf.

Die Drehbuchautoren Phil Hay und Matt Manfredi, die bereits für "Verrückt/Schön" und "Tuxedo" ein Team bildeten, liefern zu gleichen Teilen einen futuristischen Actionthriller und eine zarte Lovestory. Allerdings geben sie weder Aeon Flux noch anderen Figuren einen Hintergrund. Auch werden Themen wie die einer Überwachungsgesellschaft nach Vorbild eines Orwell oder Reinkarnation dermaßen oberflächlich angeschnitten, dass sie kaum ins Gewicht fallen. Spärlich gesät sind auch Spezialeffekte, u. a. messerscharfe Grashalme und ein mysteriöser quallenförmiger Zeppelin (CGI-kreiert), in dem Pete Postlethwaite als orakelhafter Methusalem die Stadt umkreist. Der beste Effekt dieses weitgehend humorfreien Fantasygespinsts ist Theron. Mit Hilfe von Stunt- und Gymnastikdoubles und freundlich kaschierendem Schnellschnitt, sobald es ans Nahkampf-Eingemachte geht, macht sie - wenn auch nicht gerade von Angelina Jolies Format als Lara Croft - eine schnittige Figur als gelenkige Actionamazone - und ist damit auch Verkaufsargument Nummer eins des Films. ara.

Darsteller:  Charlize Theron   als Aeon Flux
  Marton Csokas   als Trevor Goodchild
  Jonny Lee Miller   als Oren Goodchild
  Sophie Okonedo   als Sithandra
  Frances McDormand   als Handler
  Pete Postlethwaite   als Keeper
  Amelia Warner   als Una Flux
  Caroline Chikezie   als Freya
  Nikolai Kinski   als Claudius
  Paterson Joseph   als Giroux
  Yangzom Brauen   als Inari
  Aoibheann O'Hara   als Wissenschaftler
  Thomas Huber   als Wissenschaftler
 
Regie:  Karyn Kusama  
Buch:  Phil Hay  
  Matt Manfredi  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  Stuart Dryburgh  
Produzent:  Gale Anne Hurd  
  David Gale  
  Gary Lucchesi  
  Gregory Goodman  

Theron will nicht im Bikini töten

Dass Superhelden gern im engen Outfit auftreten, dürfte seit den letzten Comicverfilmungen kein Geheimnis mehr sein. Hollywoodschönheit Charlize Theron war ihr Kostüm für die Rolle als Aeon Flux aber nicht nur zu eng, sondern auch zu wenig.

Lieber nicht zu sexy: Charlize Theron (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Lieber nicht zu sexy: Charlize Theron (Foto: Kurt Krieger)

Jessica Alba ("Fantastic Four") und Halle Berry ("Catwoman") haben es bereits getan, jetzt hat auch Oscar-Preisträgerin Charlize Theron eine Comicheldin zum Leben erweckt. In "Aeon Flux" verwandelt sich Theron in eine Topagentin und ist in das entsprechende körperbetonte Heldenoutfit geschlüpft.

Allerdings blieb bei der Schauspielerin die Begeisterung aus, als ihr klar wurde, dass ihr Kostüm in einem einschlägigen Katalog wohl besser aufgehoben wäre. Das Outfit der Comicheldin Aeon Flux besteht nämlich lediglich aus Bikini, Kniestiefeln und Schulterpads.

Theron war dieses Outfit viel zu freizügig, und sie bat die Produzenten, dem Kostüm doch noch eine Hose hinzuzufügen: "Wenn man wirklich sexy wirken will, sollten manche Dinge versteckt bleiben", so die 29-Jährige. "Das hat meine Mutter immer zu mir gesagt. Ich möchte zwar so gut es geht an die Originalfigur herankommen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass dieses Kostüm so sein muss."

Zukunftsvision

Das Science-Fiction-Abenteuer von Dark-Horse-Comic spielt 400 Jahre in einer Zukunft, in der Krankheiten bereits die Mehrheit der Bevölkerung auf der Erde dahingerafft haben. Es gibt nur noch eine durch Mauern geschützte Stadt, die von Wissenschaftlern regiert wird. Aeon Flux ist die Topagentin einer Rebellion. Als sie ausgesandt wird, um den Regierungschef zu töten, kommt sie hinter Geheimnisse, die all ihr bisheriges Wissen in Frage stellen.

Wie sexy Charlize Theron nun in ihrem neuen, veränderten Outfit ist, können Fans ab 2. Februar 2006 im Kino überprüfen.

 

Aeon Flux in der Fotoshow

 

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