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Kaufvideo
Erhältlich seit:
25.01.2007
Deutschland/Österreich 2006
Laufzeit: 270 Min.
FSK: ab 12
Iris Berben
Pierre Besson
Robert Atzorn
Regie: Carlo Rola
Highlight Communications (Deutschland)

Iris Berben, großes, dreiteiliges Drama, Afrika - und dann noch ein fast identischer Sendeplatz: Keine Frage, das ZDF will mit "Afrika, mon amour" an den großen Erfolg von "Die Patriarchin" (Januar 2005) anknüpfen.
Auch hinter der Kamera waren die bewährten Kräfte am Werk: Wie damals stammt das Drehbuch von Christian Schnalke, Carlo Rola hat inszeniert und Oliver Berben produziert. Doch der ganz große Wurf ist die Rückkehr nach Afrika nicht geworden, auch wenn die melodramatischen Zutaten stimmen und erneut selbst kleinste Rollen namhaft besetzt sind.
An der Geschichte liegt es nicht, denn Schnalke erzählt ein groß angelegtes Emanzipations-Epos. Katharina von Strahlberg, dekorativer Schmuck eines preußischen Offiziers, wagt einen für die Kaiserzeit unerhörten Schritt: Sie beendet ihre Ehe. Ausschlaggebend ist der Selbstmord ihrer Schwägerin, die ein Kind von Katharinas Gatten Richard (Robert Atzorn) erwartete. Der wiederum kann sich einen Skandal dieser Art gerade gar nicht leisten und setzt Katharina unter Druck. Sie flieht nach Afrika, nicht ahnend, dass die Macht ihres Mannes bis in die deutsche Kolonie reicht. Während Katharina erst Afrika und dann den schottischen Offizier Victor March (Pierre Besson) in ihr Herz schließt, kommt sie einem Betrug auf die Spur: Richard und sein Bruder Heinrich (Alexander Held) haben enorme Fördergelder für eine nicht existente Diamantenmine kassiert. Doch das Geld ist verschwunden; nach und nach werden alle Mitwisser aus dem Weg geräumt.
Bei aller Prominenz in den Nebenrollen (Bettina Zimmermann, August Schmölzer, Sunnyi Melles, Volker Lechtenbrink, Catherine Flemming quasi nur als Leiche): Selbstverständlich ist der Film voll und ganz auf Iris Berben zugeschnitten; und genau das ist sein Problem. Denn neben Berben, die als deutlich sparsamer agierende Rosa Roth wesentlich überzeugender ist, bekommt keiner genug Konturen, um als würdiger Gegenspieler zu bestehen.
Wenn gleich zu Beginn die unterdrückte Katharina auf ihre verhärmte Schwägerin trifft, kündigen die Leidensmienen der beiden Frauen eine Freudlosigkeit an, von der sich der Film erst in Afrika befreien wird. Natürlich hat das ebenso Methode wie die anfängliche konsequente Reduktion auf Innen- und Großaufnahmen; bis zum Abschied von Berlin ist "Afrika, mon amour" fast ein Kammerspiel, und man fragt sich, wo die elf Mio. Euro aus der Produktionssumme geblieben sind. In "Deutsch Ostafrika" (gedreht wurde in Kenia) aber weitet sich der Blick. Nun zahlt sich auch das Wagnis aus, erstmals mit der neuen Digitalkamera Arri 20D zu drehen (Kamera: Frank Küpper), deren Bilder vom Look her Aufnahmen mit 35 Millimeter entsprechen. tpg.
Berlin, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Durch die Trennung von ihrem Mann von der
Gesellschaft geächtet und als Mensch zweiter Klasse betrachtet, versucht die großbürgerliche
Katharina von Strahlberg (Iris Berben) sich in den deutschen Kolonien Afrikas ein neues Leben
aufzubauen. Während sie dort ganz von vorne anfangen muss, beginnt nun auch der Krieg in
den Kolonien zu toben. Und auch hier muss sich Katharina gegen Demütigung und Unterdrückung
wehren, um ihrem Ruf nach Liebe, Anerkennung und vor allem Gleichberechtigung zu folgen.
Doch dieser Weg voller Widerstände und menschlicher Abgründe ist steinig ...
AFRIKA, MON AMOUR erzählt die Geschichte einer bemerkenswerten Frau auf der Suche nach
Gleichberechtigung und der großen Liebe ihres Lebens. Nach dem Erfolg von DIE PATRIARCHIN
realisierte das Erfolgsteam aus Produzent Oliver Berben, Regisseur Carlo Rola und Hauptdarstellerin
Iris Berben auch diesen aufwändigen ZDF-Dreiteiler. In den weiteren Rollen sind viele prominente
deutschen Schauspieler wie Robert Atzorn, Matthias Habich, Bettina Zimmermann und August
Schmölzer zu sehen.
Quelle: Highlight
1. Making Of Dokumentation (25 min)
2. Hinter den Kulissen (5 min)
3. Interview mit Iris Berben (8 min)
4. VFX-Making Of (5 min)
5. Videotagebuch von Carlo Rola (16 min)
6. Storyboard (1-2 min)
7. Darstellerinfos
Quelle: Highlight
| Darsteller: | Iris Berben | als Katharina von Strahlberg | |
|---|---|---|---|
| Pierre Besson | als Victor March | ||
| Robert Atzorn | als Richard von Strahlberg | ||
| Matthias Habich | als Dr. Franz Lukas | ||
| Alexander Held | als Heinrich von Strahlberg | ||
| August Schmölzer | als Sebastian Hofmann | ||
| Benjamin Strecker | als Georg von Strahlberg | ||
| Bernd Stegemann | als Kurt Höller | ||
| Dieter Okras | als Leo Heidelberger | ||
| Thorsten Merten | als Arne Larson | ||
| Thomas Arnold | als Thomas | ||
| Sunnyi Melles | als Lydia | ||
| Teresa Harder | als Emilia Larson | ||
| Bettina Zimmermann | als Tanja | ||
| Godfrey Odhiambo | als Noah | ||
| Catherine Flemming | als Martha von Strahlberg | ||
| Elke Winkens | als Charlotte von Bartholdi | ||
| Ernst Meincke | als von Lettow-Vorbeck | ||
| Volker Lechtenbrink | als Gouverneur Schnee | ||
| Tatjana Blacher | als Gerda | ||
| Miguel Herz-Kestranek | als Banker | ||
| Frank Sieckel | als Gerdas Mann | ||
| Regie: | Carlo Rola | ||
| Buch: | Christian Schnalke | ||
| Kamera: | Frank Küpper | ||
| Produzent: | Oliver Berben | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 16:9
Extras: Making of, Behind the Scenes, Interview, Videotagebuch, Storyboard, Bio- und Filmografien
1. Making Of Dokumentation (25 min)
2. Hinter den Kulissen (5 min)
3. Interview mit Iris Berben (8 min)
4. VFX-Making Of (5 min)
5. Videotagebuch von Carlo Rola (16 min)
6. Storyboard (1-2 min)
7. Darstellerinfos
Star
Iris Berben
"Was Iris will, das kriegt sie auch." Das behauptet "Stammregisseur" Carlo Rola von seiner bevorzugten Hauptdarstellerin Iris Berben ("Rosa Roth...
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Pierre Besson
Seit frühester Jugend steht der Schauspieler Pierre Besson auf der Theaterbühne. Anfang der 90er-Jahre startete Besson seine Fernsehkarriere...
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