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Agent Null Null Nix

Skurrile, ein wenig angestaubte Slapstick-Agentenkomödie auf den Pfaden des rosaroten Panthers.


Agent Null Null Nix

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Erhältlich seit:
15.11.2006

Originaltitel: The Man Who Knew Too Little

Komödie

USA 1997
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12

Bill Murray
Peter Gallagher
Joanne Whalley

Regie: Jon Amiel
Warner Home Video Germany

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Agent Null Null Nix

Um seinen naiven Bruder Wally für einen Abend loszuwerden, schenkt ihm James eine Eintrittskarte für das "Theatre of Life", ein Theaterprojekt, bei dem die Besucher aktiv als Hauptdarsteller mitwirken dürfen. In einer Telefonzelle soll Wally erste Anweisungen erhalten. Doch die Instruktionen, die er von der Telefonstimme erhält, gelten gar nicht ihm, sondern einem Killer, der im Auftrag von zwei Ex-Agenten die britische Regierung stürzen soll. Ahnungslos befolgt Wally die Befehle und gerät somit in ein hochbrisantes Politkomplott...

Nach dem Serienkiller-Thriller "Copykill" und dem bewegenden Historien-Drama "Sommersby" hat sich Regisseur Jon Amiel nun an einer Slapstick-Komödie versucht. Mit einfallsreichen Gags, skurrilen Charakteren und scharfem Wortwitz zieht er in seiner intelligenten Detektiv-Parodie so etablierte Agenten-Figuren wie James Bond gnadenlos durch den Kakao. Souverän auch das Spiel von Ex-"Ghostbuster" Bill Murray als naiv-trotteliger Loser, der in seinen besten Momenten an Peter Sellers alias Inspektor Clouseau erinnert. Ideales Futter für die vielköpfige Komödien-Fangemeinschaft.

Agent Null Null Nix

Der Titel läßt zwar darauf schließen, daß die Agentenkomödie mit Bill Murray den Hitchcock-Thriller "Der Mann, der zuviel wußte" parodiert, doch in erster Linie wird hier in den Gag-Gefilden von "Der Rosarote Panther" gewildert. Der frühere "Saturday Night Live"-Star Murray mimt den mental minderbemittelten Amerikaner Wallace Ritchie, der beim Londonbesuch zwischen die Fronten britischer und russischer Geheimagenten gerät, ohne daß er sich dessen in bester Peter-Sellers-Manier bewußt ist.

Die Inszenierung der Albernheiten fortgeschrittenen Grades ist Jon Amiel ("Sommersby", "Copykill") zuzurechnen, der dank der überdrehten BBC-Miniserie "The Singing Detective" Genre-Empfehlungen vorzuweisen hat. Der Film - basierend auf dem Buch "Watch That Man" von Robert Farrar - beginnt mit cartoonhaften Openingcredits und einer Titelmelodie, die sofort Erinnerungen an den "Rosaroten Panther" weckt. Wallace Ritchie (Murray) wird gleich bei seiner Einreise als übernaive US-Ausgabe Inspektor Clouseaus vorgestellt, der den Immigrationsbeamten mit seiner ausführlichsten Beantwortung zur Weißglut treibt. Wallaces Bruder James (Peter Gallagher), ein erfolgreicher Bankier, schickt ihn lieber zum Erlebnistheater, als ihn seinen einflußreichen Geschäftsfreunden vorzustellen. Als Wallace an einem öffentlichen Fernsprecher anstatt des Anrufs des Improvisationstheaters die Nachricht für einen Spion entgegennimmt, nehmen die Verwechslungen ihren Lauf. Stets im Glauben, mit Schauspielern konfrontiert zu werden, stolpert er von einer haarsträubenden Begegnung zur nächsten. Er schlägt dem mörderischen KGB-Agenten Boris the Butcher (Alfred Molina) und dessen britischen Gegenstücken wiederholt ein Schnippchen und ist ansonsten damit beschäftigt, sich in das Callgirl Lorelei (Joanne Whalley parodiert ihre Rolle in "Skandal"), die in Besitz pikanter Briefe des Verteidungsministers ist, zu verlieben.

Der komödiantische Höhepunkt ist eindeutig Murrays Kosakentanznummer beim Botschafterbanquett, wo er unwissentlich eine Bombe durch die Gegend wirbelt. Der Humor orientiert sich an den Sechziger-Jahre-Komödien eines Blake Edwards - sprich: setzt auf verbale Doppeldeutigkeit und einen Held wider Willen und Wissen - und wirkt folglich auch ein wenig angestaubt. Ein paar gute Lacher werden dennoch parat gehalten. Doch wie schwer es Agenten aus den Swinging Sixties beim deutschen Publikum haben, wenn sie nicht von Leslie Nielsen dargestellt werden, mußte gerade erst "Austin Powers" erleben. ara.

Agent Null Null Nix

Wallace Ritchie, ein Videothekar aus Iowa, hält sich für einen Schauspieler in einem experimentellen Theaterstück. Aber statt dessen gerät er zwischen die Fronten von Geheimdienst, Callgirls, Agenten und Auftragskillern. Aus Unwissenheit blickt er dem Tod lächelnd ins Auge und entwickelt sich dabei zum unfreiwilligen Superagenten. So liegt plötzlich das Schicksal der Nation in seinen Händen... Bill Murray in einem rasanten Gag-Feuerwerk von Starregisseur John Amiel.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Bill Murray   als Wallace Richie
  Peter Gallagher   als James Richie
  Joanne Whalley   als Lori
  Alfred Molina   als Boris
  Richard Wilson   als Sir Roger Daggenhurst
  Geraldine James   als Dr. Ludmilla Kropotkin
  John Standing   als Embleton
  Anna Chancellor   als Barbara Richie
  Nicholas Woodeson   als Sergei
  Simon Chandler   als Hawkins
 
Regie:  Jon Amiel  
Buch:  Robert Farrar  
  Howard Franklin  
Musik:  Christopher Young  
Kamera:  Robert M. Stevens  
Produzent:  Arnon Milchan  
  Michael G. Nathanson  
  Mark Tarlov  
 

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Features

 

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