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Air Force One

Hijacker-Thriller, in dem es Harrison Ford als Präsident ganz allein mit den Entführern aufnimmt.


Air Force One (Special Edition)

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Erhältlich seit:
12.07.2001

Action/ Thriller

USA 1997
Laufzeit: 120 Min.
FSK: ab 16

Harrison Ford
Gary Oldman
Glenn Close

Regie: Wolfgang Petersen
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Air Force One (Special Edition)

Der US-Präsident James Marshall hat gerade auf einer Konferenz in Moskau dem internationalen Terrorismus den Krieg erklärt. Da wird auf seinem Heimflug in die Staaten die Regierungsmaschine von dem russischen Dissidenten Ivan Korshunov gekapert. Er droht, jede halbe Stunde eine Geisel zu töten, sollte der inhaftierte General Radek nicht freigelassen werden. Doch Korshunov hat die Rechnung ohne den Präsidenten gemacht. Denn dieser denkt gar nicht daran, sich mit der an Bord befindlichen Fluchtkapsel in Sicherheit zu bringen.

Nach "In the Line of Fire" und "Outbreak" schafft Wolfgang Petersen das Kunststück, auch mit seiner dritten großen Hollywood-Produktion einen veritablen Blockbuster vorzulegen. Sein brisantes Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem heroischen Präsidenten und einem sadistischen Terroristen glänzt durch temporeiche Inszenierung, dramatische Stunt-Einlagen und perfekte Special Effects. Neben Michael Ballhaus' souveräner Kameraarbeit überzeugt vor allem Harrison Ford als Ein-Mann-Armee, und Gary Oldman ist als Gegenpart ideal besetzt. Die edle Variante von "Stirb langsam" wird das Action-Publikum in Scharen anziehen.

Air Force One (Special Edition)

Die Stunde der (US-) Patrioten hat geschlagen! Deutsche Regisseure verstehen es in letzter Zeit anscheinend bestens, amerikanisches Nationalgefühl mit aufwendigen Hollywood-Produktionen zu bestärken. Spezialist dieser Sparte ist ohne Frage Wolfgang Petersen ("Outbreak"), der in seinem hochenergetischen Hijacking-Thriller wie bei seinem gefeierten US-Durchbruch "In the Line of Fire" den Präsident der Vereinigten Staaten ins Visier extrem gefährlicher Gegner geraten läßt. Doch schreitet hier kein Secret-Service-Agent in Gestalt von Clint Eastwood zur Rettung: Harrison "Indiana Jones" Ford muß als Führer der westlichen Welt die hochdramatischen Dinge selbst in die Hand nehmen.

Nachdem Präsident James Marshall bei einer Rede in Moskau Terroristen in aller Welt den Krieg erklärt, wird sein Regierungsflugzeug Air Force One auf dem Heimflug von dem russischen Dissidenten Korshunov (Gary Oldman effektiv in seiner Paraderolle als Bad Guy) und seinen Schergen gehijackt. Der cholerische Kommunist will die Freilassung des bestialischen Generals Radeck (Jürgen Prochnow) erzwingen, ansonsten droht er der Vizepräsidentin (Glenn Close), alle 30 Minuten eine der Geiseln - darunter neben Regierungsmitgliedern die First Lady (Wendy Crewson) und die Präsidententochter (Liesel Matthews aus "Little Princess") - zu erschießen. Er hat nicht damit gerechnet, daß Marshall sich nicht in seiner Fluchtkapsel abgesetzt hat, sondern sich noch an Bord befindet und die Sache sehr persönlich nimmt...

Neben dem "Kalter Krieg"-ähnlichen Konflikt zwischen den beiden Kontrahenten sind es die visuellen Effekte mit Jetfightern, einem Tankflugzeug und eine Fallschirmsprung-Sequenz, die den temporeichen Thriller ohne Stockungen vorantreiben. Perfektionist Petersen, der sich mit seinem Klassiker "Das Boot" bereits bestens vertraut mit klaustrophobischen Schauplätzen und militärischer Logistik erwies, bleibt seinem präzisen Inszenierungsstil treu und legte auch bei "AFO" viel Wert auf greifbaren Realismus, der sich bis ins kleinste Detail erstreckt. Sein Protagonist Ford, der problemlos vom ruhig-rationalen Politiker zum agil-aggressiven Actionhelden übergeht und dennoch seinen Jedermann-Appeal beibehält, erweist sich als Idealbesetzung für die Rolle des demokratisch, praktisch, guten Präsidenten Marshall. Sein militärischer Name - er ist zudem ein hochdekorierter Vietnamveteran - liefert ein aufschlußreiches Schlüsselwort. So gleicht das Drehbuch von Andrew W. Marlowe einem gut durchdachten Schlachtplan, das strategisch ohne viel Umschweife oder Humor die einzelnen Plot(stütz)punkte zu verknüpfen weiß. Darüber hinaus wurden vom offiziell kooperierenden amerikanischen Militär Personal Equipment wie F-15s und Blackhawk-Helikopter zur Verfügung gestellt. Der fast konstant eingesetzte, an Marsch- und Angriffsmusik erinnernde Score von Jerry Goldsmith erzeugt akustisch das entsprechende Ambiente.

Der Austragungsort an Bord der Air Force One - einer umfunktionierten Boeing 747 - führt natürlich zu Vergleichen mit ähnlich gelagerter Actionware wie "Einsame Entscheidung" oder "ConAir", denen "AFO" in allen Belangen stand hält. Das Setting und so manch konventioneller Actionabschnitt mögen zwar nicht immer taufrisch oder originell sein, doch dank der hervorragenden Besetzungsriege und der exzellenten Produktion wird Sonys kommerzieller Sommer-Höhenflug keinen Turbulenzen ausgesetzt sein. ara.

Darsteller:  Harrison Ford   als Präsident James Marshall
  Gary Oldman   als Ivan Korshunov
  Glenn Close   als Vizepräsid. Kathryn Bennett
  Wendy Crewson   als Grace Marshall
  Paul Guilfoyle   als Stabschef Lloyd Shepherd
  William H. Macy   als Major Caldwell
  Liesel Matthews   als Alice Marshall
  Dean Stockwell   als Walter Dean
  Xander Berkeley   als Agent Gibbs
  Bill Smitrovich   als Gen. Northwood
  Elya Baskin   als Andrei Kolchak
  David Vadim   als Igor Nevsky
  Tom Everett   als Jack Doherty
  Spencer Garrett   als Thomas Lee
  Philip Baker Hall   als U.S. Attorney Gen. Ward
  Donna Bullock   als Melanie Mitchel
  David Gianopoulos   als Agent Johnson
  Don McManus   als Colonel Carlton
  Glenn Morshower   als Agent Walters
  Jürgen Prochnow   als General Alexander Radek
 
Regie:  Wolfgang Petersen  
Buch:  Andrew W. Marlowe  
Musik:  Jerry Goldsmith  
  Joel McNeely  
Kamera:  Michael Ballhaus  
Produzent:  Wolfgang Petersen  
  Gail Katz  
  Armyan Bernstein  
  Jonathan Shestack  

Matt Damon im Kampf der Superhelden

Neigung zur dunklen Seite?

Neigung zur dunklen Seite?

Wolfgang Petersens gigantisches Comic-Projekt mit Batman und Superman sorgt weiter für Furore: Der deutsche Blockbusterregisseur ("Der Sturm", "Air Force One") hat Jungstar Matt Damon als möglichen Superhelden vorgeschlagen:

"Matt ist ein sehr interessanter Action-Darsteller und ein höllisch guter Schauspieler."

Damon, der für das Drehbuch zu "Good Will Hunting" einen Oscar gewann, darf sich sogar aussuchen, welchen der beiden Cape-Träger er mimen will. Petersen verriet, dass Batman und Superman nicht etwa gemeinsam Bösewichte stellen, sondern sich gegenseitig bekämpfen werden:

"Es ist ein Kampf der Titanen. Die beiden sind die idealen Gegner: Superman ist der leuchtende Held, der für das Edle und Gute steht, Batman repräsentiert die dunkle, zwanghafte und rachsüchtige Seite. Das gibt Drama pur."

Matt, der in "Dogma" bereits einen gefallenen Engel spielte und in "Der talentierte Mr. Ripley" als notorischer Lügner brillierte, scheint dabei für den Part des Bruce Wayne alias Batman prädestiniert.

 

Air Force One (Special Edition) in der Fotoshow

 

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Harrison Ford

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Gary Oldman

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