
Die elfjährige Akeelah ist ein schlauer Kopf, doch hat das außer ihrem Schuldirektor noch niemand gemerkt. Kurzerhand nötigt der Direktor das aus schwierigen familiären wie sozialen Verhältnissen stammende Mädchen mit sanftem Druck zur Teilnahme an einem lokalen Buchstabierwettbewerb und engagiert, als Akeelah diesen gewinnt, zur weiteren Veredelung ihrer Fertigkeiten einen langjährigen Freund, den gestrengen Professor Larabee. Zunächst sind sich Akeelah und Larabee allerdings alles andere als grün.
Amerika ist und bleibt das Land der Wettbewerbe für alles und jeden, Competition heißt die Staatsdoktrin, und Filme über die dort extrem populären und als pädagogisch wertvoll empfundenen Schüler-Buchstabierwettbewerbe sind aktuell ein kleiner Hollywoodtrend. In diesem Fall stammt die Heldin aus dem Ghetto von South Central, weshalb die Spannung der Ausscheidung politisch korrekt mit der Botschaft "Bildung = sozialer Aufstieg" verbunden wird. Starke Darsteller werden routiniert ihren Rollen gerecht, anspruchsvollere Jugendfilmseher liegen hier richtig.