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Akte X - Jenseits der Wahrheit

Zweiter Kinoableger der Neunzigerjahre-Hitserie, in dem Mulder und Scully im Fall einer verschleppten FBI-Agentin ermitteln.


Akte X - Jenseits der Wahrheit (Director's Cut)

Leihvideo

Erhältlich seit:
21.11.2008

Originaltitel: The X-Files: I Want to Believe

Thriller/ Science Fiction

USA 2008
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 16

David Duchovny
Gillian Anderson
Amanda Peet

Regie: Chris Carter
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Scully und Mulder alias Gillian Anderson und David Duchovny ermitteln wieder - doch dieses Mal erscheint ihr Fall noch unheimlicher und wirklich unlösbar ...

Mulder und Scully arbeiten wieder zusammen (Foto: Fox) Großansicht

Mulder und Scully arbeiten wieder zusammen (Foto: Fox)

Mehr als ein Kultobjekt: Seit die Serie in ihrer Produktionszeit (neun Staffeln zwischen 1993 - 2002) zum Popevent wurde und Hitstatus erlangte, hat sie Romane, Comics, Videogames und Kinofilme inspiriert. Nummer zwei startet jetzt weltweit und ist eine Krönung für alle Action-Thriller-Mystery-Fans, denn Serienschöpfer Chris Carter hat sich ein ganz besonders spannendes Leinwand-Abenteuer ausgedacht.

In "Akte X - Jenseits der Wahrheit" geht es um ein äußerst perfides Verbrechen: In Virginia sind mehrere Frauen verschwunden - die Polizei findet nur ein paar verstreute menschliche Überreste und einen Ex-Priester, dessen eigenartige Visionen zu einem medizinischen Experiment führen, von dem bisher niemand etwas wusste. Die Gesetzeshüter sind ratlos. Eigentlich ein Fall für die X-Files.

Agent Mulder verfolgt eine mysteriöse Spur (Foto: Fox) Großansicht

Agent Mulder verfolgt eine mysteriöse Spur (Foto: Fox)

Revival des Dream-Teams

Dummerweise hat das FBI seine Abteilung für paranormale Ereignisse vor Jahren geschlossen. Um in der heiklen Angelegenheit dennoch weiter zu kommen, entschließt man sich, die FBI-Beamten Fox Mulder (David Duchovny) und Dr. Dana Scully (Gillian Anderson) zu reaktivieren. Doch die beiden sehr unterschiedlichen Agenten - Mulder ist intuitiv, Scully pragmatisch und realistisch - haben sich seit Ewigkeiten nicht gesehen.

Das erotische Knistern, das schon immer ihr platonisches Verhältnis prägte, ist wieder da. Könnte diesmal mehr daraus werden? Aber zunächst haben sie einen unglaublichen Fall zu lösen, bei dem sie einer groß angelegten Verschwörung auf die Spur kommen ...

Carter brachte nicht nur das Kunststück fertig, die Originalbesetzung zu gewinnen und mit u. a. Amanda Peet und Xzibit zu komplettieren. Er präsentiert einmal mehr in gewohnt düster-unheimlicher Atmosphäre ein unglaubliches Szenario, in dem nichts unmöglich scheint.

Akte X - Jenseits der Wahrheit (Director's Cut)

Im zweiten Kinoeinsatz setzen Mulder & Scully, das Traumpaar der paranormalen Phänomenforschung, auf charakterzentrierten Thrill und die Macht des Glaubens.

Zehn Jahre nach "Akte X - Der Film" und sechs nach der letzten Serienfolge inszeniert Mastermind Chris Carter einen späten Epilog. Ohne den außerirdisch verschwörerischen Überbau, der die Serie und den ersten Kinofilm prägte, konzentriert sich Carter auf das Verhältnis seiner Hauptfiguren und den Positionskampf zwischen Wissenschaft und Glauben. Noch immer vertritt Scully (Gillian Anderson) das Regelwerk von Vernunft und Beweisführung, Kollege Mulder die Bereiche jenseits davon, in denen Unvorstellbares möglich wird. Im Drehbuch von Carter und Frank Spotnitz, das auch für Einsteiger in den "Akte X"-Kosmos tauglich ist, haben Scully und Mulder seit Jahren das FBI verlassen. Während er sich vor mächtigen Männern versteckt, arbeitet sie als Ärztin am Fall eines unheilbar kranken Jungen, den die Eltern wie auch die kirchlichen Seelsorger aufgegeben haben. Der Hilferuf einer FBI-Agentin (Amanda Peet) holt das Paar zurück an die Ermittlerfront. Der Fall einer vermissten FBI-Kollegin streift den Erfahrungsschatz der paranormalen Profis durch ein Medium, das nicht nur eine Verbindung zu der verschleppten Frau behauptet, sondern das FBI auch zu grauenhaften Funden im Eis führt, die damit in Zusammenhang stehen.

Das Geheimnis hinter diesem anfangs geschickt aufgebauten Mysterium lüftet der Film relativ schnell. Viel wichtiger als das Rätsel ist ihm der Gedanke, der dahinter steckt und den Patienten Scullys mit der vermissten Agentin verknüpft. Auf beiden Ebenen geht es um Menschen, die Gott spielen und um eine universale Steuermacht, die mit Liebe korrespondiert und doch großes Leid zulässt. Hier wie dort wird das Priestertum als Mittler in Frage gestellt, ganz besonders auf der Ebene des Thrillers mit einem zwischen Schuld und Vergebung oszillierenden pädophilen Propheten. Von zwei cleveren, parallel montierten Spannungssequenzen abgesehen, beherrscht nicht der überschaubar originelle Plot, sondern die Glaubensfrage und die Beziehung der Hauptfiguren den Film. In der Serie konnten die Fans Gruseligeres und Mysteriöseres sehen, vor allem in den Folgen von Glen Morgan und James Wong. Doch kaum Intimeres über Mulder und Scully, die hier in ihr verbundenes Seelenleben blicken und sogar kuscheln dürfen. "Akte X - Jenseits der Wahrheit" bedient die Fans vor allem über diese ungewöhnliche Romanze. Mit einem Schuss Humor, der Präsident Bush selbst als paranormales Phänomen markiert, und einem rätselhaft aufgelösten Befreiungsfinale, das mit einem Überraschungsgast sogar in eine Art Familienzusammenführung mündet. kob.

Darsteller:  David Duchovny   als Fox Mulder
  Gillian Anderson   als Dana Scully
  Amanda Peet   als Dakota Whitney
  Billy Connolly   als Vater Joseph Crissman
  Xzibit   als Agent Mosley Drummy
  Adam Godley   als Vater Ybarra
 
Regie:  Chris Carter  
Buch:  Chris Carter  
  Frank Spotnitz  
Musik:  Mark Snow  
Kamera:  Bill Roe  
Produzent:  Chris Carter  
  Frank Spotnitz  

Dritter "Akte X"-Film geplant?

Diejenigen, die planen im Dezember 2012 noch unter den Lebenden resp. auf unserem Planeten zu weilen, sollten sich für den Wintermonat nicht allzu viel vornehmen. Da kommt's dicke...

Das Traumpaar aller Nerds kehrt vielleicht zurück: Mulder und Scully in Action (Foto: Fox) Großansicht

Das Traumpaar aller Nerds kehrt vielleicht zurück: Mulder und Scully in Action (Foto: Fox)

Denn a.) fressen Traditionsbeschäftigungen wie Geschenke kaufen, Weihnachten feiern und Silvester böllern sowieso einen beträchtliche Teil der 31 Tage. b.) geht laut Maya-Kalender die Welt unter - wie Roland Emmerich ja bereits in "2012" bombastisch auf die Leinwand brachte. Und c.) werden die Außerirdischen damit beginnen, erbarmungslos die Erde zu kolonisieren.

So richtig ins Bewusstsein ist das bisher nur bei hartgesottenen "Akte X"-Fans gedrungen. Aber damit hinterher keiner sagen kann, er hätte nichts gewusst - und sei deshalb nicht passend angezogen oder gerade im Urlaub oder so - macht eine Kunde Runde, die allen Mulder & Scully-Fans Freudentränen in die Augen treiben wird. Denn neben dem Ende der Welt, wie wir sie kennen, erwartet die Menschheit dann auch noch ein weiterer "Akte X"-Film. Vielleicht jedenfalls.

David Duchovny macht's mit Hüfthalter

Aufgebracht hat das ganze David Duchovny: Der äußerte gegenüber MTV News, wie sehr er nach wie vor in das Thema "Akte X" verschossen sei und es mit Freuden filmisch wieder aufleben lassen würde: "Ich liebe die Serie. Ich liebe die Rolle darin. Ich würde sofort noch einen dritten Film machen. Tatsächlich bin ich so stolz auf das Thema, dass ich es noch mit Stützstrumpf und Toupet machen würde - wäre für mich völlig O.K."

Und er ist nicht der einzige: Auch Gillian Anderson hat schon Interesse bekundet, noch mal in den Hosenanzug der spröden Agentin Scully zu schlüpfen. Als Dritten im Bunde hätten wir da noch Frank Spotnitz. Der Produzent der beiden bisherigen "Akte X"-Filme ist wohl weit enger am Thema dran, als bislang bekannt. "Wie Sie wissen, ist der Dezember 2012 ein wichtiges Datum für die X-Akten", orakelte der Filmemacher darauf angesprochen - mysteriös und irgendwie verheißungsvoll. "Darauf sollten wir uns konzentrieren."

Die X-Akten werden wieder also geöffnet? Noch ist alles äußerst nebulös - aber so war das ja immer mit den legendären Grenzfällen des FBI. Die Wahrheit ist irgendwo da draußen. Oder anders gesagt: "I want to believe!"

 

Akte X - Jenseits der Wahrheit (Director's Cut) in der Fotoshow

 

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