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Alarmstufe: Rot 2

Atemberaubende Stunts, aufwendige Spezialeffekte, pathetischer Soundtrack, eine Prise augenzwinkernde Ironie, das sind die Zutaten für die mit Knochenbrecher Steven Seagal besetzte Weiterführung des erfolgreichen Vorgängers von 1993.


Alarmstufe: Rot 2

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Erhältlich seit:
27.10.1999

Originaltitel: Under Siege 2 - Dark Territory

Action

USA 1995
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 16

Steven Seagal
Eric Bogosian
Katherine Heigl

Regie: Geoff Murphy
Warner Home Video Germany

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Alarmstufe: Rot 2

Washington droht die ultimative Katastrophe: Ein ehemaliger Pentagon-Mitarbeiter will die gesamte US-Hauptstadt per Super-Kampfsatellit in die Luft sprengen, falls seine Forderung - eine Milliarde Dollar - nicht in kürzester Zeit erfüllt wird. Die Kommandozentrale des Schurken ist ein gekaperter Luxuszug, auf dem sich zufällig auch der Ex-Marineoffizier Casey Ryback, ein in vielen Kämpfen bereits bewährter Martial-Arts-Spezialist, befindet...

"Blaze of Glory"-Regisseur Geoff Murphy stellt ein weiteres Mal sein Talent für gut gemachte, filmisch eigenständige Sequels unter Beweis, während Steven Seagal seinen Anspruch als wichtigster Actionheld hinter dem Triumvirat Schwarzenegger/Stallone/Willis unterstreicht. Die eigentlichen "Stars" des Films sind jedoch die perfekt choreografierten Stunt- und Kampfsequenzen in und um den "Grand Continental" sowie die wilde Szenerie Colorados, die sich als ideale Kulisse entpuppt.

Alarmstufe: Rot 2

Mit dem hochexplosiven High-Tech-Thriller "Alarmstufe: Rot" konnte sich "Knochenbrecher" Steven Seagal unter der geschickten Regie von Andrew Davis ("Auf der Flucht") weltweit als gefragter Kino-Actionstar etablieren. Bietet das Original eine ausgewogene Mischung aus gigantischem Gewaltfeuerwerk und sympathischer Selbstironie, ist dem Sequel "Dark Territory" deutlich der Einfluß des als egozentrisch verschrienen Seagals anzumerken. So machten Meldungen von diversen "kreativen Differenzen" am Set der 70 Millionen teuren New-Regency-Produktion die Runde (Produzent Peter Guber stieg aus, Seagal ließ Costar Gary Busey feuern), die ihren Star als unverletzlichen Übermenschen mit einem Minimum an Humor porträtiert. Das von Richard Hatem und Marc Reeves verfaßte Drehbuch wiederholt die bewährte Grundformel des Originals, wobei die Action der "Stirb langsam"-Variante vom Kriegsschiff in einen Passagierzug verlegt wurde. Nicht nur das räumliche Konzept wirkt eingeengter, auch der Inszenierung des Australiers Geoff Murphy ("Judgment Night") fehlt trotz handwerklicher Raffinesse der Touch eines Andrew Davis. Übergeschnappte Terroristen unter dem Kommando des amüsant schmerzunempfindlichen Söldners Penn (Everett McGill) und dem Technik-Nerd Travis Dane (Eric Bogosian) haben einen nuklearen Satelliten in ihre Kontrolle gebracht und kidnappen einen Reisezug, den sie als nicht zu ortende Schaltzentrale benutzen. Ihre rasch erfüllte Forderung an u. a. deutsche und israelische Interessenten beläuft sich auf eine Milliarde Dollar, um in Washington und Umgebung den nuklearen Super-GAU auszulösen. Zum Glück befindet sich Ex-Navy-SEAL Casey Ryback (Seagal) samt seiner niedlichen Nichte Sarah (Katherine Heigl) an Bord: Exzessiv knochenbrechend, bombenbastelnd, strangulierend, messerwerfend und nicht zuletzt mit geballter Schußwaffenpower geht er stoisch und unaufhaltsam seinem Heldenhandwerk nach. Ihm zur Seite gesellt sich der schwarze Porter Bobby (Morris Chestnut), der ihm vor allem in Sachen Humor eine helfende Hand reicht. Beim Showdown kommt es zur imposanten Zugkollision, die es durchaus mit dem Destruktionsdebakel in "Auf der Flucht" aufnehmen kann. Ein Großteil der Stunts, wie beispielsweise eine mitreißende "Cliffhanger"-Sequenz und die aufwendigen Spezialeffekte, sind effektiv und lassen das Publikum in diesem Bereich voll auf seine Kosten kommen. Schade, daß Seagal diesmal keine wirklich charismatischen Kontrahenten wie Tommy Lee Jones und Gary Busey gegenüberstehen und auf die dringend nötige, augenzwinkernde Ironie des Originals weitgehend verzichtet wurde. Der pathetisch anmutende Soundtrack, der Seagal wie eine Ode an überheblicher Selbstbeweihräucherung umspült, unterstreicht, daß weniger mehr gewesen wäre. Fans stumpf-krachender Action und des gesichtsmuskelsteifen Kämpfers werden sich dennoch bombig unterhalten fühlen und zur Belagerung der deutschen Kinos schreiten. ara.

Darsteller:  Steven Seagal  
  Eric Bogosian  
  Katherine Heigl  
  Everett McGill  
  Morris Chestnut  
  Kurtwood Smith  
  Nick Mancuso  
  Peter Greene  
  Andy Romano  
  Brenda Bakke  
 
Regie:  Geoff Murphy  
Buch:  Richard Hatem  
  Matt Reeves  
Musik:  Basil Poledouris  
Kamera:  Robbie Greenberg  
Produzent:  Steven Seagal  
  Arnon Milchan  
  Steve Perry  
 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Steven Seagal

Der Hüne mit der Pranke von Bud Spencer, der Ruhe eines Buddhisten und der Durchschlagskraft einer lebenden Kanone war in den 80er/90er-...

 

Star

Katherine Heigl

Blonde Traumfrau in der Marilyn-Monroe-Liga. Katherine Heigl entwickelte sich von der rebellischen Teenagertochter von Gérard Depardieu...