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Kaufvideo
Erhältlich seit:
16.03.2012
Originaltitel: Alien Resurrection
USA 1997
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 16
Sigourney Weaver
Ron Perlman
Winona Ryder
Regie: Jean-Pierre Jeunet
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Trotz ihres Opfertodes im Flammenmeer vor fünf Jahren ist der Leidensweg der Ellen Ripley noch nicht zu Ende - der Gentechnologie sei Dank. Aus einem Blutstropfen geklont, muß sich die Prototypin der modernen Action-Heroin 200 Jahre nach ihrem Tod ein viertes Mal zum Kampf gegen die Titelmonster stellen. Im Ton nicht so sakral und wesentlich actionreicher als der beklemmende Vorgänger von David Fincher, ist Jean-Pierre Jeunets Beitrag zu der Science-fiction-Reihe keinesfalls weniger eigenwillig. Wenn nicht gerade in extrem aufwendigen Combat-Szenen auf engstem Raum ums Überleben gekämpft wird, frönt der Franzose seiner bekannten Vorliebe für das Abseitige und wirft für einen Film dieser Größe überraschend verstörende Freud'sche Elemente in den Mix.
Wenn die Kamera zu Beginn des Films zärtlich über eine nur schwer identifizierbare Kreatur mit grausam entstellten Zügen fährt, gibt Jean-Pierre Jeunet auch gleich das Leitthema seines Hollywood-Debüts vor: Sympathie für die Freaks, Mutationen, Außenseiter, Pariahs - und letztlich auch Monster - ein Motiv, das den Regisseur nicht los läßt. Der Film selbst ist unschwer als Mutation der vorangegangenen "Alien"-Hits zu erkennen und greift immer wieder Elemente der Vorgänger verfremdet auf. Diese gigantische Materialschlacht mutet häufig wie eine perverse Mischung aus "Das Poseidon-Inferno" und den besten Beispielen des Splatter-Films der achtziger Jahre (vor allem Stuart Gordons "From Beyond") an.
Wie in "Aliens - Die Rückkehr" muß sich Ripley nun auch 200 Jahre später auf die Unterstützung kampferfahrener Desperados verlassen. Waren es in Camerons High-Tech-Schlacht noch schwer bewaffnete Marines, so ist es hier ein Trupp Piraten, der geradewegs aus Jeunets "Die Stadt der verlorenen Kinder" entsprungen sein könnte und an Bord des gigantischen Raumschiffs Auriga kommt, um illegal Alien-Eier mit zugehörigem, menschlichen Gastkörper anzuliefern. Währenddessen ist es den Wissenschaftlern beim achten Anlauf gelungen, einen perfekten Ripley-Klon herzustellen, aus dessen Brust sie die Alien-Königin entnehmen, mit der Ripley im dritten Teil schwanger gegangen war. Ripley ist nur ein Beiprodukt der gesamten Operation und wird nur aus einer Laune am Leben erhalten. Doch die Genmanipulation hat auch bei ihr Mutationen bewirkt: sie hat heißes Alien-Blut in den Adern und ist, im wahrsten Sinne des Wortes, entschlossener, aber auch entspannter denn je. Das ist gut so, denn als kurz darauf die Aliens ausbrechen und ein blutiges Chaos auf der Auriga anrichten, übernimmt sie die Führung der kleinen Gruppe Überlebender, die die von Aliens verseuchte Raumstation durchkreuzen müssen, um das rettende Piratenschiff zu erreichen.
Jeunet ist sich der Vielfalt der sich bietenden Möglichkeiten bewußt, behält aber auch die Action überraschend aufmerksam im Auge. Besonders eine Sequenz, in der Ripleys Truppe unter Wasser von Aliens angegriffen wird, ist atemberaubend. Gleichzeitig etabliert Drehbuchautor Joss Whedon, der dem "Alien"-Thema interessante neue Aspekte abgewinnt, spannende Motive. Nachdem Ripley die Alien-Königin auf die Welt gebracht hat, macht sie praktisch Jagd auf ihre eigenen Kinder. Zudem entdeckt sie ein Labor mit den grausam entstellten Überbleibseln der Genversuche mit ihrem Blut. Wenn Ripley sie in einer Referenz an "Alien 3" mit dem Flammenwerfer beseitigt, tötet sie auch Teile von sich selbst. Starker Tobak, der letztlich von einem lachhaften Showdown, in dem es zur Vereinigung Ripleys mit ihrem Alien-Baby (sieht aus wie ein mit zittriger Hand gezeichneter "Casper") kommt, beinahe entwertet wird. Der brillanten Sigourney Weaver ist es zu verdanken, daß "Alien - Die Wiedergeburt" in diesem Moment nicht zur Karikatur gerät. Schwach dagegen die Vorstellung von Winona Ryder, die als Weltraum-Piratin mit Geheimnissen fehl am Platz wirkt. "Alien"-Fans dürfte dieser unglaublich blutige Film (FSK ab 16) dennoch gefallen, auch wenn Jeunet die spannendsten Ideen aufgrund des erbarmungslosen Action-Diktats immer wieder angedacht lassen muß und Autoritätsfiguren in diesem apokalyptischen Szenarios weitaus schlechter abschneiden als die Titelhelden. ts.
Ellen Ripley (Sigourney Weaver) starb im Kampf gegen den perfekten außerirdischen Killerorganismus. 200 Jahre später kehrt sie als Ergebnis eines grausamen Experiments zurück - halb Mensch, halb Alien. Skrupellose Wissenschaftler klonten sie - gemeinsam mit der Alien-Königen in ihrem Körper - um die ultimative Waffe zu züchten. Ripley überlebt die Geburt der Alien-Kreatur. Mit der Rückkehr des Aliens nimmt der Terror an Bord der Raumstation seinen blutigen Lauf.
Gemeinsam mit einer Schmugglerbande und der mysteriösen Mechanikerin Call (Winona Ryder) tritt Ripley den Kampf gegen ihre eigenen Artgenossen an. Aber auf wessen Seite sie wirklich steht, weiß niemand...
Quelle: Fox
Zwei Filmversionen: Original Kino-Fassung und Extended Version
Specials: u. a.
Kommentare
Pre- Production-Featurettes
Multi- Angle-Segmente
Produktions- Dokumentationen
Post-Production-Featurettes
Quelle: Fox
| Darsteller: | Sigourney Weaver | als Ellen Ripley | |
|---|---|---|---|
| Ron Perlman | als Johner | ||
| Winona Ryder | als Annalee Call | ||
| Dominique Pinon | als Vriess | ||
| Michael Wincott | als Elgyn | ||
| Dan Hedaya | als General Perez | ||
| J. E. Freeman | als Dr. Wren | ||
| Brad Dourif | als Gediman | ||
| Raymond Cruz | als Distephano | ||
| Kim Flowers | als Hillard | ||
| Gary Dourdan | als Christie | ||
| Leland Orser | als Purvis | ||
| Carolyn Campbell | als Anaesthesistin | ||
| Marlene Bush | als Forscherin | ||
| David St. James | als Arzt | ||
| Rodney Mitchell | als Soldier with Glove | ||
| Regie: | Jean-Pierre Jeunet | ||
| Buch: | Joss Whedon | ||
| Musik: | John C. Frizzell | ||
| Kamera: | Darius Khondji | ||
| Produzent: | Bill Badalato | ||
| Gordon Carroll | |||
| David Giler | |||
| Walter Hill | |||
| Lisa Knaggs | |||
| Edouard Valton | |||
Alien - Die Wiedergeburt (Extended Version) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: 2 Filmfassungen, Audiokommentar, Featurettes, Multi- Angle-Segmente
Zwei Filmversionen: Original Kino-Fassung und Extended Version
Specials: u. a.
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