DVD (Einzel-DVD, Original Kinofassung) Kaufvideo

Alien vs. Predator

Horror-Science-Fiction-Film in Videospiel-Ästhetik um das Zusammentreffen außerirdischer Monster.


Alien vs. Predator (Einzel-DVD, Original Kinofassung)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
21.04.2005

Science Fiction/ Horror

Großbritannien/Kanada/Deutschland/Tschechien 2004
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 16

Sanaa Lathan
Raoul Bova
Lance Henriksen

Regie: Paul W.S. Anderson
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Tief unter dem antarktischen Eis liefern sich mörderische Kreaturen einen Kampf um Leben und Tod - und die Menschen befinden sich mittendrin.

Der Predator verfügtüber eine perfekte Tarnung (Foto: Fox) Großansicht

Der Predator verfügtüber eine perfekte Tarnung (Foto: Fox)

Vor mehr als 25 Jahren erfand der Schweizer Fantasy-Künstler H. R. Giger das schaurige "Alien", eine nach den Gesichtszügen seiner (attraktiven) Lebensgefährtin Li Tobler erschaffene Kreatur, die alle nachfolgenden Monster-Erfinder maßgeblich beeinflusste.

Beinahe zehn Jahre später sorgte Kreaturen-Créateur Stan Winston ("Terminator 2") mit seinem außerirdischen "Predator" für Gänsehaut.

Jetzt haben sich auch Hollywoods Kreative dieser garstigen Untiere entsonnen und sie gemeinsam auf blutige Menschenhatz geschickt.

Stromlinienförmig und todbringend: Alien auf Futtersuche (Foto: Fox) Großansicht

Stromlinienförmig und todbringend: Alien auf Futtersuche (Foto: Fox)

Unheilvolle Ruinen

Der schwerreiche Industrielle Charles Weyland (Lance Henriksen) organisiert eine Forschungsreise in die antarktische Eiswüste, wo er glaubt, die Ruinen einer Aztekenpyramide unter dem Eis entdeckt zu haben.

Schon bald, nachdem den Forschern - darunter die Expeditionsleiter Alexa Woods (Sanaa Lathan) und Maxwell Stafford (Colin Salmon) - der beschwerliche Einstieg in die subglaziale Weihestätte gelingt, entdecken sie ungemütliche Beweise für die Präsenz anderer Wesen: verstümmelte menschliche Überreste.

Da tauchen auch die Urheber des Gemetzels auf, fünf heranwachsende Predatoren, die sich mit neuerwachten Aliens einen blutigen Initiationskampf liefern. Schnell wird klar, dass wohl nur eine Lebensform den Tempel wieder verlassen wird...

Charles Weyland mit Team (Foto: Fox) Großansicht

Charles Weyland mit Team (Foto: Fox)

Kampf der Giganten

Seit Rollen in "Terminator" oder "Alien 3" mit außerirdischem Gesindel bestens vertraut, schlägt sich Kino-Veteran Lance Henriksen nun in Paul W.S. Anderson technisch brillantem SciFi-Actioner mit feindlichen Wesen herum.

Auch Anderson kann dank "Resident Evil" oder "Star Force Soldier" auf einschlägige Regie-Erfahrungen zurückblicken. Nun lässt er also zwei nahezu ebenbürtige und furchtbare Giganten aufeinander los.

Gut, dass zwischendurch die attraktive Sanaa Lathan - kampferprobt seit "Blade" - für eine gehörige Portion Sexappeal sorgt. Was die unglaublichen CGI-Geschöpfe jedoch nicht von ihrem tödlichen, nervenzerfetzend spannenden Fight um die Weltherrschaft abhält. Zum Glück für uns Zuschauer.

Alien vs. Predator (Einzel-DVD, Original Kinofassung)

Wie zuletzt beim Kampf der Horrortitanen "Freddy vs. Jason" ist die grundlegende Motivation für das Tête-à-tête der beiden kultigen Science-Fiction-Ikonen ein lukrativer Wiederbelebungsversuch von zwei nicht mehr taufrischen Franchises. Für die Verabreichung dieser filmischen Botox-Injektion wurde Paul W. S. Anderson verpflichtet, der sein Handwerk zuvor mit "Mortal Kombat", "Event Horizon" und "Resident Evil" übte. Das vorwiegend im Halbdunkel vorgeführte Ergebnis entspricht Andersons Videospiel-Inszenierungsstil - auf Figurenzeichnung wird bei dem B-Movie ohne namhafte Stars verzichtet. Stattdessen treten schnell geschnittene Actionsequenzen und verschachtelt-klaustrophobische Sets in den Vordergrund.

Der Kinokrieg der schleimigen Aliens gegen die ebenfalls außerirdischen "Predator"-Krieger war lange im Gespräch (ein erster Drehbuchentwurf existierte bereits 1991). Bevor sie nun erstmals auf der Leinwand aufeinandertreffen, gab es bereits eine gemeinsame Comicbuchreihe, Videospiele und Spielkarten. Reichlich Material also für Anderson, um sich für sein mystisch angehauchtes Drehbuch inspirieren zu lassen. Eine Aufnahme der Erde aus dem All und eines Satelliten eröffnet die atemlose Dauerhatz. Dessen Bilder informieren den Milliardär Charles Bishop Weyland (Lance Henriksen, der in Ridley Scotts "Alien" vor 25 Jahren den Androiden Bishop gespielt hatte und damit Anlass zu Spekulationen über ein Prequel-Szenario gibt) über eine unidentifizierte Wärmequelle 700 Meter unter dem Eis der Antarktis. Diese entpuppt sich als riesiger labyrinthhafter Pyramidenkomplex mit "ägyptischen, kambodschanischen und aztekischen Architektureinflüssen". Im Handumdrehen wird eine internationale Crew zusammengestellt, bei der Sanaa Lathan ("Out of Time") als resolute Gletscherführerin Alexa Wood den Sigourney-Weaver-Part der kühlen Kampfamazone übernimmt. Einen Ersatz für Arnie, der in John McTiernans Original-"Predator" einen kompletten Dschungel einebnen durfte, hält Anderson nicht bereit. So fällt es nicht weiter auf, dass der Großteil des Teams alsbald von den in der Pyramide freigesetzten Aliens und den sie jagenden Predators abgemurkst wird.

All dies vollzieht sich weitgehend überraschungs- und suspensefrei. Nichts Neues gibt es von der Front der Alien-Parasiten zu vermelden, die nach altem Modus operandi lediglich etwas schneller aus dem Körperinnern ihrer Opfer zu schlüpfen scheinen. Im Gegensatz zum Original sind die Predators hier die meiste Zeit sichtbar, was sich angesichts ihrer etwas unglücklichen Rastafari-Footballer-Aufmachung als dramatischer Dämpfer erweist.

Das große Finale ist schließlich der Fight zwischen dem Mutter-Alien und einem Predator mit Alexa im Schlepptau, die einen Crashkurs in Alien-Bekämpfung erhalten hat. Diese rudimentäre emotionale Annäherung wird damit erklärt, dass die Predators als mysteriöse "Halbgötter" für die Belehrung der ersten menschlichen Zivilisationen verantwortlich waren. Leider finden sich einfallsreiche Details wie diese eher spärlich, so ist das angestrebte Mega-Face-Off der beiden kultigen SciFi-Monster seinem PG13-Rating entsprechend für eingefleischte Genre-Fans in der Summe womöglich etwas enttäuschend. Das Neupublikum herangewachsener und heranwachsender Fans wird jedoch hinreichend beeindruckt sein, um dem Verleih den erhofften monstermäßigen Reibach zu bescheren. ara.

Darsteller:  Sanaa Lathan   als Alexa Woods
  Raoul Bova   als Sebastian De Rosa
  Lance Henriksen   als Charles Weyland
  Ewen Bremner   als Graeme Miller
  Colin Salmon   als Maxwell Stafford
  Tommy Flanagan   als Mark Verheiden
  Joseph Rye   als Joe Connors
  Agathe de la Boulaye   als Adele Rousseau
  Carsten Norgaard   als Rusten Quinn
  Sam Troughton   als Thomas Parks
  Petr Jakl   als Stone
  Pavel Bezdek   als Bass
  Kieran Bew   als Klaus
  Carsten Voigt   als Mikkel
  Jan Pavel Filipensky   als Boris
  Adrian Bouchet   als Sven
  Tom Woodruff jr.   als Alien
 
Regie:  Paul W.S. Anderson  
Buch:  Paul W.S. Anderson  
  Shane Salerno  
Kamera:  David Johnson  
Produzent:  John Davis  
  Walter Hill  
  David Giler  
  Gordon Carroll  

"Eragon" in Europa auch auf Blu-ray

Twentieth Century Fox Home Entertainment wird im März, rechtzeitig zum Europa-Launch der PlayStation 3, seine zweite Welle von Blu-ray-Titeln starten.

Im April auch auf Blu-ray: "Eragon" (Foto: Fox) Großansicht

Im April auch auf Blu-ray: "Eragon" (Foto: Fox)

Dazu zählen Katalogtitel wie "X-Men: Der letzte Widerstand", "The Day After Tomorrow", "From Hell" und "Der Flug des Phoenix". Darüber hinaus sollen die Java-basierten Blu-ray-Discs "Im Fadenkreuz - Allein gegen alle", "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" und "Speed" in den europäischen Handel kommen.

Die ersten Day-and-Date-Releases kündigt Fox mit "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" und "Nachts im Museum" für April an. Da "Eragon" jedoch bereits Mitte März auf DVD in den deutschen Handel kommt, ist davon auszugehen, dass sich dieser Zeitplan auf andere europäische Länder bezieht und der Blu-ray-Start des Fantasyfilms in Deutschland nicht Day-and-Date erfolgt.

Des Weiteren sind im Rahmen der zweiten Welle Blu-rays von "Alien vs. Predator", "Men of Honor" "Mut zur Wahrheit", "Die Wiege der Sonne" und "Predator" angedacht.

Durch die Vertriebspartnerschaft mit MGM wird Fox dann auch "Rocky", "Das Schweigen der Lämmer" und "Terminator" auf dem Next-Gen-Format auf den Markt bringen.

 

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