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All In - Alles oder nichts

Solides Spieler-Drama mit Leinwand-Veteran Burt Reynolds.


All In - Alles oder nichts

Leihvideo

Erhältlich seit:
19.12.2008

Originaltitel: Deal

Komödie/ Drama

USA 2008
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 6

Burt Reynolds
Bret Harrison
Shannon Elizabeth

Regie: Gil Cates Jr.
Koch Media

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All In - Alles oder nichts

Profispieler Tommy Vinson war früher eine große Nummer, doch aus Liebe zu seiner Frau hat er das Pokern aufgegeben. Als er den Nachwuchsspieler Alex Stillman entdeckt, nimmt er ihn unter seine Fittiche und will ihn zu den Weltmeisterschaften führen, die er selbst nie gewinnen konnte. Dabei setzt Tommy seine Ehe aufs Spiel, dann kommt es auch noch zum Bruch zwischen dem ehrgeizigen Schüler und seinem exzentrischen Lehrmeister. Am Ende sitzen sich Alex und Tommy beim Kampf um den WM-Titel als Kontrahenten gegenüber.

Solides Spielerdrama mit dem 72-jährigen Leinwandveteran Burt Reynolds und "American Pie"-Sweetheart Shannon Elizabeth, das in der Nachfolge des erfolgreichen und deutlich aufwändigeren "21" in den Kinos landet. Regiedebütant Gil Cates Jr. erzählt geradlinig bis zum sympathischen, aber unwahrscheinlich anmutenden Schluss und orientiert sich dabei an Klassikern des Subgenres von "Rounders" bis "Die Farbe des Geldes". Lief im Kino unter Wert.

All In - Alles oder nichts

Solides Spieler-Drama mit Leinwand-Veteran Burt Reynolds, das sich an altbekannten Vorbildern orientiert und die Faszination Poker kinogerecht aufbereitet.

Las Vegas fasziniert. Der Black-Jack-Krimi "21" war gerade die Nummer Eins in den deutschen Kinos, in Kürze startet die Geschlechterkampf-Komödie "Love Vegas", die ebenfalls in der US-Glitzer-Metropole ihren Ausgang nimmt, und ab dem 12. Juni versucht Leinwand-Legende Burt Reynolds sein Glück am Pokertisch. In dem vom hierzulande unbekannten Regisseur Gil Cates Jr. inszenierten "All In - Alles oder nichts" spielt der 72-Jährige, der 1997 mit seinem Golden-Globe-Gewinn für "Boogie Nights" ein beachtliches künstlerisches Comeback schaffte, den Profi-Spieler Tommy Vinson. Früher war der mal eine ganz große Nummer, doch aus Liebe zu seiner Frau hat er das Pokern aufgegeben. Eines Tages aber entdeckt er bei einem TV-Turnier in Alex Stillman (Kino-Newcomer Bret Harrison) ein aufstrebendes Poker-Talent. Tommy beschließt, diesen jungen Mann unter seine Fittiche zu nehmen und ihn zu den anstehenden Weltmeisterschaften, die er selbst nie gewinnen konnte, zu führen. Dabei setzt er nicht nur leichtfertig seine Ehe aufs Spiel, bei den Vorbereitungen zum alles entscheidenden Turnier kommt es auch noch zum Bruch zwischen dem ehrgeizigen Schüler und seinem exzentrischen Lehrmeister. Am Ende sitzen sich Alex und Tommy beim Kampf um den WM-Titel als Kontrahenten gegenüber.

"All In - Alles oder nichts" ist eine geradlinige, schnörkellos erzählte Spieler-Story, die sich an alten wie modernen Klassikern in der Art von "Haie der Großstadt" oder "Die Farbe des Geldes" orientiert. Dabei wird das Spannende am Poker-Spiel, das derzeit ja auch diverse deutsche TV-Sender in ihrem Nachtprogramm exzessiv zu nutzen wissen, dramaturgisch geschickt aufbereitet. Zwischen den einzelnen Zocker-Szenen, die mit prominenten "echten" Spielern wie Antonio Esfandiari und Phil Laak, aber auch mit "Bound"-Babe Jennifer Tilly, ebenfalls selbst leidenschaftliche Pokerspielerin, aufwarten, gibt es auch etwas anderes als Paare, Drillinge und Full Houses - etwa, wenn sich Alex unwissentlich in die (von Tommy engagierte) Prostituierte Michelle (putzig: Ex-Model Shannon Elisabeth) verliebt, oder Tommys alter Kumpel Charlie (souveräner Charakterschädel: Charles Durning) erklärt, warum sein Freund unbedingt an der WM teilnehmen muss.

Das alles ist solide und unspektakulär aufbereitet, zudem streben die 83 auch für Laien leicht verdaulichen Filmminuten einem zwar sympathischen, aber auch sehr unwahrscheinlichen Ende entgegen. Dass der Spaß am "Deal", wie das Werk im Original heißt, für eingefleischte Poker-Fans dennoch um ein Vielfaches größer sein wird als beim "normalen" Publikum, versteht sich von selbst. lasso.

Darsteller:  Burt Reynolds   als Tommy Vinson
  Bret Harrison   als Alex Stillman
  Shannon Elizabeth   als Michelle
  Jon Thomas   als Mike 'Double Diamond' Jackson
  J.D. Evermore   als Tex Button
  Maria Mason   als Helen Vinson
  Kenny Bordes   als Wally
  Dustin Hunter Evans   als Jordan
  Summer Lee   als Ann Kim
 
Regie:  Gil Cates Jr.  
Buch:  Gil Cates Jr.  
  Mark Weinstock  
Musik:  Peter Rafelson  
Kamera:  Tom Harting  
Produzent:  Mark Weinstock  
  Albert J. Salzer  
  Michael Arata  
  Steve Austin  
 

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