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Kaufvideo
Erhältlich seit:
03.04.2008
Originaltitel: La comunidad
Spanien 2000
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 16
Carmen Maura
María Asquerino
Eduardo Antuña
Regie: Álex de la Iglesia
e-m-s sales

Zu Besuch in ein ganz und gar nicht ehrenwertes Haus lädt Spaniens neuer Regiestar Alex de la Iglesia in dieser doppelbödigen Mischung aus Sozialgroteske, Kriminalkomödie und surrealer Horrorpoesie. Carmen Maura fällt unter brandstiftende Biedermänner und hat alle Mühe, im verwinkelten Intrigenreigen einer nur scheinbar unscheinbaren Hausgemeinschaft Übersicht, Geld und Leben zu behalten.
An Deutschlands Feuilletons ging seine Existenz bislang fast spurlos vorüber, doch der Horror-, Fantasy- und Thrillergemeinde ist der Regisseur Alex de la Iglesia schon seit einem guten Jahrzehnt ein fester Begriff. In Spanien selbst hat sich der Baske längst aus der Nische des Genrefilmers gelöst und gilt nach einer Serie von nationalen Hits, gekrönt zuletzt von der iberischen "Forrest Gump"-Variante "Dying of Laughter" (die hierzulande noch nicht einmal auf Video erschien), als No.2 des Landes hinter dem regierenden König Pedro Almodovar. Noch. Nachdem die recht amerikanisch gewirkte David-Lynch-Hommage "Perdita Durango" in den internationalen Lichtspielhäusern einen relativen Achtungserfolge erzielte, erblickt nun mit "La Comunidad" erstmals ein typisch spanischer Stoff des Regisseurs deutsche Leinwände. Ein kommerzielles Wagnis, gewiss, doch dürften wohlvertraute Genreelemente, hohe Unterhaltungsqualitäten sowie die von Almodovar ausgeborgte First Lady der spanischen Schauspielzunft, Carmen Maura, wohl dafür sorgen, dass es sich zumindest im Programmkino-Rahmen lohnt.
In einem heruntergekommen wirkenden Altbau in der Madrider Innenstadt verliebt sich Maklerin Julia (Carmen Maura, nicht nur wegen ihres Jobs und des rosafarbenen Kostüm schwer an Annette Bening in "American Beauty" erinnernd) in ein bildschönes Apartment und beschließt kurzerhand, die Immobilie für sich selbst zu requirieren. Beim Probewohnen macht sie noch eine weitere, viel interessantere Entdeckung: In der Wohnung direkt über der ihren liegt nicht nur die halbverweste Leiche eines einsamen, alten Sonderlings, sondern auch, fein säuberlich verpackt und unter Dielenbrettern vergraben, dessen Geldschatz im Schätzwert von 300 Mio. Peseten. Julia zögert keine Sekunde und transportiert den Reichtum Stück für Stück in die eigene Wohnung. Was sie nicht ahnt: Die gesamte Hausgemeinschaft spekuliert schon seit vielen, vielen Jahren auf den Besitz des alten Herren, hat nur auf den Moment seines Ablebens gewartet (weshalb sich der Alte auch kaum noch nach draußen traute) und verspürt nun nicht die geringste Lust, den anvisierten Schatz einer hergelaufenen Vorstadtschnepfe zu überlassen.
Hitchcock und Polanski lassen schön grüßen, wenn eine vergleichsweise traute Umgebung sich schleichend zur beklemmenden Falle entwickelt und vormals gesetzestreue Spießbürger in nackter Gier zu skrupellosen Monstern mutieren. Was wie eine freundliche Gesellschaftssatire mit zarten, schwarzhumorigen Ansätzen beginnt, entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einem wilden Horrortrip, dessen hysterisches Finale über den Dächern von Madrid sich noch am ehesten mit der Slapstick-geladenen Mammon-Hetzjagd aus dem Spencer-Tracy-Klassiker "Eine total verrückte Welt" vergleichen lässt. De la Iglesia entwirft ein schillerndes Panoptikum der schrillen Typen und setzt damit einen wunderbaren Kontrapunkt zum gelackten Casting amerikanischer Genrefilme, in denen selbst die kleinsten Nebenrollen mit glatten Kataloggesichtern besetzt werden. Der mediterrane Genrefilm lebt, und wenn Spanien nun in die Bresche der Italiener springt, soll dies dem Cineasten nur recht sein. ab.
In einer heruntergekommen Dachwohnung in Madrid wird eine stark verweste Leiche gefunden. Die
Immobilienmaklerin Julia (Carmen Maura) entdeckt durch Zufall in der Küche des Verstorbenen einen
verborgenen Schatz: stolze 300 Millionen Peseten.
Dumm nur, dass die restlichen Mieter des Hauses schon lange hinter dem Geld her sind. Seit vielen
Jahren wartet die skrupellose Meute auf diesen einen Augenblick. Aber Julia denkt nicht daran, auf
ein Leben in Reichtum zu verzichten. Jetzt gilt es, das Geld aus dem Haus zu schaffen, doch auf den
Gängen lauert schon die Gemeinschaft - eine mörderische Treibjagd beginnt.
Quelle: e-m-s GmbH
| Darsteller: | Carmen Maura | als Julia | |
|---|---|---|---|
| María Asquerino | als Encarna | ||
| Eduardo Antuña | als Charly | ||
| Jesús Bonilla | als Ricardo | ||
| Marta Fernández Muro | als Paquita | ||
| Paca Gabaldón | als Hortensia | ||
| Ana Gabarain | als Karina | ||
| Sancho Gracia | als Castro | ||
| Emilio Gutiérrez Caba | als Emilio | ||
| Kiti Manver | als Dolores | ||
| Terele Pávez | als Ramona | ||
| Roberto Perdomo | als Oswaldo | ||
| Manuel Tejada | als Chueca DA | ||
| Enrique Villén | als Domínguez | ||
| Eduardo Gómez | als García | ||
| Regie: | Álex de la Iglesia | ||
| Buch: | Jorge Guerricaecheverría | ||
| Álex de la Iglesia | |||
| Musik: | Roque Baños | ||
| Kamera: | Kiko de la Rica | ||
| Produzent: | Andrés Vicente Gómez | ||
Allein unter Nachbarn (Limited Collector's Edition) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Deutsch DD 2.0, Spanisch DD 5.1, Spanisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Making of, Originaltrailer
Star
Carmen Maura
Sie war die neue Frau in Spanien nach dem Ende der Franco-Ära und bereitete jungen Schauspielerinnen wie Victoria Abril, Penelope Cruz, Maribel...
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