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Als das Meer verschwand

Mix aus psychologischen Drama und Mystery-Thriller um ein düsteres Familiengeheimnis.


Als das Meer verschwand

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Erhältlich seit:
27.02.2009

Originaltitel: In My Father's Den

Drama/ Thriller

Neuseeland 2004
Laufzeit: 127 Min.
FSK: ab 12

Matthew Macfadyen
Emily Barclay
Miranda Otto

Regie: Brad McGann
Capelight Pictures

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Mix aus psychologischem Drama und Mystery-Thriller um ein düsteres Familiengeheimnis.

Paul muss sich erst wieder zurechtfinden (Foto: Capelight (Central)) Großansicht

Paul muss sich erst wieder zurechtfinden (Foto: Capelight (Central))

Der renommierte, aber ausgebrannte Kriegsfotograf Paul (Matthew MacFadyen) kehrt nach 17-jähriger Flucht vor der Vergangenheit zur Beerdigung seines Vaters in die neuseeländische Heimat zurück, ein kleines Nest am Ende der Welt, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Der Empfang seines Bruders Andrew (Colin Moy) und seiner Familie ist betont kühl, ganz zu schweigen von Jugendliebe Jackies (Jodie Rimmer) feindseliger Reaktion.

Während er die abgeschiedene Hütte seines Vaters ausräumt und einen Job als Aushilfslehrer annimmt, freundet er sich mit der 16-jährigen Celia (Emily Barclay) an, Jackies Tochter - und eventuell auch seine eigene. Als das literarisch ambitionierte Mädchen eines Tages spurlos verschwindet, fällt der Verdacht des Kindesmissbrauchs auf ihn, was Anfeindungen und tätliche Übergriffe der Anwohner auslöst. Doch Paul schweigt zu den Vorwürfen.

Die Beziehung zu Celia steht unter keinem guten Stern (Foto: Capelight (Central)) Großansicht

Die Beziehung zu Celia steht unter keinem guten Stern (Foto: Capelight (Central))

Mystery aus Neuseeland

Auf etlichen, internationalen Festivals ausgezeichneter Mix aus psychologischem Drama und Mystery-Thriller, der seine Spannung behutsam entwickelt und mit tollen Leistungen der hierzulande weniger bekannten Schauspieler aufwartet. Spannende, vielleicht etwas zu lang geratene Unterhaltung aus Neuseeland.

Als das Meer verschwand

Leises, aber kraftvolles und in einer unfassbaren Tragödie endendes Arthouse-Drama um ein dunkles Geheimnis, das einen Heimkehrer in der Einöde Neuseelands mit verstörender Wucht erwartet.

Der renommierte, aber ausgebrannte Kriegsfotograf Paul kehrt nach 17jähriger Flucht vor der Vergangenheit zur Beerdigung seines Vaters in die neuseeländische Heimat zurück, ein kleines Nest am Ende der Welt, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Der Empfang seines sich als Straußenfarmers verdingenden Bruders Andrew und seiner Familie ist betont kühl, ganz zu schweigen von Jugendliebe Jackies feindseliger Reaktion. Während er die abgeschiedene Hütte seines Vaters ausräumt und einen Job als Aushilfslehrer annimmt, freundet er sich mit der 16jährigen Celia an, Jackies Tochter - und eventuell auch seine eigene. Als das literarisch ambitionierte Mädchen eines Tages spurlos verschwindet, fällt der Verdacht des Kindesmissbrauchs auf ihn, was Anfeindungen und tätliche Übergriffe der Anwohner auslöst. Doch Paul schweigt zu den Vorwürfen.

Um Unausgesprochenes und Unaussprechliches, um in der Luft hängende Vorwürfe, die sich eher in Gewalt entladen, als verbalisiert zu werden, kreist Brad McGanns fabelhaftes, international vielfach ausgezeichnetes Arthouse-Angebot nach dem gleichnamigen Roman von Maurice Gee, das die Metapher einer Ebbe, nach der die Flut nie mehr wiederkehrt, schmerzhaft konkretisiert. Zunächst fordert die etwas langgestreckte Story um Träume, die an der Realität zerschellt sind, Geduld, birgt in Bildern, die sich einer Postkartenidylle verweigern, leise Andeutungen. Lange lockt McGann auf falsche Fährten, lässt bis zum schockierenden Schluss im Ungewissen, was genau vor sich geht, enthüllt dann aber eine gewaltige Familientragödie um Notzucht, Suizid und Mord, die eine zweite Katastrophe heraufbeschwört und deren Wucht dem Finale von "Chinatown" gleichkommt.

Diese Enthüllungen sind dramaturgisch meisterhaft verschachtelt und auch sonst genügt "In My Father's Den" höchsten Ansprüchen mit zurückgenommener Kunstfertigkeit, die poetische Momente wie von Jane Campion gebiert, deren Kameramann Stuart Dryburgh unauffällig für Atmosphäre sorgt. Doch der Film ist alles andere als gefällig, er bietet keine simplen Identifikationsmuster und erklärt sich zunächst nicht. Diese Verschlossenheit ist notwendig, um erwachsenes, unsentimentales Kino zu schaffen, mit Anklängen an "Lantana" und "The War Zone", musikalisch ausgestattet mit Patti Smith. tk.

Als das Meer verschwand

Der erfahrene und in der Welt herumgekommene Kriegsfotograf Paul kehrt nach dem Tod seines Vaters in sein
Heimatdorf in Neuseeland zurück. Dort wird er mit gemischten Gefühlen von seiner Familie und den ehemaligen
Freunden empfangen und mit einer Vergangenheit konfrontiert, die er 17 Jahre lang verdrängt hat. Celia, die 16jährige
Tochter seiner Ex-Freundin, sucht die Nähe zu Paul, der für sie Freiheit, Wagemut und Individualität verkörpert. Wie Paul
seinerzeit, zieht auch Celia sich gerne in die Hütte von Pauls Vater zurück, um sich dort in ein Leben außerhalb der
provinziellen Enge hineinzuträumen. Zwischen Celia und Paul entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung, die von
deren Umfeld mit Argwohn und Misstrauen beäugt wird. Als Celia plötzlich verschwindet, wird Paul zum
Hauptverdächtigen ...

Quelle: Capelight

- Audiokommentar des Regisseurs
- Interviews
- Making of
- Kurzfilm des Regisseurs
- Song: "What's Going On" von Jed Town

Quelle: Capelight

Darsteller:  Matthew Macfadyen   als Paul
  Emily Barclay   als Celia
  Miranda Otto   als Penny
  Colin Moy   als Andrew
  Jimmy Keen   als Jonathan
  Toby Alexander   als Paul als Teenager
  Nicholas Hayward   als Andrew als Teenager
  Vanessa Riddell   als Iris
  Matthew Chamberlain   als Jeff
  Peter Hishon   als Vet
  Jodie Rimmer   als Jackie
  Vicky Haughton   als Ms. Seagar
 
Regie:  Brad McGann  
Buch:  Brad McGann  
Musik:  Simon Boswell  
Kamera:  Stuart Dryburgh  
Produzent:  Trevor Haysom  
  Dixie Linder  
 

Als das Meer verschwand in der Fotoshow

 

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