DVD Kaufvideo

American Heart - Die zweite Chance

Ein intensives, authentisches Drama über das Leben der amerikanischen Unterklasse. Der ewige Verlierer Jack Keely, der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis auf seinen Sohn trifft und sein eigenes Drama in seinem Sohn wiederfindet.


American Heart - Die zweite Chance

Kaufvideo

Erhältlich seit:
24.09.2004

Originaltitel: American Heart

Drama

USA 1993
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Jeff Bridges
Edward Furlong
Lucinda Jenney

Regie: Martin Bell
Warner Home Video Germany

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis will Jack Keely nur einmal kurz bei Charlotte, die er über das Knastmagazin "American Heart" kennengelernt hat, vorbeischauen, um dann in Alaska ein neues Leben zu beginnen. Doch da wird er mit seinem 15jährigen Sohn Nick konfrontiert, der nicht mehr von seiner Seite weichen will. Als die beiden nach anfänglichen Schwierigkeiten endlich miteinander klarkommen, ist es zu spät. Denn Nick gerät auf der Straße genau in jene kriminellen Kreise, die schon Jacks Leben ruinierten.

Martin Bell, der 1984 für seinen Dokumentarfilm "Streetwise" mit einer Oscar-Nominierung belohnt wurde, hat mit "American Heart" ein intensives, authentisches Drama über das Leben der Unterklasse in den US-Metropolen geschaffen. Ausnahmeschauspieler Jeff Bridges zeichnet das Porträt des ewigen Verlierers ebenso eindrucksvoll wie dessen Filmsohn Edward Furlong ("Terminator 2"). Die beiden klangvollen Namen sollten diesem ambitionierten Werk samt seinem schwierigen Thema zu einem angemessenen Erfolg verhelfen.

Vier Jahre hat es gedauert, bis dieser Film nun endlich in unsere Kinos kommt. Sicher, "American Heart" bedient nicht die übliche Mainstream-Schiene, hat aber durch Hollywood- Star Jeff Bridges und das damals noch hoch im Kurs stehende "T2"-Kid Edward Furlong durchaus kommerzielles Potential, das auch für Zuschauer jenseits der Programmkinos attraktiv erscheinen dürfte. Und vor allem: Er ist hervorragend inszeniert. Verantwortlich dafür zeichnet Martin Bell, der 1984 für seinen Dokumentarfilm "Streetwise" eine Oscarnominierung erhielt. Realitätssinn, Gespür für Dramatik und Atmosphäre und ein unbestechlicher analytischer Blick zeichnen Bells ersten Spielfilm aus. Die Dialoge seiner Protagonisten sind voller Saft und Kraft, und die Figurenzeichnung ist lebendig, stark und absolut überzeugend. Bell erzählt seine Geschichte mit einer rauhen und schnörkellosen Direktheit, die trotzdem poetische Momente von großer Intensität zuläßt. Die Story: Jack (Jeff Bridges) wird vorzeitig aus dem Knast entlassen. Mißtrauisch und unsicher versucht er sich in seiner Situation zurecht zu finden. Eigentlich will er nur mal kurz bei Charlotte (Lucinda Jenney) vorbeischauen, die er über das Knastmagazin "American Heart" kennengelernt hat, um dann seinen großen Traum, in Alaska ein neues Leben zu beginnen, in die Tat umzusetzen. Doch plötzlich wird er mit seinem 15jährigen Sohn Nick (Edward Furlong) konfrontiert, der nicht mehr von seiner Seite weichen will. Diese schwierige Vater- Sohn-Konstellation eskaliert immer dann, wenn in Jack und Nick Gefühle geweckt werden. Gefühle, mit denen sie nicht gelernt haben, angemessen umzugehen. Es dauert sehr lange, bis die beiden ihre mit Stacheldraht umwickelten Herzen öffnen. Doch da ist es zu spät. Bells nonchalante Art, Tragik nicht im Crescendo, sondern mit leisen Zwischentönen zu dramatisieren, ist neben den schauspielerischen Leistungen von Bridges und Furlong ein großer Gewinn für den Film. Furlong macht deutlich, daß er mit den Kinderstar-Pappkameraden á la Culkin nichts am Hut hat, sondern tatsächlich etwas auszudrücken weiß. Und Bridges schließt mit dem Porträt eines Losers, der sich bis zum Schluß nicht von der brutalen Wirklichkeit besiegen läßt, eindrucksvoll an seine größten Leistungen an. ull.

Darsteller:  Jeff Bridges  
  Edward Furlong  
  Lucinda Jenney  
  Tracey Kapisky  
  Charlotte London  
  John Boylan  
 
Regie:  Martin Bell  
Buch:  Peter Silverman  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  James Bagdonas  
Produzent:  Rosilyn Heller  
  Jeff Bridges  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Jeff Bridges

Jeff Bridges, Sohn des Schauspielers Lloyd Bridges, absolvierte als Achtjähriger mit seinem Vater erste TV-Auftritte, bevor er sich dem...

 

Star

Edward Furlong

Zornige Söhne, verstörte Brüder, junge Rebellen, unangepasste Außenseiter und introvertierte Charaktere bestimmen die Rollen von Edward...