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American Pie

Mit einer großen Dosis "Verrückt nach Mary"-Humor ausgestattete Teenagerkomödie mit Betonung auf derbem Körperflüssigkeits-Humor.


American Pie

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Erhältlich seit:
04.09.2008

Komödie

USA 1999
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 12

Jason Biggs
Shannon Elizabeth
Alyson Hannigan

Regie: Paul Weitz
Highlight Communications (Deutschland)

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American Pie

Jim, Kevin, Oz und Sonderling Finch haben es satt, an ihrer High School ständig als sexuelle Versager verspottet zu werden. Als dann auch noch der ebenso hässliche wie unsympathische Sherman begeistert von seinem ersten Mal erzählt, schließen die vier männlichen Jungfrauen einen Pakt. Demzufolge müssen sie alle, spätestens bis zum in wenigen Wochen stattfindenden Abschlussball, ihre Unschuld verloren haben. Doch schon nach kurzer Zeit stellt das Quartett entsetzt fest, dass dieses Ziel alles andere als einfach zu erreichen ist.

Jede Menge gute Laune verbreitende Teenager-Komödie, die an frechen Kalauern und derben Späßen selbst den Überflieger "Verrückt nach Mary" in den Schatten stellt. Das Spielfilmdebüt der Gebrüder Weitz präsentiert eine Riege erfrischend unverbraucht auftrumpfender Jung-Darsteller, die sich gegenseitig von einem Slapstick-Höhepunkt zum anderen treiben. Reichlich Humor, der unter die Gürtelllinie zielt, und eine einfache, geradlinige und zeitgemäße Story machten "American Pie" zu dem Überraschungshit des Kinojahres 2000.

American Pie

Und der "Verrückt nach Mary"-Preis des Jahres geht an "American Pie": Von Insidern als Sleeperhit-Kandidat Nummer eins in der laufenden US-Sommersaison ausgemacht, bedient sich das rasend komische Debüt von Chris und Paul Weitz in vollen Zügen beim garantiert geschmacklosen Neunziger-Jahre-Humor der Farrelly-Brüder und lassen ihn gut gelaunt mit einem Feuerwerk aberwitziger Einfälle in eine Handlung einfließen, die genüßlich jedes gängige Klischee des Highschoolfilms zelebriert.

Sie war überfällig, die Wiederauferstehung des respektlosen Teenagerfilms: Was "Her mit den kleinen Engländerinnen", "Kentucky Fried Movie" und "Ich glaub' mich tritt ein Pferd" für die siebziger Jahre und "Eis am Stiel", "Ich glaub' ich steh im Wald" und "Porkys" für die achtziger Jahre waren, das könnte jetzt "American Pie" für die auslaufenden Neunziger werden, ein Kultfilm für eine ganze Generation unverstandener Jugendlicher, die nicht nur unter der Pubertät leiden, sondern auch einmal über die ganzen Veränderungen und Unsicherheiten, die das körperliche Erwachsenwerden mit sich bringt, lachen wollen. Denkbar simpel entfalten die Weitz-Brüder die Handlung ihres Films, in dem vier archetypische Freunde einen Pakt eingehen, daß sie bis zum wenige Wochen entfernten Abschlußball ihre Unschuld verlieren müssen. Da ist der völlig unerfahrene Verlierer, der wenig Erfahrung mit Frauen, aber immerhin einen besorgten Vater (Comedy-Veteran Eugene Levy in seiner definitiv witzigsten Rolle) hat, der seinem Sohn bei dieser schweren Phase des Lebens - begleitet vom peinlichen Berührtsein beider - mit Rat, Tat und unendlichem Verständnis zur Seite stehen will. Da ist der Sportstar und Möchtegern-Aufreißer, der es mit Einfühlsamkeit versucht, als er mit vermeintlich coolen Sprüchen ("Meine Freunde nennen mich Nova - wie in Casanova") nicht landen kann, und im Jazzchor seine Bestimmung findet. Da ist der unsichere Durchschnittsteen, der seine feste Freundin zum ersten Mal drängt, es aber nicht fertigbringt, ihr seine Liebe zu erklären. Und schließlich ist da der Dustin-Hoffman-in-"Die Reifeprüfung"-artige Außenseiter, der seine Popularität bei den Frauen erhöht, indem er unglaubliche Gerüchte über sich in Umlauf setzen läßt, schließlich aber bei der Mutter eines mißliebigen Klassenkameraden landet, die eine Vorliebe für alles Achtzehnjährige hat.

Immer wieder überschneiden sich die vier Handlungsstränge, die sich jeweils in Ton und Stil, aber nicht in ihrer unglaublichen Sympathie für die Pubertätsnöte der Hauptfiguren unterscheiden: Den Weitz-Brüdern gelingt das Kunststück, daß man sowohl über als auch mit den liebenswerten Figuren ihres triebgesteuerten Anarchospasses lacht. Gleich in der allerersten Szene des Films wird der Verlierertyp von seinen Eltern mit übergestülptem Strumpf beim Onanieren zu einem verschlüsselten (!) Film im Pay-TV entdeckt. Eine schier endlose Szene, die ihre Peinlichkeiten im Stil der Reißverschluß-Sequenz in "Mary" ins Absurde steigert - und den Ton vorgibt für zahllose weitere Gageskapaden, in denen u. a. Sperma im Bier, Durchfall im Damenklo, die richtige Anwendung von Herrenmagazinen, vorzeitige Ejakulation, die Freuden des Internets, der Segen des Oralsex ("the Tongue Tornado") und der unkonventionelle Gebrauch von warmem Apfelkuchen entscheidende Rollen spielen. Anders als die Farrelly-Brüder verstehen es die Weitz', ihre Sketchparade in eine echte Handlung einzubauen, so daß ein klassischer Spannungsbogen für zusätzliche Unterhaltung sorgt. Die größte Gemeinsamkeit mit "Verrückt nach Mary" dürfte aber auch der Schlüssel des zu erwartenden Erfolges für diesen Film sein: Selbst Tage nach dem Abspann muß man beim bloßen Gedanken an "American Pie" aufs Neue lachen. Deutschlands Jugend wird dem Verleih Constantin für diesen Dr.-Sommer-Report der etwas anderen Art dankbar sein. ts.

American Pie

Die vier Freunde Jim (Jason Briggs), Kevin (Thomas Ian Nicholas), Oz (Chris Klein) und Finch (Eddie Kaye
Thomas) gelten an ihrer High School als Verlierer und werden ständig als sexuelle Loser verspottet. Als
dann auch noch der hässliche Möchtegern-Macho Sherman (Chris Owen) begeistert von seinem ersten
Mal erzählt, schließt das jungfräuliche Quartett einen Pakt. Bis spätestens zum Schul-Abschlussball in
wenigen Wochen müssen sie alle ihre Unschuld verloren haben. Doch wenn das mal so leicht wäre...

Quelle: Highlight

Making of (ca. 20 Min.), Interviews (ca. 10 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 6 Min.), Outtakes
(ca. 2 Min.), Die Band "Tonic" (ca. 10 Min.), Deleted Scenes (ca. 5 Min.), Spot on Location (ca. 10 Min.)

Quelle: Highlight

Darsteller:  Jason Biggs   als Jim
  Shannon Elizabeth   als Nadia
  Alyson Hannigan   als Michelle
  Chris Klein   als Oz
  Natasha Lyonne   als Jessica
  Thomas Ian Nicholas   als Kevin
  Tara Reid   als Vicky
  Seann William Scott   als Stifler
  Mena Suvari   als Heather
  Eddie Kaye Thomas   als Finch
  Eugene Levy   als Jims Vater
  Jennifer Coolidge   als Stiflers Mutter
  Chris Owen   als Sherman
  Clyde Kusatsu   als Englischlehrer
  Lawrence Pressman   als Trainer Marshall
 
Regie:  Paul Weitz  
Buch:  Adam Herz  
Musik:  David Lawrence  
Kamera:  Richard Crudo  
Produzent:  Warren Zide  
  Craig Perry  
  Chris Moore  
  Chris Weitz  

Sallys Orgasmus wird bühnenreif

1989 durften Kinofans den schönsten Filmorgasmus aller Zeiten erleben. Damals demonstrierte Meg Ryan ihrem Filmpartner Billy Crystal, wie Frauen sehr wohl einen Höhepunkt vortäuschen können. Jetzt soll Alyson Hannigan in der Bühnenadaption von "Harry und Sally" in ihre Fußstapfen treten.

Übt schon fleißig Stöhnen: Alyson Hannigan (Foto: UIP) Großansicht

Übt schon fleißig Stöhnen: Alyson Hannigan (Foto: UIP)

1989 lieferte Regisseur Rob Reiner mit der Single-Komödie "Harry und Sally" den Lacherfolg des Jahres ab. Darin geben Everybodys Darling Meg Ryan und Mr. Oscar Billy Crystal pointierte Antworten darauf, ob eine ganz normale Freundschaft zwischen Männer und Frauen möglich ist. Höhepunkt ist der von Meg exzellent nachgespielte Orgasmus mitten in einem Restaurant.

Start der Lust: 20. Februar 2004

Jetzt soll "American Pie"-Star Alyson Hannigan den lustvollen Part der Sally in Marcy Kahans Bühnenadaption von Nora Ephrons Drehbuchvorlage übernehmen. Die junge Dame ist gerade am Londoner Royal Theatre gecastet worden.

Der männliche Kollege an ihrer Seite wird kein Geringerer als Beverly Hills, 90210-Schlitzohr Luke Perry sein. Viel Zeit zum Proben bleibt der Willow-Darstellerin aus "Buffy, die Vampirjägerin" allerdings nicht mehr. Die inoffizielle Premiere soll bereits am 10. Februar, der erste offizielle Höhepunkt am 20. Februar 2004 stattfinden! Lustfaktor hoch!

 

American Pie in der Fotoshow

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