DVD Kaufvideo

America's Sweethearts

Screwballkomödie mit satirischen Elementen, in der ein zerstrittenes Hollywood-Paar bei einem Pressejunket wieder aufeinander trifft.


America's Sweethearts

Kaufvideo

Erhältlich seit:
03.12.2010

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6

Julia Roberts
Catherine Zeta-Jones
Billy Crystal

Regie: Joe Roth
Senator Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
America's Sweethearts

Der PR-Agent Lee hat eine harte Nuss zu knacken. Muss er doch den neuen Film der heillos zerstrittenen Eheleute Gwen und Eddie promoten, ohne ihn zuvor gesehen zu haben. Also stampft er eine Pressekonferenz aus dem Boden, in der die skandalhungrigen Reporter mit pikanten - aber erfundenen - Details aus dem Leben der Stars gefüttert werden sollen. Mit dabei: Kiki, die gutmütige Schwester Gwens, die ständig unter deren Star-Allüren zu leiden hat. Die Situation gerät vollends aus den Fugen, als sich Kiki in den Mann der Diva verliebt...

Erstmals überlässt die Romantikspezialistin Julia Roberts den Glamour-Part einer Kollegin. Catherine Zeta-Jones brilliert als stutenbissige Diva, während John Cusack als geplagter Ehemann die Sympathien auf seiner Seite hat. Das brilliante Schauspielertrio fängt die holprige Regie von Joe Roth auf, dem man seine elfjährige Schaffenspause in vielen Details anmerkt. Dennoch dürfte die bis in die Nebenrollen gut besetzte Screwball-Comedy - etwa Christopher Walken als Kubrick-Persiflage oder Billy Crystal als Lee - bei Komödienfreunden Gefallen finden.

America's Sweethearts

America's Sweetheart Julia Roberts auf vertrautem Romantikkomödien-Terrain, aber doch ungewohnt: Denn in der ersten Regiearbeit von Revolution-Studios-Chef Joe Roth seit mehr als zehn Jahren spielt die frisch gebackene Oscar-Gewinnerin als gutherzige Schwester eines Superstars zunächst nur die zweite Geige und lässt Catherine Zeta-Jones und John Cusack als verkrachtes Hollywood-Starpaar, das sich für das Pressejunket seines letzten Films noch einmal zusammenraufen muss, den Vortritt. Nicht ohne Charme, aber in der zweiten Hälfte doch arg unfokussiert, schöpft "America's Sweethearts" seine Möglichkeiten einer modernen Screwball-Comedy mit Seitenhieben aufs Showbiz nie aus. Einem Publikum auf der Suche nach leichter Unterhaltung mit Starpower wird's egal sein: Der Erfolg ist vorprogrammiert.

Komplettiert wird das starbesetzte Kleeblatt von Billy Crystal, der zudem das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Peter Tolan ("Reine Nervensache") verfasste, Er steht als gestresster PR-Agent Lee anfangs im Mittelpunkt des Geschehens. Von Studiochef Kingman (Stanley Tucci als wieseliger Choleriker) mit der wenig beneidenswerten Aufgabe betraut, den neuesten Film des Schauspieler-Ehepaars Gwen Harrison und Eddie Thomas zu promoten, hat er so manches Problem zu lösen. Bis dato hat niemand den fertigen Film gesehen, da der exzentrische Regisseur (amüsant: Christopher Walken als Kubrick-Verschnitt) darauf besteht, ihn erstmals vor versammelter Presse zu zeigen. Lee, ein alter Hase im Geschäft, stampft das Junket in einem abgelegenen Luxushotel aus dem (Wüsten)Boden, wo die sensationshungrigen Filmjournalisten (ein Haufen geistiger Tiefflieger und Schmarotzer - schön zu wissen, was Stars von der Presse halten) mit manipulierten Informationen über die skandalumwitterte Ehe der beiden zerstrittenen Kostars abgelenkt werden sollen. Gwens liebenswürdige Schwester Kiki, die von ihr herablassend herumkommandiert wird, ist auf Lees Seite, doch die Dinge verkomplizieren sich zusehends, als sich Eddie und Kiki ineinander verlieben.

Nach elfjähriger Schaffenspause als Regisseur (1990: "Coupe De Ville") sichtlich eingerostet, leidet Joe Roth' zunächst dank Crystals scharfem Witz durchaus komischer Film unter seinem holprigen Rhythmus, wenig kinoreifen Bildern und dem vergeblichen Bemühen, Elemente der klassischen Screwballkomödie mit ätzender Hollywoodsatire unter einen Hut zu bringen. Allzu oft gibt Roth die Zügel aus der Hand und lässt den Dingen freien Lauf, wo es starker Führung bedurft hätte. Anstatt die sich bietenden Möglichkeiten eines solch bizarren Ereignisses, wie es ein Pressejunket allzu oft ist, nach Art von "Notting Hill" auszuschöpfen und so den Druck von Innen und Außen zu erhöhen, flüchtet sich der überforderte Regisseur in niederste Humorgefilde, wenn Crystals Genitalbereich gleich zweimal ausgedehnt von einem bissigen Dobermann abgeschleckt werden muss. Dass der Schuss nicht völlig nach hinten losgeht, hat Roth seinem formidablen Darstellerteam zu verdanken, dass jene Funken, die die Inszenierung vermissen lässt, mit bloßer Präsenz fliegen lässt. Zeta-Jones, Cusack und Roberts ziehen den Karren immer wieder aus dem Dreck und werden von Crystal und - in kleinen Nebenrollen - Hank Azaria als lispelnder spanischer Liebhaber Gwens und Alan Arkin als Eddies geldgieriger New-Age-Guru nach Kräften unterstützt. Der kommerzielle Erfolg wird also nie gefährdet in dieser 46-Mio.-Dollar-Grille, die stets mehr selbstverliebte Nabelschau denn selbstironische Satire ist. ara.

America's Sweethearts

Eddie (John Cusack) und Gwen (Catherine Zeta-Jones) sind das Traumpaar Hollywoods. Doch abseits der Kinoleinwand hängt der Haussegen schon lange schief: Die launische Diva beschäftigt sich neuerdings lieber mit einem lispelnden Spanier und Eddie kann keine Entscheidung mehr ohne seinen Psychiater treffen. Ausgerechnet jetzt müssen sie noch ihren letzen gemeinsamen Film promoten. Um den schönen Schein zu wahren, soll eine herzzerreißende Versöhnung mediengerecht inszeniert werden. Alles unter der Regie des zynischen PR-Strategen Lee (Billy Christal). Unterstützen soll ihn dabei Gewns Schwester Kiki (Julia Roberts), die auch ganz nebenbei noch deren Assistentin ist. Kiki hat alle Hände voll damit zu tun, die beiden Streithähne zu bändigen - und die Tatsache, dass sie Eddie bei dieser Gelegenheit immer näher kommt, macht die Sache immer komplizierter.

Quelle: Senator

Entfernte Szenen
Making Of
Interviews

Quelle: Senator

Darsteller:  Julia Roberts   als Kiki Harrison
  Catherine Zeta-Jones   als Gwen Harrison
  Billy Crystal   als Lee Phillips
  John Cusack   als Eddie Thomas
  Hank Azaria   als Hector
  Stanley Tucci   als Dave Kingman
  Christopher Walken   als Hal Weidmann
  Seth Green   als Danny Wax
  Alan Arkin   als Wellness-Guru
  Scot Zeller   als Davis
  Rainn Wilson   als Kevin O'Hanlon
 
Regie:  Joe Roth  
Buch:  Billy Crystal  
  Peter Tolan  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  Phedon Papamichael  
Produzent:  Susan Arnold  
  Donna Arkoff Roth  
  Billy Crystal  

Zeta-Jones als weiblicher 007

Attraktive Agentin: Catherine Zeta- Jones

Attraktive Agentin: Catherine Zeta- Jones

James Bond 007 bekommt weibliche Konkurrenz: Catherine Zeta-Jones("America's Sweethearts"), die attraktive Ehefrau von Hollywoodlegende Michael Douglas, wird in einem neuen Spionage-Streifen die Rolle der britischen Agentin Grace Flint übernehmen.

Als intelligente Geheimdienstlerin ist sie von dem brutalen Job gezeichnet: Nach einem grausamen Kampf muss ihr entstelltes Gesicht wieder zusammengeflickt werden. Danach taucht die rassige Agentin als "neue" MI5 Spionin wieder auf.

Die walisische Schönheit Zeta-Jones zieht erstmals auch hinter den Kulissen die Fäden: Zusammen mit ihrem Bruder Lyndon wird sie das Werk koproduzieren.

 

America's Sweethearts in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Julia Roberts

Sie ist "America's Sweetheart". Julia Roberts gilt ihrer Natürlichkeit und ihres umwerfenden Lachens wegen als beliebtester weiblicher...

 

Star

Catherine Zeta-Jones

Die bildschöne Waliserin ist eine vorzügliche Schauspielerin und als elegante Erscheinung begehrte Werbeträgerin, die mit ihrem...