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Anastasia

Zeichentrickversion einer der populärsten Legenden des 20. Jahrhunderts: Die Zarentochter Anastasia überlebt die Oktoberrevolution, verliert aber ihr Gedächtnis. Als Waise Anya trifft sie den Küchenjungen Dimitri, der aus ihrer Ähnlichkeit mit Anastasia Profit schlagen will.


Anastasia

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Erhältlich seit:
20.01.2012

Zeichentrick

USA 1997
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Don Bluth, ...
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Anastasia

St. Petersburg, 1916. Der Magier Rasputin löst die Oktoberrevolution aus, der fast alle Mitglieder der Romanows zum Opfer fallen - nur die Zarentochter Anastasia und deren Großmutter Marie überleben. Zehn Jahre später. Der Küchenjunge Dimitri lernt zufällig die Waise Anya kennen. Aus ihrer Ähnlichkeit zu Anastasia will er Profit schlagen: In Paris stellt er sie Marie vor. Doch die hat schon zu viele Betrügerinnen entlarvt. Dabei hat sie - was Anya wegen ihres Traumas selbst nicht weiß - endlich die langgesuchte Enkelin vor Augen...

Als Stoff ihres ersten Films für die neu eingerichteten Fox Animations Studios wählte das Erfolgs-Duo Don Bluth und Gary Goldman ("In einem Land vor unserer Zeit") eine der populärsten Legenden des 20. Jahrhunderts. Eingebettet in einem historischen Rahmen erzählt "Anastasia" - geschickt variiert - die klassische Pubertäts-Geschichte von der Suche nach der eigenen Identität. Die farbenprächtig und aufwendig, für Kinder streckenweise zu furchteinflößend gezeichneten Trickfilm-Figuren sowie die eingängigen Musical-Melodien werden Animations-Fans aller Altersklassen in den Bann schlagen.

Anastasia

Das satte Startwochendeinspiel von 15 Mio. Dollar des mit großer Spannung erwarteten Animationsabenteuers aus dem Hause Fox, das damit erfolgreich ansetzt, Disneys Monopol auf dem Animationsmarkt zu brechen, kann sich sehen lassen. Der Konkurrent sah dem seit Monaten beworbenen Debüt aus Fox eigens gegründeter Zeichentrickabteilung (die Kosten für die Errichtung des Produktionsgeländes in Phoenix, Arizona betrugen rund 100 Mio. Dollar) nicht tatenlos entgegen und programmierte eine Woche zuvor die Wiederveröffentlichung von "Die kleine Meerjungfrau" - ohne den recht erfolgreichen Einstieg dieses Märchens verhindern zu können. Das ambitionierte Cartoon-Musical, das sehr frei vom Schicksal der verschollenen Zarentochter Anastasia erzählt und sich mit Ereignissen aus der russischen Historie ähnlich viele Freiheiten erlaubt wie disneys "Hercules" mit der griechischen Mythologie, weist Storyelemente aus "Aschenputtel" (die arme Waise transformiert zur eleganten Prinzessin), "Der Zauberer von Oz" (die heimatlose Heroine begibt sich mit zwei Weggefährten auf die Suche nach ihrer Familie und ist den lebensgefährlichen Machenschaften eines Zauberers ausgeliefert), einen atmosphärischen Mini-Spritzer aus "Doktor Schiwago" und natürlich der gleichnamigen Spielfilmversion mit Ingrid Bergman und Yul Brynner aus dem Jahr 1956 auf. Das kreative Team Don Bluth und Gary Goldman, die bereits für die beiden erfolgreichsten Nicht-Disney-Animationsfilme "Ein Land vor unserer Zeit" und "Feivel der Mauswanderer" verantwortlich zeichneten, hat das Erfolgsrezept des Disney-Studios genauestens analysiert, bis ins kleinste Detail kopiert und versucht, dem Ganzen einen eigenen Stempel aufzudrücken. Man nehme eine großäugige, liebenswerte Titelheldin (die ein wenig frecher und damit auch lebhafter als beispielsweise "Pocahontas" ausgefallen ist), einen schauerlichen Bösewicht (hier der übellaunige Zauberer Rasputin, der mit seinem Fluch die russische Revolution auslöst!), niedliche Sidekicks (einen schlappohrigen, stummen Hund und eine sprechende Albino-Fledermaus, die für die gewitzten Oneliner zuständig ist), einen goldherzigen Love Interest mit abzuschleifenden Kanten (Anastasias Beau Dimitri ist nicht nur ein ehemaliger Küchenjunge, sondern auch ein Kleinganove), komponiere glatte, ansprechende Gesangsnummern, besetze die Stimmen mit Schauspielern von Rang und Namen (Meg Ryan, Christopher Lloyd, John Cusack, Angela Lansbury) und verwende farbenprächtige, aufwendig gezeichnete Animation, in die zusätzlich noch erstaunliche digitale dreidimensionale Computereffekte eingefügt wurden. "Anastasia" wurde überdies im Breitwandformat produziert und ist seit "Dornröschen" von 1959 der erste Zeichentrickfilm in Cinemascope. Die technischen Aspekte wurden mehr als adäquat abgedeckt, lediglich die Vermischung unterschiedlicher Zeichenstile ist zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Zu bemängeln sind die ausgedehnten Höllen-Nummern mit Rasputin und seiner teuflischen Brut, die auf kleine Kinder ein bißchen arg verstörend wirken könnten. Dabei war die ausgeprägte Betonung dieses Aspekts gar nicht notwendig, da das unterhaltsame Märchen auch so über genügend Romantik und unbestreitbaren Charme verfügt, um vor allem junge Mädchen nachhaltig zu begeistern. ara.

Anastasia

Die Revolution überschattet Russland und wie durch ein Wunder wird die jüngste Zarentochter, Prinzessin Anastasia, als einziges Mitglied der kaiserlichen Familie gerettet. Die Jahre sind vergangen und aus der Prinzessin wurde das arme Waisenmädchen Anya. Sie ahnt nicht, wer sie wirklich ist und ist fest ent- schlossen, ihre wahre Identität zu finden. Gemeinsam mit dem charmanten Betrüger Dimitri, seinem Freund Vladimir und dem niedlichen Hund Pooka macht sie sich auf den Weg nach Paris. Ein unglaubliches Abenteuer steht den Gefährten bevor, denn der gemeine Rasputin und die ulkige Fledermaus Bartok setzen all ihre magischen Kräfte ein, damit Anya ihr Ziel niemals erreicht.

Quelle: Fox

Audiokommentar der Regisseure Don Bluth und Gary Goldman
Lieder zum Mitsingen
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Bartok der Großartige
Zeichnen mit Regisseur Don Bluth
Making-of: Die Geschichte, Die Recherche, Das Design, Die Gestaltung der Figuren, Die Stimmen, Die Musik
Anastasia: Eine magische Reise
Making-of des Musikvideos "Journey to the Past"
Musikvideo "Journey to the Past" von Aaliyah
Trailer und TV-Spots

Quelle: Fox

Sprecher:  Meg Ryan   als Anastasia
  Meg Ryan   als Anya
  John Cusack   als Dimitri
  Christopher Lloyd   als Rasputin
  Bernadette Peters   als Sophie
  Angela Lansbury   als Marie
  Kelsey Grammer   als Vladimir
  Lacey Chabert   als Junge Anastasia (Singstimme)
  Hank Azaria   als Bartok
  Rick Jones   als Zar Nikolaus
  Liz Callaway   als Anastasia (Singstimme)
  Jonathan Dokuchitz   als Dimitri (Singstimme)
 
Regie:  Don Bluth  
  Gary Goldman  
Buch:  Susan Gauthier  
  Bruce Graham  
  Bob Tzudiker  
  Noni White  
Musik:  David Newman  
  Stephen Flaherty  
Produzent:  Don Bluth  
  Gary Goldman  
 

Fassungen

 

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