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Angel-A

Schwarzweißdrama über eine geheimnisvolle Schöne, die einem Verlierer hilft, seine Schulden bei einem Gangsterboss zu begleichen.


Angel-A

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Erhältlich seit:
05.02.2007

Drama/ Komödie

Frankreich 2005
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 12

Jamel Debbouze
Rie Rasmussen
Gilbert Melki

Regie: Luc Besson
Universum Film

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Ein magisches Film-Märchen aus der Zauberkiste von Star-Regisseur Luc Besson: Verzweifelter Ganove trifft auf gefallenen Engel, und die Liebe entflammt.

Gemeinsam gegen den Rest der Welt: Angela schützt André vor sich selbst und seinen Feinden (Foto: Tobis) Großansicht

Gemeinsam gegen den Rest der Welt: Angela schützt André vor sich selbst und seinen Feinden (Foto: Tobis)

Paris - l'amour - die Seine. Das gehört zusammen. Jedenfalls in Luc Bessons erster Regiearbeit seit sechs Jahren. Und an bzw. in der Seine lernen sie sich kennen - der kleinwüchsige marokkanische Ganove André (Jamel Debbouze) und die langbeinige Blondine Angela (Rie Rasmussen) treffen sich auf einer Brücke. Beide wollen ihrem Leben ein Ende setzen.

Als die Fremde in den Fluten versinkt, springt André hinterher und rettet sie. Beginn einer verrückten Love-Story, wie sie nur die Franzosen erzählen können. Die Schöne becirct den Gangsterboss, bei dem André tief in der Kreide steht, zieht unbekannten Männern das Geld aus der Tasche, damit der Unglücksrabe die seinen vollstopfen kann und macht ihn zum besseren Menschen.

Ein ungleiches Paar (Foto: Tobis) Großansicht

Ein ungleiches Paar (Foto: Tobis)

Alles Gute kommt von oben

"Mission Completed" heißt es irgendwann. Denn Angela ist ein Engel und muss zurück zum Herrn. Dabei hat sie inzwischen Gefallen an dem Erdbewohner gefunden. In magisches Schwarzweiß getaucht, lockt nicht nur ewig das Weib, sondern auch die pulsierende Metropole mit ihren dunklen Geheimnissen, den im Dunst verschwimmenden Brücken, dem Herzschlag des Lebens.

Topmodel und Gucci-Gesicht Rie Rasmussen ist die Inkarnation der verführerischen Femme fatale, unerreichbares Objekt der Begierde, ferner Mythos - und doch so nah. Ein Reigen zwischen Traum und Tag, Wunsch und Wunder. Der Himmel über Paris. Nie war er schöner.

Angel-A

Nach sechs Jahren Pause meldet sich Luc Besson fulminant zurück mit einem magischen Film-Märchen und einer Liebeserklärung an seine Heimatstadt Paris, von Kameramann Thierry Arbogast in strahlendes Schwarz-Weiss getaucht.

Die Brücken von Paris - schon für den Poeten Guillaume Apollinaire waren sie steinerne Zeugen von Liebe und Vergänglichkeit, Yves Montand und Juliette Gréco besangen sie als Ort der Romantik, Leos Carax schrieb mit "Die Liebenden von Pont Neuf" die Geschichte des Gefühlskino neu. Ihnen folgt Luc Besson, der in geheime Winkel der französischen Metropole entführt, im Dunst verschwimmender Brücken dem Herzschlag des Lebens nachspürt. Diesmal geht es nicht in die Düsternis wie in "Der letzte Kampf" oder in die Kunstwelt der Metro wie in "Subway", sondern an die prächtigsten Plätze der Lichterstadt. So ist es kein Zufall, dass sich der kleinwüchsige, marokkanische Ganove und Gambler André und die langbeinige Blondine Angela auf einer der alten Brückenbrüstungen treffen mit dem Plan, Selbstmord zu begehen. Als die Fremde in den Fluten der Seine versinkt, springt das Kerlchen couragiert hinterher und rettet seinen zukünftige Schutzengel. Beginn einer verrückten "histoire d'amour". Die Unbekannte becirct den Gangsterboss, dem André noch Geld schuldet, zieht unbekannten Männer die Moneten aus der Tasche, damit es der Unglücksrabe in die seinen stecken kann und macht aus dem hässlichen Tropf zwar keinen hübscheren, aber einen besseren Menschen.

Bis zur Erreichung dieses Zieles nimmt Besson mit auf einen fast surrealen Trip in verschattete Räume und lichte Trassen menschlicher Existenz, lädt ein zum Tanz mit der frivolen Stadt. Ob am Ufer der Seine, auf der Pont Alexandre III, dem Eiffelturm oder im Umkreis von Notre Dame, Paris spielt die erste Geige. Das diffuse Licht der Morgendämmerung zeigt eine erwachende, fast leere Großstadt zwischen Traum und Tag. Die samtene schwarz-weiss-Fotografie von Thierry Arbogast wirft die Schauspieler auf die Reinheit ihres Spiels zurück. "Angel-A" ist visionäres Kino, das sich dem experimentierfreudigen Zuschauer durch ästhetische Überraschungen erschließt. Supermodel Rie Rasmussen wird als Engel, der Gefallen am Erdenleben und an André (tragikomisch: Jamel Debbouze) gefunden hat, zur Inkarnation der verführerischen "Femme Fatale" und gleichzeitig zur Unschuld an sich, ein ferner Mythos - und doch so nah. Gefallene Engel sind eben die schönsten. Ein himmlisches Vergnügen. mk.

Angel-A

André (Jamel Debbouze) kann sich nicht mehr auf die Straße trauen. Zu lange hat sich der kleinwüchsige Marokkaner mit seinen Gaunereien durchs Leben geschlagen, jetzt ist die Geduld seiner Gläubiger endgültig am Ende. Was tun? André sieht nur noch eine Lösung: die Seine. Doch gerade als er sich von einer Brücke ins Wasser stürzen will, entdeckt er auf der Brüstung eine Frau (Rie Rasmussen), die offensichtlich das Gleiche vorhat. Als sie tatsächlich springt, zögert André keine Sekunde und rettet sie. Die schöne Angela mit den endlos langen Beinen heftet sich fortan wie eine Klette an den glücklosen André, und wie durch ein Wunder scheint sich seine Pechsträhne plötzlich ins Gegenteil zu wandeln. Könnte seine Begegnung mit der geheimnisvollen Blondine, seinem rettenden Engel, am Ende gar kein Zufall gewesen sein?

Quelle: Universum Film

Laufzeit Bonusmaterial ca. 49 Minuten
Making Of
Making Of The Musik
Cast & Crew,
Bildergalerie

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Jamel Debbouze   als André
  Rie Rasmussen   als Angela
  Gilbert Melki   als Franck
  Serge Riaboukine   als Pedro
 
Regie:  Luc Besson  
Buch:  Luc Besson  
Musik:  Anja Garbarek  
Kamera:  Thierry Arbogast  
Produzent:  Luc Besson  
 

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