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Animals in Love

Aufwendig realisierte Dokumentation über das Verführungs- und Paarungsverhalten der Tiere.


Animals in Love

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Erhältlich seit:
01.10.2010

Originaltitel: Les animaux amoureux

Dokumentarfilm/ Tiere

Frankreich 2007
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Laurent Charbonnier
Universum Film

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Aufwendig realisierte Dokumentation über das Verführungs- und Paarungsverhalten der Tiere.

Ein Küsschen in Ehren... (Foto: Universum (24 Bilder)) Großansicht

Ein Küsschen in Ehren... (Foto: Universum (24 Bilder))

16 Länder hat Laurent Charbonnier bereist, 500 Tage die Kameras aufgestellt und schließlich 80 Tierarten in den finalen Film aufgenommen. Das Ordnungsprinzip ist die Ausrichtung an der Chronologie der Paarungsstrategie, sonst geht es quer durch den Tierpark, zurückhaltend untermalt und gelegentlich auch betont von Philipp Glass' Musik.

Erst macht man sich schick, dann auch akustisch auf sich aufmerksam, schließlich lässt man Taten folgen. Hornträger wie Hirsche gehen auf Crashkurs, Giraffen reiben sich die Hälse, Orang Utans geben sich Küsschen, Steinböcke die Zungen wie einen Quirl kreisen. Vögel plustern sich auf, schillern in betörenden Farben, turnen auf Ästen, wippen sich in Trance und ködern die Damen mit filigranen Nestern, die große Architekten verraten. Hier zeigt sich erstaunliche Vielfalt und deutliche Überlegenheit im Vergleich zum Menschen.

Hals an Hals durchs Leben (Foto: Universum (24 Bilder)) Großansicht

Hals an Hals durchs Leben (Foto: Universum (24 Bilder))

Vielfalt der Rituale

Bei "Nomaden der Lüfte" war Charbonnier noch einer von vielen Kameramännern. "Animals in Love" ist nun sein Regiedebüt, eine in 16 Ländern gedrehte Dokumentation über animalische Paarungsstrategien. In verschiedene Phasen unterteilt, reiht der Film etwas spannungsarm Tier an Tier, arbeitet aber die Vielfalt und die Komik verführerischen Verhaltens gut heraus.

Animals in Love

Dass Sex auch unter Mehrbeinern ein Millionengeschäft ist, darauf setzt diese französische Dokumentation über animalische Paarungsgewohnheiten.

"Birds do it, bees do it, even educated flees do it", wusste schon Cole Porter und schlug die Brücke zwischen menschlichem und tierischem Liebesverhalten. Parallelen zeigt auch Laurent Charbonnier auf, einer der Kameramänner von "Nomaden der Lüfte", der hier seinen ersten Kinofilm vorlegt. 16 Länder hat er bereist, 500 Tage die Kameras aufgestellt und schließlich 80 Tierarten in den finalen Film aufgenommen. Das Ordnungsprinzip ist die Ausrichtung an der Chronologie der Paarungsstrategie, sonst geht es quer durch den Tierpark, zurückhaltend untermalt und gelegentlich auch betont von Philipp Glass' Musik. "Die Moleküle der Liebe sind gleich bei Tier und Mensch", führt der Kommentar in die Materie ein, der in der Originalfassung nur Anfang und Ende des Films mit Anklängen an ein Poesieseminar begleitet, in der Synchronisation aber erweitert werden wird. Putzen, Locken, Lieben und Gebären sind erkennbare Überbegriffe für aneinander gereihte Szenen, in denen sich vertraute, aber auch exotische, leider nicht benannte Tiere für die Paarung präparieren. Erst macht man sich schick, dann auch akustisch auf sich aufmerksam, schließlich lässt man Taten folgen. Hornträger wie Hirsche gehen auf Crashkurs, Giraffen reiben sich die Hälse, Orang Utans lassen die Lippen begegnen, Steinböcke die Zungen wie einen Quirl kreisen. Vögel plustern sich auf, schillern in betörenden Farben, turnen auf Ästen, wippen sich in Trance und ködern die Damen mit filigranen Nestern, die große Architekten verraten. Hier zeigt sich erstaunliche Vielfalt und deutliche Überlegenheit im Vergleich zum Menschen. Doch der eigentliche Akt ist eine Sekundenaffäre und dem Film vielleicht deshalb nur wenige Bilder wert, bis Aufnahmen vom süßen Nachwuchs den Zuschauer wieder in die Beziehungsrealitäten entlassen. Leidenschaft ist light, Drama nur in Spurenelementen vorhanden in diesem mit Geduld und Aufwand realisierten Film, der auf Komik, Exzentrik und Harmonie setzt, um die große Klientel des Überraschungshits "Unsere Erde" wieder ins Kino zu locken. kob.

Animals in Love

ANIMALS IN LOVE ist eine faszinierende Naturdokumentation von Regisseur Laurent Charbonnier ("Nomaden der Lüfte"), die mit Musikuntermalung von Philip Glass ("Watchmen", "Kundun") der spannenden Frage nachgeht, welch ausgefallene Taktiken und Paarungsrituale die Tierwelt parat hält. Hautnah beobachten wir das vielfältige Liebesleben und sehen, dass nicht nur Menschen auf der Suche nach einem Partner einfallsreich und kreativ sind. Werden Sie Zeuge von komischen und erstaunlichen Momenten im Leben der Tiere und nehmen Sie teil an Erfolgen und Niederlagen bei der Partnersuche, die unseren menschlichen Erfahrungen in nichts nachstehen?

Quelle: Universum Film

Sprecher:  Cécile de France  
 
Regie:  Laurent Charbonnier  
Musik:  Philip Glass  
Kamera:  Laurent Charbonnier  
Produzent:  Jean-Pierre Bailly  
 

Animals in Love in der Fotoshow

 

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