
Vier junge schöne Männer, die ihre Homosexualtität mit Stolz und gebührender Extrovertiertheit tragen, begeben sich in den Ferien in ein Seebad zu Florida, um bei viel Party und stimulierenden Substanzen in kürzester Zeit so viele verschiedene Zufallsbekanntschaften wie möglich zu verführen. Schließlich gilt es, den alljährlich stattfindenden "Gays Gone Wild"-Wettbewerb zu gewinnen. Allerdings stehen den hoffnungsfrohen Athleten potente Konkurrenten gegenüber, und auch die Romantik erhebt still und leise ihr Haupt.
Mit einer Art schwuler Low-Budget-Antwort auf das "American Pie"-Kino sowie einer handfesten Parodie auf gängige Schwulenfilmzutaten und -Konventionen gewannen Regisseur Todd Stephens und seine Komödie "Another Gay Movie" eine gewisse Reputation nicht nur unter homosexuellen Filmfreunden. Das vorliegende Sequel steht dem Original weder in punkto Frechheit noch Einfallsreichtum oder Pointendichte nach und lässt auf seinem Weg durch die Abgründe einer Nonstop-Partysause kein beliebtes Vorurteil unkommentiert. In der etablierten Nische unverzichtbar.