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Appleseed

Japans erste voll computeranimierte Manga-Adaption nach einem Bestseller-Comic von Masamune Shirow aus den 80er Jahren.


Appleseed (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
05.12.2005

Originaltitel: Appurushîdo

Trickfilm/ Science Fiction

Japan 2004
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 12

Regie: Shinji Aramaki
Rapid Eye Movies HE

Bild 1 von 7

Filmbewertung


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Japans erste voll computeranimierte Manga-Adaption nach einem Bestseller-Comic von Masamune Shirow aus den 80er-Jahren.

Was ist nur mit der Welt passiert? (Foto: Rapid Eye Movies) Großansicht

Was ist nur mit der Welt passiert? (Foto: Rapid Eye Movies)

Im Jahr 2131 liegt die Erde nach dem dritten Weltkrieg in Trümmern. Die letzten überlebenden Menschen und Bioroids, eine Mischung aus Klonen und Cyborgs, haben sich in Olympus friedlich zurückgezogen. Dorthin wird auch die Elitesoldatin Deunan gebracht, die bis dahin einsam in den Ruinen zurückgeblieben war.

Sie trifft auf ihren früheren Freund Briareos, doch weiß sie nicht, ob sie ihm jetzt noch trauen kann. Deunan beginnt, die friedlichen Absichten der Olympus-Regierung anzuzweifeln und soll auch schon bald Recht behalten.

Deunan nimmt den Kampf auf (Foto: Rapid Eye Movies) Großansicht

Deunan nimmt den Kampf auf (Foto: Rapid Eye Movies)

Modernste Tradition

Ein weiteres Beispiel aus einer langen Reihe japanischer Manga-Adaptionen - auf revolutionärem technischen Niveau, nämlich komplett computeranimiert und damit ein gewagtes, aber höchst erfolgreiches Unternehmen im traditionsbewussten Japan. Ein echtes Highlight für Mangafans, das auf einer populären Serie von Masamune Shirow basiert, der auch die "Ghost in the Shell"-Reihe schuf.

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Heiße Manga-Mädels in Miniskirts spielen wieder mal "Metropolis" im volldigitalen Update eines Comics von "Ghost in the Shell"-Autor Masume Shirow. Inhaltlich naiv bis prätentiös, überzeugen vor allem das strahlende Produktionsdesign und die intensiven Actionszenen.

Die Welt in 126 Jahren. Nachdem ein 3. Weltkrieg die Zivilisation in Asche legte, ballen sich die übrig gebliebenen Menschen in der geschützten Mega-Metropole Olympus. Dort haben sich auf Anregung des regierenden Zentralcomputers Gaia sogenannte Bioroids, genetisch mutierte Klone mit reduzierten Emotionen, wie Puffer im Verhältnis 1:1 zwischen die Menschen gemischt, um so in Zukunft gewaltsame Auseinandersetzungen bereits im Keim zu unterbinden. In letzter Zeit häufen sich allerdings Übergriffe von Menschen auf Bioroids. Insbesondere die reaktionäre, komplett von Menschen bestellte Militärspitze will die Klone partout nicht respektieren. Einige Arbeit wartet daher auf Deunan Knute, erste Einzelkämpferin der Nation aus alter Offiziersfamilie, Heldin der Geschichte und Trägerin des McGuffins, der dem Film den Titel gibt.

Gern sagt man Japanern nach, stets auf dem neusten Stand der technischen Mode stehen zu wollen. Um so überraschender deshalb, dass in der ureigenen Landeskunstdomäne, dem Animationsfilm, noch immer Pinsel und Zeichenbrett bevorzugt werden. Nun aber besteigt das erste komplett digitalisierte Animé die internationale Bühne und soll nach Aussage von Studio Ghibli-Präsident Toshio Suzuki gleich mal den Maßstab für die Zukunft setzen. Ein Anspruch, dem die aller Naivität zum trotz ziemlich umständlich konstruierte Story um das schussfeste Fräulein Knute und die menschliche Erbsünde (kein Scherz) kaum gerecht wird. Dafür überzeugen erwartungsgemäß Design und Umsetzung. Regisseur Shinji Arakami animierte zuvor Kampfroboter für Fernsehserien und 3D-Filmsequenzen für Videospiele, was man "Appleseed" auch ansieht. So bleiben furiose Actionszenen wie eine Roboterverfolgungsjagd, die klaustrophobische Eröffnungsballerei und der finale Auftritt einer Armee "wandelnder Festungen" im Gedächtnis. Auch die schillernden Details von Olympus lohnen es, den Film lieber auf der großen Leinwand statt dem Bildschirm zu sehen. Landesbedingt gewöhnungsbedürftig dagegen das Design der Protagonisten: Wird in "Final Fantasy" und anverwandten West-Digitoons maximale Menschenähnlichkeit angestrebt, so begegnen dem Zuschauer hier dreidimensionale Manga-Figuren komplett mit Scheinwerferaugen und mitunter ziemlich steifer Grobmimik (bes. in Close-Ups). Gleichwohl ein kurzweiliger Bildercocktail für den Kinderschuhen entwachsene Animaniacs und Leute, denen fantastische Computerwelten von daheim nicht fremd sind. ab.

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Regisseur Shinji ARAMAKI schlägt ein neues Kapitel des Animationsfilms auf: APPLESEED ist Japans erste voll-computeranimierte Manga-Adaption, die essentielle Fragen über das Wesen unserer Gesellschaft vor einer atemberaubenden Bebilderung verhandelt und einen düsteren Blick auf ein mögliches Schicksal der Menschheit wirft.

Im Jahr 2131 liegt die Welt in Trümmern. Die junge Kriegerin Deunan kämpft noch immer in den Ruinen, als sie plötzlich entführt und in die Metropole Olympus verschleppt wird. Sie erwacht inmitten einer futuristischen Gesellschaft, in der Menschen und Bioroids, genetisch veränderte Klone, harmonisch und friedlich zusammenleben. Hier begegnet sie bald ihrem früheren Freund Briareos, dessen Körper mittlerweile durch Roboterteile ersetzt wurde. Von der freundlichen Hitomi in die Abläufe der Stadt eingeweiht, ist sie, obwohl der Mix aus Menschen und kontrollierten Klonen als Gesellschaftsform tatsächlich zu funktionieren scheint, von Anfang an skeptisch. Nicht zu unrecht, wie sich schon sehr bald herausstellt. Haben die 7 Ältesten, die mit dem Supercomputer "GAIA" die Regierung Olympus stellen, wirklich so edle Absichten? Ist das scheinbar so ausgeklügelte System wirklich in der Lage, das selbstzerstörerische Potential des Menschen durch das Zusammenleben mit perfekten "Bioroids" zu überwinden?

Quelle: Rapid Eye Movies

Sprecher:  Ai Kobayashi   als Deunan
  Jûrôta Kosugi   als Briareos
  Yuki Matsuoka   als Hitoma
  Yuzuru Fujimoto   als Uranus
  Mami Koyama   als Athena
  Takehito Koyasu   als Hades
 
Regie:  Shinji Aramaki  
Buch:  Haruka Handa  
  Tsutomu Kamishiro  
Musik:  Tetsuya Takahashi  
  Paul Oakenfold  
  Basement Jaxx  
  T. Raumschmiere  
  Ryuichi Sakamoto  
Produzent:  Hidenori Ueki  
  Naoko Watanabe  
 

Fassungen

 

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