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Armageddon

"'Das dreckige Dutzend' im Weltall" mit superlativer Besetzung und sensationeller Action.


Armageddon

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Erhältlich seit:
20.05.2010

Action/ Thriller

USA 1998
Laufzeit: 150 Min.
FSK: ab 12

Bruce Willis
Billy Bob Thornton
Liv Tyler

Regie: Michael Bay
The Walt Disney Company (Germany) GmbH Home Entertainment & Retail

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Armageddon

Ein riesiger Asteroid rast auf die Erde zu und droht diese zu zerstören. Im Auftrag der US-Weltraumbehörde NASA fliegen der Ölbohrspezialist Harry Stamper und sein Team an Bord von zwei Spaceshuttles dem Killerstein entgegen. Ihr Auftrag lautet auf dem Asteroiden aufzusetzen, ein tiefes Loch zu bohren, darin eine Atombombe zu versenken und sich dann wieder auf den Heimweg zu machen, ehe der Sprengsatz per Funk gezündet werden soll. Doch schon bei der Landung auf dem rasenden Flugkörper zerschellt eines der beiden Raumschiffe...

Michael Bay ( "The Rock"), Ex-Werbefilmer und Action-Spezialist, hat sich für die titelgebende biblische Endschlacht "Armageddon" mit dem Erfolgs-Produzenten Jerry Bruckheimer ("Top Gun") zusammengetan und auf dem Gebiet des Katastrophenfilms neue Maßstäbe gesetzt. Die verblüffend realistischen Computereffekte, die waghalsigen Stunts und die donnernde Tonspur suchen ihresgleichen, während die Hollywood-Stars Bruce Willis, Liv Tyler, Ben Affleck und Co. dafür einstehen, daß auch genügend zwischenmenschlicher Sprengstoff vorhanden ist.

Armageddon

"Das dreckige Dutzend" im Weltall. Eine bessere Beschreibung als die markige Inhaltsangabe von Produzent Jerry Bruckheimer gibt es nicht für diesen gigantomanischen Katastrophenfilm, der den Zuschauer in einem zweieinhalbstündigen Effekte-Marathon ohne Unterlaß in die Besinnungslosigkeit hämmert. "Deep Impact", der erste der beiden Asteroiden-Actionfilme der Saison, nimmt sich neben diesem patriotisch-lärmenden Koloß von maßgeschneidertem Blockbuster bestenfalls aus wie ein harmloser Vorfilm. Als gelte es nach "Crimson Tide","The Rock" und "Con Air" eine Art Quersumme des Geleisteten vorzulegen, ist"Armageddon" noch größer, noch gewaltiger, noch heroischer geworden, eine schier nicht enden wollende Ansammlung von Höhepunkten, Cliffhangern und Showdowns, in der Bruce Willis und seine Mannen sich nicht nur gegen einen todbringenden Global Killer behaupten müssen, sondern auch gegen Bays frenetische Kamera- und Schnittarbeit, die den Zuschauer mitten in die Action schleudert, ihm aber jeden Zugang zu den Figuren verweigert.

Wenn Bruckheimer und sein Regisseur Michael Bay klotzen, dann richtig. Der erdbedrohende Komet hat hier nicht einfach nur den Umfang von New York, sondern ist so groß wie Texas, und natürlich geht es hier nicht an, daß sich die Menschen einfach nur weinend in den Armen liegen und des Endes aller Dinge harren. Von jeher definieren sich die Männer in Bruckheimers Filmen über das, was sie tun. Da übliche Atomraketen dem heranrauschenden Asteroiden, einem, wie man später hautnah miterleben wird, neonblauen Eisklotz aus feindseligen Stalagmiten und Stalagtiten, bestenfalls Kratzer zufügen, muß man ein knapp 300 Meter tiefes Loch bohren und darin eine Atombombe plazieren, die die tödliche Stachelbeere zweiteilen und an der Erde vorbeischicken soll. Wie weiland das eingangs erwähnte "dreckige Dutzend" von Robert Aldrich werden Bruce Willis als Ölbohrspezialist Harry S. Stamper und sein Team von asozialen Kleinkriminellen und Prolo-Underdogs in einem Crashkurs ausgebildet, in diesem Fall, na logisch, als Astronauten, um anschließend im Weltall ihre Mission: Impossible auszuführen. Da gehen dann Raumstationen und Shuttles zu Bruch, erschweren Eisenplatten, Beben und Gasblasen die Bohrarbeiten und mitunter den Überblick über die apokalyptischen Geschehnisse, während großzügig über den Filmverlauf verstreute Meteoritenschauer New York, Shanghai und Paris in neu bebaubare Freiflächen verwandeln. Als würde einem bei diesem Dauerblitzkrieg gegen die Sinne nicht ohnehin schon Hören und Sehen vergehen, reißt Bay auch noch eine Lovestory zwischen Harrys Tochter Grace alias Liv Tyler und dem jungen Heißsporn A.J. alias Ben Affleck an und verschwendet für sie ganze vier Postkarten-Einstellungen, beschwört Konflikte zwischen Militär und NASA herauf und stopft die letzten freien Stellen mit coolen Sprüchen, die Steve Buscemi und seinen einstigen"Fargo"-Partner Peter Stormare (als russischer Klischee-Kosmonaut) stets blendend aussehen lassen. Während der Regisseur in seinem muskelgestählten Ausflug nach Machohausen also Subtiliät mit Lautstärke und differenzierte Gefühle mit hohl-unreflektierten Begriffen wie Stolz, Ehre, Freundschaft, Vaterland ersetzt und mit klassischem Filmemachen ähnlich auf Kriegsfuß zu stehen scheint wie Harrys Crew mit dem Erdenkiller, gefällt sich Bruce Willis als Mischung aus Red Adair und John Wayne ganz gut in der Rolle des Teamplayers, der seinen Kollegen großmütig den Vortritt läßt, sich dafür aber den bewegenden und emotionalen Höhepunkt des Films als Heldensolo sichern ließ. Natürlich ist das Vorschlaghammer-Kino Marke Bruckheimer und Bay nicht der Stein des Weisen, aber wie sie alle Regeln des Filmemachens über den Haufen schmeißen und einem auf den Trümmern diesen eiskalt funkelnden Brocken Film um die Ohren hauen, das ringt auch Respekt und Faszination ab. Es sollte schon mit dem Teufel zugehen, wenn man es ab 16. Juli nicht Bruce Willis gleich tun und fünf abschließende Worte formulieren müßte: Das wird ein riesiger Hit! ts.

Armageddon

Superstar Bruce Willis in einer starken Rolle: Ein riesiger Asteroid droht die gesamte Menschheit zu vernichten. Nur eine Sprengung im All durch Harry Stamper kann die Katastrophe verhindern - eine gefährliche Mission, die Hochspannung pur garantiert!

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Bruce Willis   als Harry S. Stamper
  Billy Bob Thornton   als Dan Truman
  Liv Tyler   als Grace Stamper
  Ben Affleck   als A.J. Frost
  Will Patton   als Charles "Chick" Chapple
  Peter Stormare   als Lev Andropov
  Keith David   als General Kinsey
  Steve Buscemi   als Rockhound
  Owen Wilson   als Oscar Choi
  William Fichtner   als Col. William Sharp
  Jessica Steen   als Kopilot Jennifer Watts
  Jason Isaacs   als Ronald Quincy
  Ken Hudson Campbell   als Max Lennert
  Grayson McCouch   als Gruber
  Clark Brolly   als Freddy Noonan
  Marshall Teague   als Colonel Davis
  Chris Ellis   als Walter Clark
  Eddie Griffin   als Little Guy
  Michael Clarke Duncan   als Jayotis "Bear" Kurleenbear
  John Mahon   als Karl
  Grace Zabriskie   als Dottie
  Udo Kier   als Psychologe
  Seiko Matsuda   als Touristin
  Lawrence Tierney   als Hollis Vernon "Grap" Stamper
 
Regie:  Michael Bay  
Buch:  Jonathan Hensleigh  
  J.J. Abrams  
Musik:  Trevor Rabin  
Kamera:  John Schwartzman  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  
  Gale Anne Hurd  
  Michael Bay  

Die Apokalypse naht

...und Hollywood ist natürlich live dabei.

Michael Bay kennt keine Skrupel: Er filmt den Weltuntergang (Foto: Universum) Großansicht

Michael Bay kennt keine Skrupel: Er filmt den Weltuntergang (Foto: Universum)

Michael Bay und Warner werden den noch unveröffentlichten Science-Fiction-Roman "2012: The War of Souls" verfilmen. Der für Spezialeffekte und Actionszenen bekannte Regisseur von "Armageddon - Das jüngste Gericht" und "Pearl Harbor" übernimmt die Produktion und führt wahrscheinlich selbst bei dem Endzeit-Thriller Regie.

Alten Prophezeiungen zufolge soll es in dem Jahr 2012 einen großen Wandel in der Menschheitsgeschichte geben. Der Maya-Kalender verkündet das Ende der bestehenden Weltordnung. Nostradamus sagte für den blauen Planeten bis spätestens 2012 einen verheerenden Kometeneinschlag voraus.

Der katholische Heilige Malchy prophezeite für dieses Jahr die Ankunft des letzten Papstes, der zum jüngsten Gericht antritt. So mancher Verschwörungstheorie-Anhänger glaubt für das besagte Jahr sogar an die Invasion von Aliens.

Das Jahr 2012 verheißt nichts Gutes

Sogar seriöse Nasa-Wissenschaftler warnen vor einer Umpolung der Magnetfelder. Für 2012 erwarten Forscher extrem starke Sonnenstürme und spekulieren, dass diese das geomagnetische Gleichgewicht der Erde aus dem Gleichgewicht bringen könnten. Hat die Erde erst einmal begonnen sich in die andere Richtung zu drehen, drohen gewaltige Naturkatastrophen von ungeahntem Ausmaß.

Was genau in Whitley Striebers Science-Fiction-Roman steht, wissen bisher nur wenige. Der Erfolgsautor lieferte schon zu manchem Blockbuster wie "The Day After Tomorrow" die Vorlage. Michael Bay war jedenfalls mit dem Roman "2012: The War of Souls" in Hollywood bereits auf der Suche nach Partnern. Mit Alex Kurtzman und Roberto Orci, die unter anderem das Drehbuch für "Mission: Impossible III" geschrieben haben, wurde der Regisseur fündig. Sie wollen koproduzieren und das Script entwickeln.

 

Armageddon in der Fotoshow

 

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Bruce Willis

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