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Arthur

Remake des gleichnamigen Komödienklassikers von 1981 über einen reichen Playboy, der sich in das falsche Mädchen verliebt.


Arthur

Leihvideo

Erhältlich seit:
09.09.2011

Komödie/ Lovestory

USA 2011
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Russell Brand
Helen Mirren
Greta Gerwig

Regie: Jason Winer
Warner Home Video Germany

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Arthur

Der wohlhabende und dauerbetrunkene Playboy Arthur Bach vertraut auf zwei Dinge in seinem Leben: Seinen grenzenlosen Reichtum und sein Kindermädchen Hobson, das ihn bislang aus jedem Schlamassel ziehen konnte. Doch nun haben seine Eltern endgültig die Nase voll von seinem verantwortungslosen Verhalten: Sie drohen ihn zu enterben, wenn er nicht Karrierefrau Susan heiratet. Währenddessen verliebt Arthur sich jedoch in die aus einfachen Verhältnissen stammende Naomi. Er muss eine Wahl treffen.

Die Komödie ist ein Remake des Klassikers "Arthur - Kein Kind von Traurigkeit" von 1981. Genau 30 Jahre später wagte sich Serienregisseur Jason Winer ("Samantha Who?") an den unterhaltsamen Stoff und wählte den britischen Comedystar Russell Brand ("Männertrip") als neuen Hauptdarsteller. Mit Helen Mirren ("Die Queen") als sein Kindermädchen und sexy Jennifer Garner ("Alias") als Love Interest ist die Neuauflage lecker besetzt. Insgesamt überwiegt jedoch alberner Humor, wo einst Tiefgang für emotionales Interesse sorgte.

Arthur

Remake des Oscar nominierten Komödienklassikers mit Dudley Moore von 1981, in dem Comedy-Shootingstar Russell Brand noch geübt vom hedonistischen High in "Männertrip" die Titelrolle übernimmt.

Arthur Bach ist ein steinreicher Playboy, der Wodka wie Wasser trinkt und dem keine Million für einen guten Spaß zu schade ist. Seine Mutter hat von seinen skandalträchtigen Eskapaden allerdings die Nase gestrichen voll. Sie stellt ihm daher das Ultimatum entweder die ebenso geschäftstüchtige wie herrische Tochter (Jennifer Garner in einer unschmeichelhaft unsympathischen Rolle) eines groben Baugroßunternehmers (Nick Nolte) zu heiraten oder den Geldhahn abgedreht zu bekommen. Widerwillig willigt das verzogene Riesenbaby Arthur in die Hochzeit ein, doch kurz darauf lernt er die charmante Touristenführerin Naomi (Greta Gerwig, bezirzte bereits Ben Stiller in "Greenberg") kennen. Wie Liza Minelli im Original ist sie aus einfachem Haus, doch mit reichlich guten Charaktereigenschaften versehen.

Anders als in der Vorlage, wird Arthur jetzt nicht von einem umsichtigen Butler (John Gielgud erhielt damals den Oscar als bester Nebendarsteller) betreut, sondern von dem herrlich sachlich-sarkastischen Kindermädchen Hobson. In dieser Rolle glänzt Helen Mirren, die mit Brand eine komische Beziehung verbindet. Mehr wäre in diesem Fall mehr gewesen, doch leider ist ihre Verbindung nicht der Hauptfokus dieser Coming-of-Age-Story der etwas anderen Art. Stattdessen wird sich ausgiebig auf Arthurs Liebeswerben um die schöne gutherzige Maid, ihre (vorübergehende) Verschnupftheit angesichts seiner anderen Braut, deren zickiges Rivalitätsgebaren sowie Arthurs locker-flapsiges Mühen seinen Alkoholismus in den Griff zu bekommen, konzentriert.

Die Drehbuchadaption von "Borat" und "Bruno"-Skripter Peter Baynham hakt die Grundpunkte der Vorlage von Steve Gordon weitgehend ab und wirkt dabei recht vorsehbar - selbst wenn man das Original nicht gesehen hat. Inszeniert wurde die Neuauflage von Jason Winer, der bislang Erfahrung als Serienregisseur ("Samantha Who?") sammelte. Er lässt seinen Hauptdarsteller frank und frei drauf los blödeln. Brands Fans werden von seiner zügellosen Partylaune angetan, von dem darauf folgenden Abstecher in sentimentale Selbstverbesserungsgefilde allerdings weniger begeistert sein. So kann sich dieser Neuaufguss zwar nicht mit dem Original messen, doch eine neue Generation von Kinogängern wird sich dennoch amüsieren können. ara.

Darsteller:  Russell Brand   als Arthur Bach
  Helen Mirren   als Hobson
  Greta Gerwig   als Naomi
  Jennifer Garner   als Susan
  Geraldine James   als Vivienne
  Luis Guzmán   als Bitterman
  Nick Nolte   als Burt Johnson
  Christina Calph   als Tiffany
  Murphy Guyer   als Officer Kaplan
  José Ramón Rosario   als Clerk
  John Hodgman   als Süßwarenhändler
  Scott Adsit  
  Evander Holyfield   als Boxtrainer
  Peter van Wagner   als Naomis Vater
  Robert Clohessy   als Veteran
  Ed Herbstman  
  Jared Parker  
  Thomas Toner  
  Richard Bekins  
  Matt Malloy  
  Nigel Barker  
  Tuffy Questell  
  Sara Chase  
 
Regie:  Jason Winer  
Buch:  Peter Baynham  
Musik:  Theodore Shapiro  
Kamera:  Uta Briesewitz  
Produzent:  Chris Bender  
  Michael Tadross  
  Larry Brezner  
  Kevin McCormick  

Batman? Iron Man? Die 15 reichsten Filmfiguren!

Ein Ranking enthüllt die reichsten Helden der Welt - allerdings existieren sie nur auf der Leinwand und im TV ...

Geschlagen: "Iron Man" Tony Stark (Robert Downey Jr.) und "Batman" Bruce Wayne (Christian Bale) sind nicht die reichsten Filmhelden (Foto: Concorde/Warner) Großansicht

Geschlagen: "Iron Man" Tony Stark (Robert Downey Jr.) und "Batman" Bruce Wayne (Christian Bale) sind nicht die reichsten Filmhelden (Foto: Concorde/Warner)

Wer sind die reichsten Frauen und Männer auf der Welt? Die Antwort liefert jedes Jahr das "Forbes Magazine". Aber auch die Milliardäre, die es gar nicht gibt, sind von Interesse. So stellte "Forbes" in diesem Jahr wieder ein "Fiction"-Ranking zusammen. Es zeigt, wie gut die Filmhelden in den letzten 12 Monaten gewirtschaftet haben.

Seinen Ruf als reichster Mann der Welt hat Dagobert Duck locker verteidigt. Das Fantastillionär aus Entenhausen konnte vom um 30 Prozent gestiegenen Goldpreis profitieren. Gegen Dagoberts Riecher kommen auch die ca. 370 Jahre Erfahrung nicht an, in denen Carlisle Cullen Businessmodelle ausprobieren konnte. Der sanfte "Twilight"-Vampir schafft es mit seinen Investment-Geschäften nur auf Platz 2, gefolgt vom (noch nicht verfilmten) Helden der Artemis Fowl-Romane.

Der "Dude" Lebowski verdrängt den großen Gatsby aus der Milliardärs-Liste

Die Top 15 der "reichsten erfundenen Figuren":

1. Dagobert Duck: 44,1 Milliarden Dollar und der Glückszehner (u.a. Bergbau, Schatzsuche)
2. Carlisle Cullen / "Twilight"-Serie: 36,2 Milliarden Dollar (Investments)
3. Artemis Fowl II: 13,5 Milliarden Dollar (Diebstahl, Fälscherei, Facebook)
4. Richie Rich: / "Richie Rich": 9,7 Milliarden Dollar (Erbschaft, Konglomerate)
5. Jed Clampett / "Die Beverly Hillbillies": 9,5 Milliarden Dollar (Öl und Gas)
6. Tony Stark / "Iron Man": 9,4 Milliarden Dollar (Rüstung)
7. Drache Smaug / "Der Hobbit": 8,6 Milliarden Dollar (Plünderei)
8. Bruce Wayne / "The Dark Knight": 7 Milliarden Dollar (Erbschaft, Rüstung)
9. Mr. Monopoly / "Monopoly - Der Film": 2,6 Milliarden Dollar (Immobilien)
10. Arthur Bach / "Arthur": 1,8 Milliarden Dollar (Erbschaft)
11. Jo Bennet / US-Serie "The Office": 1,2 Milliarden Dollar (Elektronik, Erbschaft)
12. C. Montgomery Burns / "Die Simpsons - Der Film" 1.1 Milliarden Dollar (Energie)
13. Chuck Bass / US-Serie "Gossip Girl": 1,1 Milliarden Dollar (Immobilien)
14. Gordon Gekko / "Wall Street - Geld schläft nicht": 1,1 Milliarden Dollar (Investments)
15. "The Dude" Jeffrey Lebowski / "The Big Lebowski": 1 Milliarde Dollar (Erbschaft)

Neuzugänge wie Der Dude haben einige der alteingesessenen Krösusse aus der Liste verdrängt. Nicht mehr dabei sind zum Beispiel "Der Große Gatsby" oder "Watchmen"-Ozymandias Adrian Veidt. Die mussten wohl während der Finanzkrise im Gegensatz zu Onkel Dagobert Federn lassen...

 

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