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Assassins - Die Killer

Der Profikiller Rath (Sylverster Stallone) hat das Morden satt und will seinen Beruf an den Nagel hängen, doch sein junger, ehrgeiziger Kollege Bain ( Antonio Banderas) macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Ein wahres Action - Feuerwerk.


Assassins - Die Killer

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Start: 25.09.1998

Originaltitel: Assassins

Action

USA 1995
Laufzeit: 127 Min.
FSK: ab 16

Sylvester Stallone
Antonio Banderas
Julianne Moore

Regie: Richard Donner
Warner Home Video

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Die Blockbuster dieses US-Kinoherbstes sind starker Tobak. Nach David Finchers famosem Überraschungshit "Sieben" steht auch im Mittelpunkt des elegant-kontrollierten Actionthrillers "Assassins" eine düstere Auseinandersetzung mit Entfremdung und Fatalismus - und das, obwohl mit Sylvester Stallone, Richard Donner und Joel Silver ein leibhaftiges Triumvirat der "Kawoom"-Unterhaltung seine Talente vereinigt hat. Schwer ist in ihren Filmen zumeist nur die Bewaffnung: hier gilt das nicht. Deutlich steht das atmosphärisch dichte, von Kameramann Vilmus Zsigmund brillant in trüben Farben eingefangenes Duell zweier Hitmen in der Tradition von Stallones letztjährigem Erfolg "The Specialist": Wieder ist es eine Meditation über die Einsamkeit des Auftragskillers, wieder steht ein Antiheld im Mittelpunkt, der des sinnlosen, aber lukrativen Mordens überdrüssig geworden ist, wieder ist es die Liebe zu einer Frau, die ihn endgültig zum Absprung bewegt. Aber "Assassins" ist konsequenter und letztlich überzeugender als der kleine Bruder von 1994, auch wenn die Häufung von Zufällen und nicht immer schlüssigen Entwicklungen im ähnlich oberflächlichen Drehbuch immer wieder den Fluß des ohnehin nicht gerade rasend schnellen Films behindern. Es ist die verblüffend eisige, aber gewohnt professionelle Regie von Richard Donner, die die Falten glättet. Von dem ausgelassenen Humor seines letzten Hits "Maverick" oder gar der "Lethal Weapon"-Filme ist in dem pausenlos in Regen getauchten Katz-und-Maus- Spiel nicht viel zu sehen. Dafür wird man mit drei sehr ausgedehnten, klug auf den Film verteilten Actionsequenzen in einem Taxi, einer Wohnanlage und einem verfallenen Hotel entschädigt - jede für sich ein kleines Lehrstück an Timing und Suspense. Die echte Überraschung ist jedoch Sylvester Stallone. In einer Rolle, die ursprünglich Sean Connery zugedacht war, liefert er nach seinem Abstieg in die actiongeschwängerten Comicwelten von "Demolition Man" und "Judge Dredd" eine beeindruckende, seinem Alter angepaßte Performance als Buddha-artiger, vereinsamter Berufskiller Robert Rath. Die Action überläßt er Antonio Banderas, der seinen Part als amoralischer Desperado Miguel Bain mit wilder Gestik, verrückter Entschlossenheit und stets gezückten Waffen angeht. Erst mit dem Auftritt der wunderbaren Julianne Moore als katzenliebender Computer-Crack Electra, auf die die beiden Killer von einem geheimnisvollen Auftraggeber gleichzeitig angesetzt werden, steigt die Temperatur des ultrakühlen Kampfs auf Leben, Tod und die Vorrangstellung in der Profession des Hitman über den Gefrierpunkt. Während sich Rath auf die Seite Electras schlägt, nimmt Hotshot Bain die Verfolgung der beiden auf. In einem knapp 50minütigen Showdown lauert der junge Killer seinem Idol Rath in einem bizarren Ritual vor einer Bank auf. Der schmerzhaft langsame Spannungsaufbau ist ebenso Sergio Leone pur wie die bleihaltige Auflösung, wenn der alternde Superkiller mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Ein würdiger Schluß für dieses Drei-Personen-Stück im High-Tech-Neo-Western- Gewand, in dem die Produzenten das gewagte Pokerspiel eingehen, dem Publikum ausschließlich Negativcharaktere als Identifikationsfiguren anzubieten. Aber mit Stallone als Zugpferd läßt sich diese Hürde wohl nehmen. ts.

Er gilt als der Beste seines Faches. Zuverlässig, gründlich und absolut tödlich. Doch plötzlich findet sich der eiskalte Profi-Killer Robert Rath selbst auf der Abschussliste. Ein Jüngerer will seinen Platz einnehmen.

Quelle: Warner Home Video

Assassins - Die Killer

Regie:  Richard Donner  
Buch:  Andy Wachowski  
  Larry Wachowski  
  Brian Helgeland  
Musik:  Mark Mancina  
Kamera:  Vilmos Zsigmond  
Produzent:  Richard Donner  
  Joel Silver  
  Bruce A. Evans  
  Raynold Gideon  
  Andrew Lazar  
  Jim van Wyck  
 
Darsteller:  Sylvester Stallone  
  Antonio Banderas  
  Julianne Moore  
  Anatoli Dawidow  

Stallone braucht einen Nachwuchskiller

Zuerst liebäugelte er mit einer Neuverfilmung von "Ein Mann sieht rot", nun hat es Sly auch ein anderer Charles Bronson Klassiker angetan - "Kalter Hauch".

Sly Stallone übernimmt den Part des mordsgefährlichen Arthur Bishop (Foto: Warner) Großansicht

Sly Stallone übernimmt den Part des mordsgefährlichen Arthur Bishop (Foto: Warner)

Im Original von 1972 verkörperte Charles Bronson den alternden Auftragsmörder Arthur Bishop, der einen jungen Schüler bekommt. Bishop wird "Der Mechaniker" genannt, weil ihm beim Ausführen seiner Aufträge niemals Fehler unterlaufen. Sogar seinen ehemaligen besten Freund McKenna hat er auf dem Gewissen, dessen Sohn Steve er schließlich ausbilden soll.

In der Neuauflage übernimmt Sylvester Stallone die Rolle des Arthur Bishop, der Darsteller für Steve McKenna steht allerdings noch nicht fest. Am liebsten wäre Stallone ein Jungschauspieler wie Elijah Wood, Ryan Gosling, Ben Foster oder Cillian Murphy.

Vertraute Thematik

Dies ist nicht das erste Mal, dass Stallone in die Rolle eines Auftragsmörders schlüpft. In "Assassins" von 1995 verkörperte er bereits einen Killer, der sich zur Ruhe gesetzt hatte und für ein letztes Duell aus der Rente zurückkehrte.

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Fassungen

 

Features

 

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Sylvester Stallone

Mit der Figur des Boxers "Rocky" und der des Vietnam-Veteranen "Rambo" schuf Sylvester Stallone zwei Ikonen des Action-Films der ...

 

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Antonio Banderas

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