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Asterix und die Wikinger

Achtes Zeichentrickabenteuer von Asterix und Obelix, die sich kulturell und kämpferisch mit Furcht erregenden Nordmännern austauschen.


Asterix und die Wikinger

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Erhältlich seit:
24.09.2010

Originaltitel: Astérix et les Vikings

Zeichentrick/ Abenteuer

Frankreich/Dänemark 2006
Laufzeit: 79 Min.
FSK: ab 6

Regie: Stefan Fjeldmark, ...
Universum Film

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Der Dicke und der Listige sind zurück! Bei ihrem 8. Animationsabenteuer treffen die furchtlosen Gallier endlich mal auf Krieger, die auch keine Weicheier sind.

Grautvornix kann nix, außer Obelix das Tanzen beibringen (Foto: Universum (Buena Vista)) Großansicht

Grautvornix kann nix, außer Obelix das Tanzen beibringen (Foto: Universum (Buena Vista))

Beim Teutates! Ein Dutzend lange Jahre mussten ins Land ziehen, bis die beiden berühmtesten und stärksten Gallier endlich wieder in animierter Form die Leinwand unsicher machen dürfen. Der Grund: Erst einmal musste Albert Uderzo, neben René Goscinny der Vater von Asterix und Obelix, von der Originalität des Projekts überzeugt werden.

Als der dann grünes Licht gab, war der Weg frei für die insgesamt achte Zeichentrickverfilmung. Für "Asterix und die Wikinger" adaptierte der Däne Stefan Fjeldmark ("Terkel in Trouble") den Band "Asterix und die Normannen" von 1967.

Piraten in Panik: Mit den Galliern haben sie nicht gerechnet (Foto: Universum (Buena Vista)) Großansicht

Piraten in Panik: Mit den Galliern haben sie nicht gerechnet (Foto: Universum (Buena Vista))

Weichei und die starken Männer

Erzählt werden gleich zwei Stories. Die eine handelt von Grautvornix (gesprochen von Fanta 4-Rapper Smudo), dem verweichlichten Neffen von Majestix, der von dem Römer verkloppenden Zaubertrank-Duo zum Mann gemacht werden soll.

Die andere erzählt von den unerschrockenen Wikingern, die endlich wissen wollen, was Angst bedeutet und bei ihrer Suche nach dem größten Schisser ausgerechnet an Grautvornix geraten.

Absurd-skurriler Spaß ist also Ehrensache bei diesem aufwändig realisierten Animations-Komödien-Abenteuer, in dem man sich neben Smudo auch auf die Stimmen von Christian Tramitz (als Asterix) und Nora Tschirner (als Wikinger-Grazie Abba) freuen darf.

Asterix und die Wikinger

Nach zwei erfolgreichen Realverfilmungen geben sich René Goscinnys und Albert Uderzos Kultgallier ein weiteres Mal animiert, um schrecklichen Nordmännern das Fürchten zu lehren.

Mit einem Budget von 22 Millionen Euro stößt dieses französisch-dänische Projekt in die Produktionslücke nach den beiden Spielfilmen mit Asterix & Obelix und vor dem dritten Abenteuer, das 2007 seine Premiere haben soll. Technisch trotzt die Produktion dem CGI-Trend, spiegelt den Widerstand Kleinbonums gegen das mächtige Rom, vertraut traditionellen Animationstechniken, die nur in ausgewählten Passagen digitale Unterstützung erfahren. Für die Inszenierung, die sich dem Stil und dem Retro-Charme der Vorlagen verpflichtet hat, gewann man die Dänen Stefan Fjeldmark und Jesper Moller, die 2001 mit "Hilfe, ich bin ein Fisch" einen Überraschungshit landen konnten. Mit einigen Updates zur Popkultur und Kommunikationstechnik bildet der Band "Asterix und die Normannen" das Plotgerüst für diese insgesamte achte Zeichentrickadaption. Völkerverständigung, Frühfeminismus und Toleranz (Ausnahme: Vokalquäler Troubadix) sind die zentralen Themen dieses Films, der mit einer Pythonesk-absurden Prämisse an den Start geht. Die sieggewohnten Wikinger sind sauer, weil ihnen ein menschliches, ihnen allerdings unbekanntes Persönlichkeitsmerkmal den Spaß verdirbt. Wann immer auch sie Landstriche oder Siedlungen verwüsten wollen, sind die Bewohner bereits ausgeflogen. Aus der Phrase, dass Angst Flügel verleiht, leitet Wikingerchef Maulaf eine zwingende Reaktion ab. Wenn also auch Wikinger fliegen können wollen, müssen sie Furcht lernen. Dummerweise glauben sie den Großmeister dieser Kunst kontinentaleuropäisch in Gallien zu finden. Ausgerechnet in Grautvornix, den verweichlichten Neffen von Majestix, den Asterix und Obelix zum Helden trimmen sollen, erkennen sie ihren Guru und entführen ihn in den hohen Norden. Gut nur, dass die renitente, selbstbewusste Tochter des Clanchefs auf den schlaksigen Sonderling steht, der vielleicht nicht beim Treten, dafür aber beim Tanzen seinen Mann steht. Ganz im Sinne der Vorlagen ist die Story kindgerecht einfach gehalten. Abgesehen von einem machthungrigen intriganten Seher und seinem geistig schlichten, aber muskulösen Sohn Olaf gibt es keinen Bedrohungsfaktor. Das mögen Römer und Piraten natürlich ganz anders sehen, die routinemäßig von den Galliern verdroschen werden - wie auch andere Standards wie Wildschweinjagd, Hinkelsteinschleppen, Zaubertrankeinnahme und Dorffeten abgehakt werden. Auch wenn mit der Brieftaube SMS-ix ein moderner Gag eingebaut wurde, hätte man sich dieses Abenteuer durchaus noch origineller und frecher vorstellen können, um auch die ältere Jugend erreichen zu können, der Synchronsprecher wie Smudo, Christian Tramitz und Nora Tschirner wohl am meisten bedeuten. So bleibt situationskomisch der tumbe Titan Olaf die ergiebigste Figur des Films, dem Götz Otto den richtigen Ton, Sprachrythmus und Hirnhaushalt in die Stimme legt. kob.

Asterix und die Wikinger

Bärenstark, schlagfertig und unbekümmert starten die sympathischen Publikumslieblinge Asterix und Obelix einen neuen Angriff auf Lachmuskeln, Wikinger und so manch andere Widrigkeit des Lebens.
Die beliebten gallischen Helden Asterix und sein dicker - pardon, muskulöser - Freund Obelix haben diesmal gleich zwei knifflige Aufgaben zu lösen:
Da reicht es nicht, dass die beiden mit der ehrenvollen Mission betraut wurden, aus dem verweichlichten Majestix-Neffen Grautvornix einen gallischen Krieger zu machen. Obendrein müssen sich die beiden auch noch mit den wilden und furchtlosen Wikingern auseinandersetzen.
Das unerschrockene Seefahrervolk um Anführer Maulaf weiß nämlich nicht, was es bedeutet, Angst zu verspüren! Auf ihrer ebenso zweifelhaften wie grotesken Expedition und Suche nach dem "Angst-Champion" treffen sie auch auf Grautvornix und die Gallier...

Quelle: Universum Film

 
Regie:  Stefan Fjeldmark  
  Jesper Møller  
Buch:  Jean-Luc Goossens  
  Stefan Fjeldmark  
Musik:  Alexandre Azaria  
Produzent:  Thomas Valentin  
 

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