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Erhältlich seit:
24.09.2010
Originaltitel: Astérix et les Vikings
Frankreich/Dänemark 2006
Laufzeit: 79 Min.
FSK: ab 6
Regie: Stefan Fjeldmark, ...
Universum Film

Nach zwei erfolgreichen Realverfilmungen geben sich René Goscinnys und Albert Uderzos Kultgallier ein weiteres Mal animiert, um schrecklichen Nordmännern das Fürchten zu lehren.
Mit einem Budget von 22 Millionen Euro stößt dieses französisch-dänische Projekt in die Produktionslücke nach den beiden Spielfilmen mit Asterix & Obelix und vor dem dritten Abenteuer, das 2007 seine Premiere haben soll. Technisch trotzt die Produktion dem CGI-Trend, spiegelt den Widerstand Kleinbonums gegen das mächtige Rom, vertraut traditionellen Animationstechniken, die nur in ausgewählten Passagen digitale Unterstützung erfahren. Für die Inszenierung, die sich dem Stil und dem Retro-Charme der Vorlagen verpflichtet hat, gewann man die Dänen Stefan Fjeldmark und Jesper Moller, die 2001 mit "Hilfe, ich bin ein Fisch" einen Überraschungshit landen konnten. Mit einigen Updates zur Popkultur und Kommunikationstechnik bildet der Band "Asterix und die Normannen" das Plotgerüst für diese insgesamte achte Zeichentrickadaption. Völkerverständigung, Frühfeminismus und Toleranz (Ausnahme: Vokalquäler Troubadix) sind die zentralen Themen dieses Films, der mit einer Pythonesk-absurden Prämisse an den Start geht. Die sieggewohnten Wikinger sind sauer, weil ihnen ein menschliches, ihnen allerdings unbekanntes Persönlichkeitsmerkmal den Spaß verdirbt. Wann immer auch sie Landstriche oder Siedlungen verwüsten wollen, sind die Bewohner bereits ausgeflogen. Aus der Phrase, dass Angst Flügel verleiht, leitet Wikingerchef Maulaf eine zwingende Reaktion ab. Wenn also auch Wikinger fliegen können wollen, müssen sie Furcht lernen. Dummerweise glauben sie den Großmeister dieser Kunst kontinentaleuropäisch in Gallien zu finden. Ausgerechnet in Grautvornix, den verweichlichten Neffen von Majestix, den Asterix und Obelix zum Helden trimmen sollen, erkennen sie ihren Guru und entführen ihn in den hohen Norden. Gut nur, dass die renitente, selbstbewusste Tochter des Clanchefs auf den schlaksigen Sonderling steht, der vielleicht nicht beim Treten, dafür aber beim Tanzen seinen Mann steht. Ganz im Sinne der Vorlagen ist die Story kindgerecht einfach gehalten. Abgesehen von einem machthungrigen intriganten Seher und seinem geistig schlichten, aber muskulösen Sohn Olaf gibt es keinen Bedrohungsfaktor. Das mögen Römer und Piraten natürlich ganz anders sehen, die routinemäßig von den Galliern verdroschen werden - wie auch andere Standards wie Wildschweinjagd, Hinkelsteinschleppen, Zaubertrankeinnahme und Dorffeten abgehakt werden. Auch wenn mit der Brieftaube SMS-ix ein moderner Gag eingebaut wurde, hätte man sich dieses Abenteuer durchaus noch origineller und frecher vorstellen können, um auch die ältere Jugend erreichen zu können, der Synchronsprecher wie Smudo, Christian Tramitz und Nora Tschirner wohl am meisten bedeuten. So bleibt situationskomisch der tumbe Titan Olaf die ergiebigste Figur des Films, dem Götz Otto den richtigen Ton, Sprachrythmus und Hirnhaushalt in die Stimme legt. kob.
Bärenstark, schlagfertig und unbekümmert starten die sympathischen Publikumslieblinge Asterix und Obelix einen neuen Angriff auf Lachmuskeln, Wikinger und so manch andere Widrigkeit des Lebens.
Die beliebten gallischen Helden Asterix und sein dicker - pardon, muskulöser - Freund Obelix haben diesmal gleich zwei knifflige Aufgaben zu lösen:
Da reicht es nicht, dass die beiden mit der ehrenvollen Mission betraut wurden, aus dem verweichlichten Majestix-Neffen Grautvornix einen gallischen Krieger zu machen. Obendrein müssen sich die beiden auch noch mit den wilden und furchtlosen Wikingern auseinandersetzen.
Das unerschrockene Seefahrervolk um Anführer Maulaf weiß nämlich nicht, was es bedeutet, Angst zu verspüren! Auf ihrer ebenso zweifelhaften wie grotesken Expedition und Suche nach dem "Angst-Champion" treffen sie auch auf Grautvornix und die Gallier...
Quelle: Universum Film
| Regie: | Stefan Fjeldmark | ||
|---|---|---|---|
| Jesper Møller | |||
| Buch: | Jean-Luc Goossens | ||
| Stefan Fjeldmark | |||
| Musik: | Alexandre Azaria | ||
| Produzent: | Thomas Valentin | ||
Asterix und die Wikinger in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch
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