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Asterix & Obelix gegen Caesar

Leinwandadaption des Comic-Klassikers mit internationaler Starbesetzung und vielen fliegenden Römern.


Asterix & Obelix gegen Caesar

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Erhältlich seit:
03.06.2009

Originaltitel: Astérix & Obélix contre César

Komödie/ Abenteuer

Frankreich/Deutschland/Italien 1998
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 6

Christian Clavier
Gérard Depardieu
Roberto Benigni

Regie: Claude Zidi
Concorde Home Entertainment

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Asterix & Obelix gegen Caesar

Zusammen mit einigen Handlangern schleicht sich der machtlüsterne Gouverneur Tullius Destructivus beim nationalen Druiden-Kongreß ein und entführt den Zaubertrank-Erfinder Miraculix. Mit Idefix' Hilfe können Asterix und Obelix ihren Magier zwar schon bald wieder ausfindig machen, doch dann geht alles schief: Asterix wird gefangengenommen und Obelix wechselt, benebelt von seiner unerwiderten Liebe zur verführerischen Falbala, urplötzlich die Fronten. Das Schicksal des kleinen gallischen Dorfes scheint besiegelt...

Mit knapp 50 Millionen Dollar Produktionskosten einer der teuersten europäischen Filme aller Zeiten, zeichnet sich diese erste Realverfilmung des Comic-Welterfolgs nicht nur durch technische Brillanz, sondern auch durch einen nicht unbedingt zu erwartenden Charme aus. Neben der geschmeidigen Regie von Komödien-Altmeister Claude Zidi sind es vor allem die charismatischen Auftritte von Gérard Dépardieu, Roberto Benigni und Bond-Bösewicht Gottfried John, die diese wüst-witzige Slapstick-Orgie selbst für Uneingeweihte zum ungetrübten Vergnügen machen. Beim Teutates!

Asterix & Obelix gegen Caesar

Mit der 80 Mio. schweren, deutsch-französisch-italienischen Co-Produktion setzt Europa Hinkelsteine gegen UFOs, Ameisen und Riesenkäfer und beweist, daß es sowohl vom Stoff als auch von der Umsetzung und dem zu erwarteten kommerziellen Erfolg die Konkurrenz mit dem großen Bruder Hollywood nicht scheuen muß.

Die Asterix-Comics, ein durch und durch europäisches Produkt und vorwiegend im gallischen wie im deutschen Sprachraum seit Jahrzehnten Traumquoten-Bringer, finden ihren Weg auf die Leinwand - nicht ohne den entsprechenden Medien- und Werberummel, selbstverständlich. Ein großes Geheimnis hatte man während der Produktion letzten Sommer in den Bavaria Studios um die filmische Umsetzung der Comic-Helden gemacht. Nur wenige Auserwählte durften vorab einen Blick erhaschen von Gérard Depardieu im Zöpfchen- und Streifenlook, von Gutemine Marianne Sägebrecht und all den anderen vertrauten Figuren. Recht so, auch da scheint das europäische Produktionskonsortium von Amerika gelernt zu haben: Ein Film ist erst einmal auch so gut wie sein Marketing, sparsam-wohldosierte Information weckt Neugierde.

Die kann jetzt jeder befriedigen, und die französischen Nachbarn tun's mit Elan: am ersten Wochenende wurde mit 2,21 Mio. Zuschauern ein Rekordstart in Frankreich hingelegt. Der Traum jedes Fans wird wahr und alle eventuellen Ängste, die Regie könnte sich mit der Comic-Verfilmung eines Sakrilegs schuldig gemacht haben, können zerstreut werden. Entstanden ist rundherum ein Asterix, wie wir ihn kennen und lieben. Fast alle Figuren des Comics gehen in die neu entwickelte Geschichte ein, eine Figur, die des Patriarchix, Urgroßvater von Methusalix, wurde dazuerfunden. Vor allem Kostüme und Farbgebung halten sich originalgetreu an die Vorlage, so daß die wohlige Vertrautheit des "Kenn-ich-doch"-Gefühls entsteht. Einzig die aufwendigen Spezialeffekte wirken nicht immer ganz so realistisch, wie sie erscheinen sollten. Aber wenn genügend Römer durch die Luft fliegen, Gallier-Adern vom Zaubertrank schwellen und Krokodile als Surfbretter dienen, verzeiht man kleine Unzulänglichkeiten.

Vor allem, wenn das Casting wirklich perfekt ist und große Stars des europäischen Films den Comic-Helden ein Denkmal setzen. Gérard Depardieu und Franko-Star Christian Clavier ("Die Besucher") haben das richtige Format, und auch die Nebenrollen sind durchweg gut besetzt. Sei es Gottfried John als Caesar, Marianne Sägebrecht als Häuptlingsgattin Gutemine, Topmodel Laetitia Casta in ihrem Filmdebut als Falbala und vor allem Roberto Benigni in einer herrlichen Rolle als verräterischer römischer Gouverneur Destruktivus: sie alle sind wunderbare Verkörperungen dessen, was man getrost europäisches Kulturgut nennen kann.

Gedreht wurde die vom FFF Bayern mit 3,5 Mio. Mark geförderte Co-Produktion von Bavaria Film/Vavarai Entertainment, der französischen Renn Films und der italienischen Melampo Cinematografica ausschließlich im Studio. Am Geiselgasteig wurde mit enormen Aufwand nicht nur das gallische Dorf als perfekte Umsetzung der gezeichneten Vorlagen geschaffen, sondern auch eine riesige römische Arena, in der unsere Freunde allerhand Abenteuer mit großen und kleinen Bestien bestehen müssen und Obelix einen ausgewachsenen Elefanten Kopfstand machen läßt. Entstanden ist europäisches Kino á la Hollywood, von dem alle, auch die Zuschauer, profitieren werden. Denn eins ist sicher: dieser Produktion werden auch hierzulande die Besucherzahlen nicht auf den Kopf fallen! boe.

Asterix & Obelix gegen Caesar

Asterix und Obelix stehen vor ungewöhnlichen Schwierigkeiten: Ihr Erzfeind Caesar sitzt im Kerker und dessen Gouverneur Destructivus hat die Macht und den Zaubertrank an sich gerissen. Als dann noch Asterix in die Fänge des ruchlosen Römers gerät, scheint nur noch Obelix das Dorf und seine Freunde retten zu können - der ausgerechnet jetzt ziemlich durcheinander ist, denn er ist schwer verliebt ...

Quelle: Concorde

- Making Of
- Interviews mit den Darstellern Christian Clavier (Asterix), Gérard Depardieu (Obelix), Roberto Benigni (Destruktivus), Gottfried John (Caesar) , Laetitia Casta (Falbala), Claude Piéplu, Pierre Palmade, Michel Galabru, Marianne Sägebrecht, Sim, Arielle Dombasale, Idefix
- Weitere Interviews mit Albert Uderzo (Autor), Jean-Jacques Goldmann (Musik), Tony Pierce-Roberts (Kamera), Jean Rabasse (Ausstattung), Sylvie Gautrelet (Kostüme), Gianetto de Rossi (Maske), Pitof (Digitale Effekte), Claude Berri (Produktion)
- Musik-Clip
- Programmtipps

Quelle: Concorde

Darsteller:  Christian Clavier   als Asterix
  Gérard Depardieu   als Obelix
  Roberto Benigni   als Destruktivus
  Michel Galabru   als Majestix
  Claude Piéplu   als Miraculix
  Daniel Prévost   als Lügnix
  Pierre Palmade   als Troubadix
  Laetitia Casta   als Falbala
  Arielle Dombasle   als Frau Methusalix
  Sim   als Methusalix
  Marianne Sägebrecht   als Gutemine
  Gottfried John   als Julius Cäsar
  Jean-Pierre Castaldi   als Caius Bonus
  Jean-Roger Milo   als Cetautomatix
  Jean-Jacques Devaux   als Ordralfabetix
  Hardy Krüger jr.  
  Michel Muller  
  Olivier Achard  
  Jacques Delaporte  
 
Regie:  Claude Zidi  
Buch:  Claude Zidi  
Musik:  Jean-Jacques Goldman  
  Roland Romanelli  
Kamera:  Tony Pierce-Roberts  
Produzent:  Claude Berri  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Christian Clavier

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