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Asterix & Obelix: Mission Kleopatra

Zweiter Lachangriff der unbesiegbaren Gallier als Realfilm. Amüsantes Ägypten-Abenteuer nach dem Comic-Hit.


Asterix & Obelix: Mission Kleopatra

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Erhältlich seit:
05.08.2002

Originaltitel: Astérix & Obélix: Mission Cléopatre

Komödie/ Abenteuer

Frankreich/Deutschland 2002
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 6

Gérard Depardieu
Christian Clavier
Jamel Debbouze

Regie: Alain Chabat
Universum Film

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Nach ihrem triumphalen Sieg über Caesar schlüpfen {mlnamen.1246.Gérard Depardieu|U|T} und {mlnamen.8483.Christian Clavier|U|T} erneut in die Klamotten der gallischen Superhelden und helfen der ägyptischen Königin nicht nur beim Bau prunkvoller Paläste.

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Wir schreiben das Jahr 52 vor Christus. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Halt. Stopp! Moment mal. Da stimmt doch was nicht. Rein geografisch befinden wir uns nämlich nicht in Europa, sonden im exotischen Afrika, genauer gesagt in Ägyptens schönem Nildelta. Und die an diesem Strom gelegene Stadt Alexandria ist Schauplatz der zweiten Realverfilmung nach Claude Zidis "Asterix & Obelix gegen Caesar", die vor rund drei Jahren mehr als 3 Millionen begeisterte Comic-Fans vor die Leinwand lockte. In "Asterix & Obelix: Mission Kleopatra" ist von den gallischen Freunden zunächst wenig zu sehen. Vermutlich verteidigen sie mal wieder ihr kleines Dorf gegen die Römerbrut, bauen Hinkelsteine oder essen Wildschweinbraten.

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Aber auch Kleopatra (Traumfrau Monica Bellucci) hat mit den römischen Invasoren ihre liebe Not, behauptet doch deren arroganter Capo Caesar (Alain Chabat, zugleich noch Autor und Regisseur des Films), die aparte Königin brächte es nicht fertig, binnen dreier Monate ihm zu Ehren einen prunkvollen Palast hochzuziehen. Sofort lässt Kleopatra ihren besten Architekten, einen windigen Typen namens Numerobis, kommen und beauftragt diesen mit dem Bau. Aber man kennt die Südländer ja, das Malochen haben die nicht gerade erfunden. Und nachdem die Arbeiten auch noch von fiesen Saboteuren massiv behindert werden, erinnert sich Numerobis seiner gallischen Kumpel und ruft Asterix (Christian Clavier), Obelix (Gérard Depardieu) und den Druiden Miraculix (Claude Rich) zu Hilfe. Die machen sich sogleich mit Idefix und Zaubertrank im Gepäck auf den Weg ins ferne Ägypten, wo sie sich nicht nur als tollkühne Bauarbeiter, sondern auch als versierte Römer-Prügler bewähren.

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Mit unglaublichem Aufwand in Sachen Produktionsdesign, Spezialeffekte und Massenszenen hat Regie-Caesar Alain Chabat einen Monumentalfilm aus dem Boden gestampft, der Meisterwerke wie "Ben Hur" oder "Die zehn Gebote" so popelig wie "Die Sendung mit der Maus" aussehen lässt. Aber Chabat denkt auch an die Lachmuskeln seines Publikums. Neben den bewährten Hauptdarstellern Gérard Depardieu und Christian Clavier, die mit sichtlichem Spaß das berühmt-berüchtigte Comic-Duo erneut verkörpern, gibt's witzige Anspielungen auf die Neuzeit. Wie etwa Vodafonis, jene Dame, die wie eine Ägypterin aussieht, aber wie ein Handy spricht. Ein weiteres Highlight: das Jim-Carrey-artige Grimassenspiel von Frankreichs Kultkomiker Jamel Debbouze alias Numerobis.

Asterix & Obelix: Mission Kleopatra

Mit rund 3,5 Mio. Besuchern war Claude Zidis "Asterix & Obelix gegen Caesar", die erste Realverfilmung mit den beiden populären Comichelden, 1999 die erfolgreichste deutsche Koproduktion des Jahres. Angesichts des Sensationsstarts in Frankreich hat Alain Chabats Adaption eines der beliebtesten Bände von René Goscinny und Albert Uderzo jedenfalls das nötige Potenzial, um an dieses Ergebnis mindestens heranzureichen, sorgen doch zahlreiche Schauwerte, eine aufregende Monica Bellucci als Kleopatra sowie das eingespielte Duo Gérard Depardieu und Christian Clavier für reichlich Entertainment.

Ob Kostüme oder Computer-generierte Tricks, ob Komparserie oder Produktionsdesign, bei der zweiten Realfilmdaption eines "Asterix"-Abenteuers wurden weder Kosten noch Mühen gescheut. So wirkt die Regiearbeit von Chabat, der nebenbei auch noch in die Fußstapfen von Gottfried John getreten ist und den Caesar gibt, auf den ersten Blick wie ein Monumantalfilm im Stile von "Ben Hur" und erst in zweiter Linie als Komödie. Das liegt zunächst einmal am Schauplatz. Denn wir befinden uns zwar im Jahre 52 vor Christus, aber nicht im von Römern besetzten Gallien, sondern vielmehr im exotischen Afrika, genauer gesagt in Ägyptens traumhaft schönem Nildelta. Und in der an diesem Strom gelegenen Stadt Alexandria ist von den gallischen Freunden zunächst einmal wenig bis gar nichts zu sehen. Vermutlich, weil Asterix und Obelix gerade mal wieder ihr kleines Dorf gegen die Römerbrut verteidigen, Hinkelsteine ausliefern oder Wildschweinbraten essen. Auch Kleopatra (Paraderolle für Männertraum Monica Bellucci) hat mit den römischen Ivasoren ihre liebe Not, behauptet doch deren arroganter Capo Caesar (Chabat), die aparte Königin brächte es nicht fertig, binnen dreier Monate ihm zu Ehren einen prunkvollen Palast der Superlative hochzuziehen. Sofort lässt Kleopatra ihren besten Architekten, einen ziemlich windigen Typen namens Numerobis (Jamel Debbouze), kommen und beauftragt diesen mit dem Bau. Aber man kennt die Südländer ja, das Malochen haben die nicht gerade erfunden. Und nachdem die Arbeiten auch noch von fiesen Saboteuren massiv behindert werden, erinnert sich Numerobis seiner gallischen Kumpel und ruft Asterix (Christian Clavier), Obelix (Gérard Depardieu) und ihren Druiden Miraculix (Claude Rich) zu Hilfe. Sogleich machen sich die Drei mit Idefix und Zaubertrank im Gepäck auf den Weg ins ferne Ägypten, wo sie sich nicht nur als tollkühne Bauarbeiter, sondern einmal mehr auch als versierte Römer-Prügler bewähren.

Während der zweite "Asterix" auf technischer Ebene problemlos mit vergleichbaren Hollywood-Produktionen mithalten kann, lässt sich auf der komödiantischen Ebene ein gewisses Defizit erkennen. Denn Gags, die jenseits des Rheins feuerwerksartig zünden, könnten hierzulande zu einem lauen Lüftchen verpuffen, weil deren Esprit durch Synchronisation und andere lokalspezifische Eigenheiten verloren geht. Man denke nur an "Die Besucher" und "Die Zeitritter", die in Frankreich Top-Hits waren, aber beide bei uns floppten. Nichtsdestotrotz kann man sich wieder auf die Hauptdarsteller Gérard Depardieu und Christian Clavier verlassen, die mit sichtlichem Spaß das berühmt-berüchtigte Comic-Duo erneut verkörpern. Und so nebenbei gibt's auch noch witzige Anspielungen auf die Neuzeit. Wie etwa Vodafonis, jene Dame, die wie eine Ägyperin aussieht, aber wie ein Handy spricht. Oder Chip-Kartus, eine Meisterspionin, die dank modernster Computer-Technolgie stets genau weiß, wer wann wen und warum gerade umbringen will. Eine echte Entdeckung aber ist Jamel Debbouzze als Numerobis. In seinem Heimatland wird der einarmige Komiker nicht erst seit seinem Auftritt in Jean-Pierre Jeunets "Die fabelhafte Welt der Amélie" als Superstar gefeiert, hier gilt es den wie Jim Carrey grimassierenden Spaßvogel - im Gegensatz zu den gallischen Kult-Comic-Figruen - erst noch zu entdecken. lasso.

Darsteller:  Gérard Depardieu   als Obelix
  Christian Clavier   als Asterix
  Jamel Debbouze   als Numerobis
  Monica Bellucci   als Kleopatra
  Claude Rich   als Miraculix
  Gérard Darmon   als Pyradonis
  Alain Chabat   als Julius Caesar
  Dieudonné   als Chorus
  Isabelle Nanty   als Vodafonis
  Edouard Baer   als Sekretaris
  Jean Benguigui   als Steißbeinwehis
  Edouard Montoute   als Schraubzieris
  Bernard Farcy   als Der Rote Kosar
  Michel Crémadès   als Dreifuß
  Joey Starr   als Nikelapolix
  Marina Foïs  
  Noemie Lenoir  
  Zinedine Soualem  
 
Regie:  Alain Chabat  
Buch:  Alain Chabat  
Musik:  Philippe Chany  
Kamera:  Laurent Dailland  
Produzent:  Claude Berri  

Liebe machen und Milchkaffee

Sündiges Dekolleté, hypnotische Kulleraugen, feuerrote Saugnapflippen. Schlägt man im Lexikon unter "Sexappeal" nach, findet man ein Foto von Monica Bellucci. Nach ihrer Traumfrau-Rolle in "Der Zauber von Malèna" und der der mysteriösen Liebesdienerin in "Pakt der Wölfe" verkörpert Monica Belluci jetzt "Kleopatra" - und verdreht dabei garantiert nicht nur Caesar den Kopf...

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» Die Rolle der Kleopatra ist Ihnen ja wie auf den Leib geschrieben...

Monica Bellucci: Danke für die Blumen. Ich habe mich auch sehr gefreut, dass mir die Rolle angeboten wurde. Kleopatra ist ja ein Mythos. Aber ich spiele sie eher als Karikatur mit viel Witz und Charme.

» Wie hat Ihnen denn Liz Taylor als Kleopatra gefallen?

Sie war wunderbar. Zum Glück musste ich ja nicht mit ihr konkurrieren, denn meine Kleopatra ist eine Comic-Version.

» Eine Version mit viel Sexappeal...

Damit habe ich kein Problem. Ich finde es sogar stimulierend, wenn Sex auf der Leinwand geschmackvoll und interessant dargestellt wird. Allerdings: Wenn jemand nur nacktes Fleisch ohne Sinn und Verstand zeigt, finde ich das vulgär.

» Sie sind in Città di Castello, einer Kleinstadt in Perugia, aufgewachsen. Wie denkt man dort über Sexappeal?

Ich hatte Freunde und Feindinnen: Jeder kennt jeden, es wurde viel getratscht. Die Männer pfiffen mir nach und die Frauen taxierten mich eifersüchtig, wenn ich über die Piazza ging.

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» Finden Sie es gut, wenn Männer Sie anhimmeln?

Das kommt ganz allein auf den Mann an.

» Welcher Typ Mann ist es wert, von Ihnen angehimmelt zu werden?

Einer, der Souveränität ausstrahlt. Männer in meinem Alter sind mir zu unreif und zu albern.

» Was macht einen Mann für Sie attraktiv?

Ich liebe es, wenn man mich überrascht. Ich mag Männer, die voller Energie und Vitalität sind. Sie müssen mir keine Juwelen und Diamanten schenken. Sie müssen das Leben lieben...

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» War Ihre Schönheit jemals ein Handicap für Sie?

Sie meinen, dass man mich zwar für gut aussehend, aber strohdumm hielt? Nein, eigentlich nicht. Natürlich will ich nicht abstreiten, dass einem ein guter "Look" anfangs bei der Karriere als Model oder Schauspielerin hilft. Aber dann kommt es darauf an, was man im Kopf hat.

» Stichwort "Besetzungscouch" - was fällt Ihnen dazu ein?

Nichts. Habe ich immer großräumig und gekonnt umgangen.

» Francis Ford Coppola hat Sie einfach so in seinem "Dracula"-Film besetzt?

Natürlich nicht einfach so. Er hat mich auf dem Catwalk gesehen und ein paar Fotos. Aber das war ja erst der Anfang. Danach musste ich mich erst wirklich beweisen. Schließlich ist nicht jedes Model auch eine gute Schauspielerin.

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» Wie pflegen Sie Ihre Topfigur? Machen Sie Workout oder halten Diät?

Nichts von alledem. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich einfach ein ausgefülltes Liebesleben habe.

» Sie sind seit über einem Jahr verheiratet. Denken Sie an Kinder?

In der Tat. Vincent (Cassel, Schauspieler; die Red.) und ich sind schon über fünf Jahre zusammen. Langsam wird es wirklich Zeit, an eine Familie zu denken.

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» Was ist Ihr kostbarster Besitz?

Meine Fähigkeit zu lieben - nicht nur Menschen. Ich liebe es, zu reisen. Ich liebe es, in Paris zu wohnen, ich liebe die Kunst, die Musik, Literatur. Lieben bedeutet für mich, neugierig sein. Und solange man liebt, bleibt man jung und schön. Das ist meine feste Überzeugung.

» Was ist Ihr größter Traum?

Ich will steinalt werden. Obwohl ich die Welt für einen ziemlich verrückten und ungesunden Platz halte, hoffe ich, dass ich noch lange da sein werde.

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» Schon einmal ans Klonen gedacht?

Nein, das käme für mich niemals in Frage. Ich würde ja nicht einmal einen so genannten Schönheitschirurgen an meine Haut lassen. Diesen Fortschrittswahn finde ich sowieso abstoßend. Denn geistig und moralisch leben die meisten doch noch im Mittelater.

» Beschreiben Sie einen perfekten Tag im Leben der Monica Bellucci.

Lange schlafen, mit meinem Mann Liebe machen und warme Croissants und Milchkaffee zum Frühstück. Das wäre schon einmal ein guter Start.

 

Asterix & Obelix: Mission Kleopatra in der Fotoshow

 

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