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Lotte und Ayten haben nicht viel Zeit miteinander (Foto: Pandora)
Lotte und Ayten haben nicht viel Zeit miteinander (Foto: Pandora)
Pendeln zwischen den Welten ist sein Thema: Nach seinem gefeierten Drama "Gegen die Wand" zeigt Fatih Akin einmal mehr, dass er zu den ganz großen Regietalenten zählt. Raffiniert verwebt er die Schicksale von sechs Menschen, die in Deutschland und der Türkei aufeinander prallen, sich lieben und hassen, verpassen und wieder finden - oder auch nicht.
Zwei junge Frauen verlieben sich, die eine, eine militante Türkin, muss zurück in ihre Heimat, wo sie ins Gefängnis kommt. Ihre deutsche Freundin folgt ihr und trifft einen jungen Germanistik-Professor türkischer Abstammung, der, ohne es zu wissen, ihre Freundin sucht und ausgerechnet in Istanbul die Welt seines Vaters hinter sich lassen will.
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Nejat ist mit Yeters Nebenjob nicht zufrieden (Foto: Pandora)
Nejat ist mit Yeters Nebenjob nicht zufrieden (Foto: Pandora)
Gut verpackt
Akin spart Politik und Gefühl nicht aus, liefert eine Liebeserklärung an die quirlige Stadt am Bosporus und packt, mit Hilfe eines grandiosen Darstellerensembles, die großen Themen Liebe, Tod und Familie ganz selbstverständlich in einen überwältigenden Film, dem man sich nicht entziehen kann.