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Auf immer und ewig - Cinderella

Charmante, ein wenig uneinheitliche "Aschenputtel"-Version mit Drew Barrymore.


Auf immer und ewig - Cinderella

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Erhältlich seit:
14.10.2011

Originaltitel: Ever After: A Cinderella Story

Komödie

USA 1998
Laufzeit: 121 Min.
FSK: ab 6

Drew Barrymore
Anjelica Huston
Dougray Scott

Regie: Andy Tennant
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Auf immer und ewig - Cinderella

Frankreich im 16. Jahrhundert. Nach dem Tod ihres Vaters wächst Danielle bei ihrer Stiefmutter Rodmilla auf. Die verwöhnt ihre beiden Töchter Marguerite und Jacqueline, während Danielle gezwungen wird, niedrigste Dienste zu verrichten. Eines Tages begegnet Danielle zufällig dem Prinzen Henry. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick, doch ehe es zur Eheschließung kommen kann, gilt es noch zahlreiche Hürden zu überwinden. Vor allem weil Rodmilla alles daran setzt, Marguerite mit dem Prinzen zu verheitraten...

US-Regisseur Andy Tennant, der schon mit "Herz über Kopf" eine gute Hand für romantische Verwicklungen bewies, inszenierte die uralte Geschichte vom unterdrückten Aschenputtel als barocke, humorvolle Love Story und sparte dabei auch nicht mit sozialkritischen Untertönen. Die Farbenpracht der Kostüme, die prunkvolle Ausstattung und die zauberhaften Originalschauplätze der Dordogne machen dieses Märchen zu einem Fest für die Augen, das anrührende Spiel von Drew Barrymore als Cinderella zu einem unvergeßlichen Erlebnis für das Herz. Gelungenes Family-Entertainment.

Auf immer und ewig - Cinderella

Nach den modernisierten Klassiker-Verfilmungen "William Shakespeares Romeo und Julia" und "Große Erwartungen" erhält nun das Gebrüder-Grimm-Märchen "Aschenputtel" eine Verjüngungskur. Dabei bleibt die im Rückblick von einer Nachfahrin (Jeanne Moreau) erzählte Story im 16. Jahrhundert angesiedelt. Sie erklärt den Grimm-Brüdern, daß es sich bei den Geschehnissen um eine wahre Begebenheit handelt. So sei Aschenputtels richtiger Name Danielle, die sich in Gestalt der reizenden Drew Barrymore sozialpolitisch engagiert zeigt. Die Dialoge sind allerdings mehr der Gegenwart verhaftet, und statt einer guten Fee erweist sich Leonardo da Vinci (Patrick Godfrey) als ratdienlicher Freund und Helfer.

Geblieben sind die Figuren der bösen Stiefmutter (Anjelica Huston) und ihrer schnippischen Töchter, wobei hier nur eine (Megan Dodds) dieser Beschreibung gerecht wird, während die andere (Jacqueline Lynskey) tatsächlich ein gutherziges Pummelchen ist. Dieser angeheirateten Familie muß Danielle als Dienstmädchen zur Verfügung stehen, nachdem ihr liebender Vater verstirbt. Die (moderaten) Bösartigkeiten werden von der herzlichen Danielle noch nicht einmal besonders übelgenommen, da sie immer noch auf die Liebe ihrer Stiefmutter hofft. Danielles Prinz (Dougray Scott) wehrt sich derweil gegen die Zweckehe mit einer spanischen Prinzessin. Als er die selbstbewußte und belesene (sie zitiert aus Sir Thomas Moores "Utopia", um dem snobistischem Prinzen eine Lektion in Sachen Menschenrechte und Gesellschaftsstruktur zu erteilen) Bürgerliche zufällig kennenlernt, ist es um ihn geschehen. Allerdings hält er sie für eine Adlige und ahnt nichts von ihrem sozialen Stand. Das erweist sich später neben der Unbill der Stiefmutter als häßlicher Stolperstein in ihrer Romanze. Das märchenhafte Happy-End ist dennoch vorprogrammiert.

Neben den schönen Kostümen und romantischen Drehorten ist es das Charisma von Drew Barrymore, die die Märchenromanze von Regisseur Andy Tennant sehenswert macht. Ihr herzlicher Charme und ihre entwaffnende Unschuld sind gleichermaßen für das männliche und weibliche (Teenage-)Publikum ansprechend. Junge Mädchen werden den Umstand begrüßen, daß die Heroin ihrem Herzbuben intellektuell überlegen ist und gut für sich selbst sorgen kann. Dafür werden sie gerne in Kauf nehmen, daß der Erzählton nicht immer ganz rund gehalten wird und zwischen zärtlichem Liebestraum, parodistischer Farce und feurigem Klassenkampf- und Gleichberechtigungs-Statement schwankt. ara.

Auf immer und ewig - Cinderella

Erleben Sie das neue Aschenputtel - eines der faszinierendsten Märchen, modern und charmant inszeniert. Die neue Heldin heißt Danielle (Drew Barrymore) und ist nicht nur schön, sondern auch klug und mutig. Furchtlos lehnt sie sich gegen ihre böse Stiefmutter (Anjelica Huston) auf. Diese versucht die Liebe zwischen Danielle und dem Prinzen (Dougray Scott) zu verhindern, um den Adeligen mit einer ihrer Töchter zu vermählen. Alles scheint verloren. Als Danielle jedoch unerwartete Hilfe von einem einsamen Künstler namens Leonardo Da Vinci erhält, nutzt sie die letzte Chance, ihren Traumprinzen zu erobern.

Nach diesem Film glauben Sie vielleicht auch wieder daran, daß Märchen wahr werden können...

Quelle: Fox

Original Kinotrailer

Quelle: Fox

Darsteller:  Drew Barrymore   als Danielle
  Anjelica Huston   als Rodmilla
  Dougray Scott   als Prinz Henry
  Patrick Godfrey   als Leonardo Da Vinci
  Megan Dodds   als Marguerite
  Melanie Lynskey   als Jaqueline
  Jeanne Moreau   als Grande Dame
  Timothy West   als King Francis
  Judy Parfitt   als Queen Marie
  Jeroen Krabbé   als Auguste
  Lee Ingleby   als Gustave
  Kate Lansbury   als Paulette
  Matyelok Gibbs   als Louise
  Richard O'Brien   als Pierre Le Pieu
 
Regie:  Andy Tennant  
Buch:  Susannah Grant  
  Andy Tennant  
  Rick Parks  
Musik:  George Fenton  
Kamera:  Andrew Dunn  
Produzent:  Soria Trench  
  Tracey Trench  

Steuer-Stress für Barrymore

Der französische Fiskus ist gar nicht gut auf Drew Barrymore zu sprechen - die Hollywood-Beauty hat Steuerschulden in Höhe von 700.000 Euro.

Wird zur Kasse gebeten: Drew Barrymore (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Wird zur Kasse gebeten: Drew Barrymore (Foto: Kurt Krieger)

Die Hollywood-Aktrice stand 1998 in Paris für die Cinderella-Romanze "Auf immer und ewig" vor der Kamera, "vergaß" anschließend aber, ihre Steuern abzuführen.

Lange drückten Frankreichs Behörden ein Auge zu - jetzt sind sie allerdings mit ihrer Geduld am Ende. Drew Barrymore wurde nicht nur ermahnt, die überfälligen Forderungen umgehend zu erfüllen, sie muss sich demnächst sogar vor Gericht verantworten.

Ungefähr die Hälfte ihres Salärs, damals noch moderate 1,5 Million Euro, ist Drew dem Fiskus schuldig. Kein Pappenstiel, aber auch nicht weltbewegend für die Schauspielerin und Produzentin, die spätestens seit "3 Engel für Charlie" ganz andere Gehaltsklassen gewohnt ist.

Payez, s'il vous plait!

Dass Barrymore persönlich zur Gerichtsverhandlung nach Frankreich jettet, ist so gut wie ausgeschlossen. Die 30-Jährige lässt sich im Land, wo Wein und Käse und fließen, aller Voraussicht nach von mehreren Anwälten vertreten.

Konsequenzen muss Barrymore wohl nicht befürchten - schließlich wirft ihr niemand vor, die Steuern absichtlich hinterzogen zu haben. Ein Insider: "Drew hat das wahrscheinlich nur vergessen. Aber es geht um eine Menge Geld und in Frankreich will man darauf natürlich nicht verzichten."

 

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