Immobilienmakler Julien soll in einer südfranzösischen Kleinstadt den Geliebten seiner untreuen Frau und später auch seine Frau ermordet haben. Während die Polizei von seiner Schuld überzeugt ist, nimmt Juliens resolute Sekretärin Barbara, die ihn im Keller seines Büros versteckt, eigene Ermittlungen auf, in deren Verlauf eine Kinokassiererin und ein Bordellbesitzer ermordet werden. Barbara fädelt mit einem Detektiv und dem Kommissar eine Intrige ein und kann den wirklichen Mörder stellen. Barbara und Julien werden getraut.
Truffauts letzter Film, von vornherein für Hauptdarstellerin Fanny Ardant konzipiert, ist eine stilbewusste, in Schwarzweiß gedrehte Hommage an den Film Noir, dessen düstere pessimistische Atmosphäre in Ironie umgewandelt wird. Mit Zitaten des Genres jonglierend, geht Truffaut vertrauten Topoi nach: Frauenbeine, dem temporeichen Whodunnit-Krimi und das amerikanische B-Picture. Etwas überkonstruiert und ein wenig wie die eiserne Nachbildung des Eiffelturms, mit der Fanny Ardant einen Priester niederschlägt.