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Mit Starbesetzung, spaßigen Dialogen und der richtigen Mischung aus Herzschmerz und Heiterkeit erzählte Geschichte dreier Schwestern.


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Erhältlich seit:
07.11.2000

Originaltitel: Hanging Up

Komödie/ Drama

USA 1999
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6

Meg Ryan
Diane Keaton
Lisa Kudrow

Regie: Diane Keaton
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Eve ist verheiratet, hat einen Sohn, einen Job als Partyplanerin und ist völlig überlastet. Obendrein fühlt sie sich von ihren Schwestern Georgia, einer Magazin-Herausgeberin, und Maddy, einer Seifenopern-Schauspielerin, im Stich gelassen, da sie sich als einzige um ihren schwierigen Vater kümmert. Statt zu helfen, überhäufen sie Eve noch mit eigenen Problemen. Erst als der Vater im Sterben liegt, kommt es zu einer Aussprache unter den Schwestern.

Bittersüße, mit dramatischen Zwischentönen unterlegte Familienkomödie, die auf einem Buch von Delia Ephron basiert und deren Schwester Nora Ephron ("Schlaflos in Seattle") das Skript mitverfasste. Der von Diane Keaton in der Tradition von "Der Club der Teufelinnen" inszenierte Woman-Power-Film lebt von seinem Star-Trio: Meg Ryan, Lisa Kudrow und Keaton selbst. Gute Dialoge und die richtige Mischung aus traurigen und heiteren Szenen runden das positive Gesamtbild ab. Besonders das weibliche Publikum wird begeistert zugreifen.

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It's ladies' night: Das Superstar-Kollektiv Meg Ryan, Diane Keaton und Lisa Kudrow beackert als sehr unterschiedliches Schwesterntrio, deren Vater im Sterben liegt und die nun gezwungen sind, sich mit ihren unterschwelligen Rivalitäten auseinanderzusetzen, den gleichen Tragikomödienboden wie die Woman-Power-Filme "Seite an Seite" oder "Der Club der Teufelinnen". Inszeniert wurde die bittersüße Familiendramedy von Keaton ("Entfesselte Helden") selbst nach einem Buch von Delia Ephron, deren Schwester Nora "Schlaflos in Seattle" Ephron das Drehbuch mitverfasste und als Produzentin fungierte.

Wie in einer typischen Ephronschen cineastischen Zuckerkonfektion werden auch hier Herzschmerz und Heiterkeit vermengt, um ein leicht verdauliches Häppchen mit Harmoniebotschaft unter das Frauenpublikum zu bringen. Zudem findet sich mit Meg Ryan ("E-Mail für Dich") ein bevorzugter Ephron-Star in der Hauptrolle, die auch hier ihren patentierten Girlie-Charme vorteilhaft einzubringen versteht. Sie porträtiert Eve, die ihren desorientierten Vater Lou (Walter Matthau als grantelnd-anzüglicher Patriach) ins Krankenhaus bringt. Eve ist verheiratet, hat einen Sohn und einen Job als Partyplanerin und ist völlig überlastet. Sie fühlt sich von ihren beiden Schwestern Georgia (Keaton), eine erfolgreiche Magazinherausgeberin, und Maddy (Kudrow), einer mittelmäßigen Seifenopernschauspielerin, im Stich gelassen, da sie sich als einzige um ihren schwierigen Vater kümmert. Die erste halbe Stunde des Films verbringen sie mit hektischen Telefongesprächen, die zu nicht allzu viel führen und Eve noch frustierter werden lassen. Rückblenden skizzieren die Beziehung zum Vater: Manche reichen zurück in ihre frühen glücklichen Kindheitstage, während eine Episode zu Weihnachten 1988 seine Traurigkeit über die Trennung von seiner Frau vermittelt. Der Flashback zu Halloween 1993 zeigt Lou dann als lautstarken Alkoholiker, der die Geburtstagsparty von Eves Sohn peinlich unterbricht und von ihrem Mann für immer des Hauses verwiesen wird. Doch in der Gegenwart kann sich Eve noch immer nicht von ihrem Vater lösen und fühlt sich für ihn verantwortlich.

Die drei Grazien zanken sich. Sie weinen. Sie lachen miteinander. Und sie bewerfen sich am Ende nach dem erfolgreichen Aussortieren ihres kollektiven Psychoschrotts beim gemeinsam gekochten Versöhnungsdinner weißem Mehl. Kindliche Unschuld, ahoi! Dabei nehmen Keaton und Kudrow Nebenrollen ein - die Hauptbühne gehört Ryan. Ihr wird die Quintessenz des Melodrams light mitgeteilt: Man muss sich ausklinken können, von den Eltern - und in ihrem Fall ganz deutlich auch vom Mobiltelefon. Unmissverständlich unterstrichen werden die verschiedenen Anliegen von einem Oldies-durchsetzten Soundtrack, wie es auch schon beim mit dem Filmposter zitierten "Der Club der Teufelinnen" der Fall war. Auch hier wird Einblick in ein gehobenes Milieu geboten, was einem stilvollen Produktionsdesign Vorschub leistet. Am amerikanischen Boxoffice können jedenfalls derzeit ordentliche Zahlen geschrieben werden. ara.

Darsteller:  Meg Ryan   als Eve
  Diane Keaton   als Georgia
  Lisa Kudrow   als Maddy
  Walter Matthau   als Lou
  Adam Arkin   als Joe
  Duke Moosekian   als Omar Kunundar
  Ann Bortolotti   als Ogmed Kunundar
  Cloris Leachman   als Pat
  Maree Cheatham   als Angie
  Myndy Crist   als Dr. Kelly
  Jesse James   als Jesse
 
Regie:  Diane Keaton  
Buch:  Delia Ephron  
  Nora Ephron  
Musik:  David Hirschfelder  
Kamera:  Howard Atherton  
Produzent:  Laurence Mark  
  Nora Ephron  
 

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Features

 

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