
Als im Sommer 1944 die deutsche Wehrmacht an allen Fronten vor den Alliierten zurückweicht, entschließt sich eine Gruppe von Militärs zum Widerstand gegen Adolf Hitler. Zum Kreis gehören Offiziere, Politiker der SPD und des Zentrums, Gewerkschaftler und Kirchenleute. Kopf des Unternehmens "Walküre" wird Graf Stauffenberg, der am 20. Juli eine Aktentasche mit einer Bombe ins Hauptquartier "Wolfschanze" in Ostpreußen schmuggelt. Der Anschlag misslingt, Hitler überlebt, die Attentäter werden hingerichtet.
Wie auch Pabsts Vorgängerfilm "Der letzte Akt" gehörte "Es geschah am 20. Juli" zu den ersten deutschsprachigen Spielfilmen, die sich mit der Person Hitler auseinandersetzten. Beide nach Tatsachenberichten entstandene Filme wurden jedoch Misserfolge. An Pabsts Film arbeitete Hitlers Sekretärin Traudl Junge, bekannt durch "Der Untergang" (2004) und die Dokumentation "Im toten Winkel" (2002) mit. Bernhard Wicki spielte Graf Stauffenberg als hochgebildeten aristokratischen Zweifler. Eine packende Rekonstruktion.