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Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte

Dokumentation, die einen ebenso fundierten, wie interessanten, aber mitunter auch ironischen Blick auf die deutsche Filmgeschichte liefert.


Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte

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Erhältlich seit:
08.02.2010

Originaltitel: Auge in Auge - eine deutsche Filmgeschichte

Dokumentarfilm/ Film

Deutschland 2008
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Michael Ballhaus
Doris Dörrie
Andreas Dresen

Regie: Michael Althen, ...
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

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Dokumentation, die einen ebenso fundierten, wie interessanten, aber mitunter auch ironischen Blick auf die deutsche Filmgeschichte liefert.

Wim Wenders begründet seine Filmwahl (Foto: Preview (Zorro)) Großansicht

Wim Wenders begründet seine Filmwahl (Foto: Preview (Zorro))

Eine Dokumentation über das deutsche Kino mit bewegten Bildern war lange überfällig. Naturgemäß stellt sich bei solchen Werken zwangsläufig die Frage, wie man die enorme Liste an Klassikern auf ein vernünftiges Maß reduziert.

Michael Althen, Filmkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Hans Helmut Prinzler, Direktor der Abteilung Film- und Medienkunst der Akademie der Künste, hatten eine ebenso einfache wie geniale Idee: Sie überließen die Auswahl zehn der derzeit prominentesten deutschen Filmschaffenden.

Neben Regisseuren wie Wim Wenders, Tom Tykwer, Dominik Graf oder Doris Dörrie finden sich auch Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase, Kameramann Michael Ballhaus und Schauspieler Hanns Zischler.

Herr Prinzler und Herr Zischler sinnieren über den deutschen Film (Foto: Preview (Zorro)) Großansicht

Herr Prinzler und Herr Zischler sinnieren über den deutschen Film (Foto: Preview (Zorro))

Ausgewählte Kinokunst

Sie alle durften sich einen Film aussuchen und beschreiben, warum die jeweilige Produktion ihrer Meinung nach zu den größten Werken deutscher Kinokunst gehört.

Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte

Die Geschichte des deutschen Films in bewegten Bildern: Das hätte auch ein erdenschweres Werk werden können. Zum Glück ist "Auge in Auge" eine ebenso amüsante wie respektvolle Zeitreise geworden.

Es gibt eine kaum überschaubare Vielzahl von Büchern über die Geschichte des deutschen Films: kluge Erkenntnisse, illustriert mit Dutzenden von Fotografien, die aber zwangsläufig gefrorene Emotionen zeigen. Eine Dokumentation über das deutsche Kino mit bewegten Bildern war lange überfällig. Naturgemäß stellt sich bei solchen Werken zwangsläufig die Frage, wie man die enorme Liste an Klassikern auf ein vernünftiges Maß reduziert. Michael Althen, Filmkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Hans Helmut Prinzler, Direktor der Abteilung Film- und Medienkunst der Akademie der Künste, hatten eine ebenso einfache wie geniale Idee: Sie überließen die Auswahl zehn der derzeit prominentesten deutschen Filmschaffenden. Neben Regisseuren wie Wim Wenders, Tom Tykwer, Dominik Graf oder Doris Dörrie finden sich auch Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase, Kameramann Michael Ballhaus und Schauspieler Hanns Zischler. Sie alle durften sich einen Film aussuchen und beschreiben, warum die jeweilige Produktion ihrer Meinung nach zu den größten Werken deutscher Kinokunst gehört. Das tun sie mit dem zu erwartenden Sachverstand, aber auch mit viel Hingabe und durchaus subjektiv. Tom Tykwer zum Beispiel schildert, wie er als Junge lange unter Alpträumen litt, nachdem er F.W. Murnaus Vampir-Klassiker "Nosferatu" im Fernsehen gesehen hatte. Die entsprechenden Ausschnitte illustrieren die Ausführungen, wobei einzelne Szenen zum Teil regelrecht seziert werden.

Dankenswerterweise beschränken sich Althen und Prinzler aber nicht auf die Klassiker wie Fritz Langs "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (Wenders), Fassbinders "Die Ehe der Maria Braun" (Ballhaus, der hier auch die Kamera geführt hat), Helmut Käutners "Unter den Brücken" (Christian Petzold) oder Alexander Kluges "Abschied von gestern" (Zischler). Insgesamt werden Ausschnitte aus über 250 Filmen gezeigt, manche aber nur wenige Sekunden lang und mitunter hintereinandergeschnitten. Diese amüsanten kleinen Kompilationen umfassen unter anderem Kussszenen, Blicke (männlich wie weiblich), Schreie, Telefonate und Bilder vom Rauchen. Kommentiert werden die Zwischenspiele wie auch Prolog und Epilog von Althen selbst, der das richtig gut macht; der Kommentar ist ohnehin alles andere als weihevoll und konterkariert das ehrenvolle Unterfangen mit einer ordentlichen Portion Ironie.

Davon abgesehen aber ist "Auge in Auge" eine Hommage, aus der vor allem die Liebe zum Kino spricht und die deutlich macht: Filmgeschichte ist nicht nur Zeitgeschichte, sondern auch ganz wesentlicher Bestandteil der eigenen Biografie. tpg.

Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte

Dies ist nicht einfach nur eine weitere Dokumentation zur Filmgeschichte, sondern ein Film über die Liebe zum Kino und eine Entdeckungsreise durch über hundert Jahre Film in Deutschland. Tausend Gründe dafür, warum man den deutschen Film einfach lieben muss! Michael Althen und Hans Helmut Prinzler haben sich für dieses einzigartige Projekt ebenso kompetente wie leidenschaftliche Verbündete gesucht: Michael Ballhaus, Doris Dörrie, Andreas Dresen, Dominik Graf, Wolfgang Kohlhaase, Caroline Link, Christian Petzold, Tom Tykwer, Wim Wenders und Hanns Zischler.

Quelle: AL!VE

- Filmgespräch: Interview zum Film mit einem Redakteur
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
- Ausführliches Booklet mit zahlreichen Informationen und
unterhaltsamen Hintergrundgeschichten

Quelle: AL!VE

 

Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

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Michael Ballhaus

Der international renommierteste deutsche Kameramann der Filmgeschichte. Seine künstlerische Handschrift hat zahlreiche Produktionen...

 

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Doris Dörrie

Ihre Beziehungsfarce "Männer", fürs Fernsehen gedreht, aber im Kino ausgewertet und einer der größten deutschen Kassenerfolge, leitete 1985...