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Aushilfsgangster

Gangsterkomödie über eine Gruppe von Angestellten, die auf einen Schwindler hereinfallen und sich nun mittels eines dilettantisch geplanten Einbruchs rächen wollen.


Aushilfsgangster (inkl. Digital Copy)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
08.03.2012

Originaltitel: Tower Heist

Action/ Komödie

USA 2011
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 12

Ben Stiller
Eddie Murphy
Casey Affleck

Regie: Brett Ratner
Universal Pictures Germany

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Aushilfsgangster (inkl. Digital Copy)

Arthur Shaw badet förmlich im Geld. Der Mann besitzt Millionen - und einen Ferrari, der einst Steve McQueen gehörte. All das hat sich der Wall-Street-Hai ergaunert und nebenbei seine Angestellten durch Fehlspekulationen um deren Ersparnisse gebracht. Das darf nicht sein, also beschließen sein geprellter Manager Kovacs mit ein paar Mitgeschädigten, den 20-Millionen-Dollar-Safe Shaws zu leeren - unter Anleitung des einschlägig erfahrenen Kleinganoven Slide.

Brett Ratner versammelt zu seinem "Tower Heist" eine illustre Truppe, der neben dem ewigen Underdog Ben Stiller unter anderem Eddie Murphy, Gabourey Sidibe und Casey Affleck gehören. Als turbulente Komödie setzt der Film ein, wandelt sich im Mittelteil zum spannenden Actioner und endet schließlich als (romantisches) Sozialmärchen. Wie schon bei seinen "Rush Hour"-Abenteuern beweist der Filmemacher, dass er etwas von Tempo und Timing versteht.

Aushilfsgangster (inkl. Digital Copy)

"Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner gibt wieder mal ordentlich Gas. Sein (Tower-)Heist-Movie besticht als stimmiger Mix aus Komödie, Actioner und Sozialmärchen.

Entspannt zieht Arthur Shaw (Alan Alda) im Dachpool seines am Central Park gelegenen Hotelwolkenkratzers seine Bahnen. Vom Boden des Beckens lächelt ihm Benjamin Franklin in Form einer gefliesten 100-Dollar-Note entgegen. Der Mann hat Geld - und scheut sich auch nicht, es zur Schau zu stellen. Zum Beispiel in Form eines Ferraris, der einst Steve McQueen gehörte und nun ein Zimmer seiner Penthouses ziert. "You're looking mean and lean today", "Sie sehen heute gemein und fit aus", grüßt ihn sein treuer Manager Josh Kovacs (Ben Stiller), der seit Jahren dafür sorgt, dass in der Luxusherberge alles wie am Schnürchen läuft. Die Finanzkrise, so scheint es, ist an Manchem spurlos vorübergegangen - und bald klärt Regisseur Brett Ratner auch darüber auf, wie so etwas geht: durch Veruntreuung. Wall-Street-Hai Shaw hat unter anderem die Ersparnisse seiner Angestellten verspekuliert, und behauptet nun, nachdem die Bundespolizei ihn verhaftet hat, selbst nichts mehr zu besitzen. Nur einen kleinen Notgroschen soll's geben, 20 Millionen Dollar - gebunkert im gut versteckten Penthousesafe. Nun sind die "Aushilfsgangster" um Mastermind Kovacs gefragt.

Zunächst stehen die Zeichen auf spritzige Komödie. Das Personal wird vorgestellt: Stiller in seiner Paraderolle als ewiger Underdog, der erstmals bereit ist, um sein Recht zu kämpfen. Als einschlägig erfahrenen Einbruchsspezialisten und Lehrer heuert er den Kleinkriminellen Slide - Eddie Murphy glänzt wie gewohnt mit schneller Klappe - an, zur Crew gehören unter anderem der vorlaute Liftboy (Michael Peña), ein gescheiterter Banker (Matthew Broderick), der rechnen kann, ein tölpeliger Concierge (Casey Affleck) und ein schwergewichtiges Zimmermädchen (Gabourey "Precious" Sidibe), die mit ins Team aufgenommen wird, weil ihr Vater Schlosser ist und ihr sein manuelles Geschick vererbt hat. Sind die Mitglieder des Team mit all ihren Marotten eingeführt, wechselt der Ton: (milder) Thriller ist angesagt.

Während der Labour Day Parade, Menschenmassen, Verkehrschaos und Riesenluftballons, die die Sicht versperren, findet der "Tower Heist" - so der Originaltitel -, der Raubzug statt. Die Action kippt von der Horizontalen in die Vertikale. Die Luxuskarosse erweist sich als noch wertvoller als angenommen, besteht sie doch aus massivem Gold. Via Fensterwaschkran soll sie abgeseilt werden. Hier standen wohl die artistischen Slapstickeinlagen Harold Lloyds Pate. Wie schon bei seinen "Rush Hour"-Abenteuern beweist Ratner, der sich hier sichtlich auch von seinen Erfahrungen als Produzent der Serie "Prison Break" inspirieren ließ, dass er etwas von Tempo und Timing versteht. Gut nutzen er und Kameramann Dante Spinotti die Locations im Big Apple, flott treibt Christophe Becks Score den Film voran, derweil der Regisseur beständig an der Spannungsschraube dreht und das FBI in Person der ebenso formschönen wie taffen Téa Leoni ins Spiel bringt - und mit ihr auch die Liebe. Ein letztes Mal kippt der Film, mutiert zum Sozialmärchen im Stile Frank Capras - und als Zuseher freut man sich drüber diebisch. Die Kleinen wischen den Großen eins aus - das perfekte Wirtschaftskrisenmärchen. geh.

Aushilfsgangster (inkl. Digital Copy)

Als die Angestellten eines der exklusivsten Luxus-Apartmenthauses New Yorks herausfinden, dass dessen berühmtester Bewohner ein übler Wall-Street-Schwindler ist und auch sie um ihre Altersvorsorge gebracht hat, sinnen sie auf Rache: mit einem ausgeklügelten Plan, einer gehörigen Portion Mut und ihren ganz speziellen Talenten machen sich die Amateurgangster daran sich zurückholen, was ihnen gehört...

Quelle: Universal Pictures

High-Definition
- Alternatives Ende: 15 Monate später
- Alternatives Ende: Lesters Bar
- Unveröffentlichte & Alternative Szenen
- Gag Reel
- Videotagebuch
- Die Planung von "Tower Heist"
- BD-Live-Features: Video Rotation
- iPhone App (pocket BLU)

Standard-Defintion
- Filmkommentar mit Regisseur Brett Ratner, Cutter Mark Helfrich und den Co-Autoren Ted Griffin & Jeff Nathanson

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Ben Stiller   als Josh Kovacs
  Eddie Murphy   als Slide
  Casey Affleck   als Charlie Gibbs
  Alan Alda   als Arthur Shaw
  Matthew Broderick   als Mr. Fitzhugh
  Stephen McKinley Henderson   als Lester
  Judd Hirsch   als Mr. Simon
  Téa Leoni   als Special Agent Claire Denham
  Michael Peña   als Enrique Dev'Reaux
  Gabourey Sidibe   als Odessa
  Nina Arianda   als Miss Iovenko
  Marcia Jean Kurtz   als Rose
  Juan Carlos Hernandez   als Manuel
  Harry O'Reilly   als Special Agent Dansk
  Peter van Wagner   als Marty Klein, Esq.
  Eljko Ivanek   als Director Mazin
  Annika Pergament   als News Reporterin
  Clem Cheung   als Kwan
  Robert Downey Sr.   als Richter Ramos
 
Regie:  Brett Ratner  
Buch:  Bill Collage  
  Adam Cooper  
  Ted Griffin  
Musik:  Christophe Beck  
Kamera:  Dante Spinotti  
Produzent:  Brian Grazer  
  Eddie Murphy  

Eddie Murphy neuer Oscar-Host?

Eddie Murphy präsentiert die Oscars? Warum eigentlich nicht? Zumindest würde den ehemaligen Stand Up-Comedian kein Zwischenfall aus der Rolle bringen.

Eddie Murphy bei der Oscarverleihung 2007 (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Eddie Murphy bei der Oscarverleihung 2007 (Foto: Kurt Krieger)

Am morgigen Dienstag will Oscarproduzent Brett Ratner dem Präsidenten der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Tom Sherak seinen Wunschkandidaten als Moderator der kommenden Oscar-Verleihung vorstellen. Gut informierte Quellen in Hollywood wollen erfahren haben, dass es sich dabei um Eddie Murphy handelt. Angeblich habe auch Murphy bereits "Interesse bekundet". Der afroamerikanische Komiker würde damit zum ersten Mal durch die wichtigste Film-Gala führen.

Ratner hat einen guten Draht zu Murphy seitdem Murphy für Ratner für die Action-Komödie "Aushilfsgangster" vor der Kamera stand, der im November in die Kinos kommt. Mit der Tragikomödie "A Thousand Words" startet ein weiterer Eddie-Murphy-Film im Vorfeld der Oscarverleihung - was dem Oscarhost zusätzliche Aufmerksamkeit bescheren würde.

Murphy war 2006 als Bester Nebendarsteller für "Dreamgirls" für den Oscar nominiert gewesen, war jedoch Alan Arkin ("Little Miss Sunshine") unterlegen - angeblich hat ihn sein Auftritt in dem derbhumorigen "Norbit" kurz vor der Oscarverleihung Sympathien bei den Academy-Mitgliedern gekostet.

Jüngst hatte eine Bemerkung von Billy Crystal, er könne sich vorstellen, die Oscars ein weiteres Mal zu moderieren, für eine kleine Hysterie in Hollywood gesorgt - Crystal gilt als beliebtester Oscar-Host. Möglich, dass die Produzenten Ratner und Don Mischer ihn zumindest wieder mit einem längeren Gast-Auftritt in die Show einbauen, falls Murphy die Oscars moderierten sollte.

 

Aushilfsgangster (inkl. Digital Copy) in der Fotoshow

 

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