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Austin Powers

Ein Superagent der sechziger Jahre wird wieder aufgetaut. Klamauk von Komikertalent Mike Myers ("Wayne's World").


Austin Powers

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Erhältlich seit:
06.04.2005

Originaltitel: Austin Powers: International Man of Mystery

Komödie

USA 1997
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12

Mike Myers
Elizabeth Hurley
Michael York

Regie: Jay Roach
Concorde Home Entertainment

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Austin Powers

In den Swinging Sixties ist es die Lebensaufgabe von Top-Agent Austin Powers, die Welt vor seinem ärgsten Widersacher Dr. Evil zu beschützen. Um dem Superspion zu entkommen, flüchtet der Bösewicht mit einer Rakete in die Erdumlaufbahn. Powers läßt sich einfrieren und wartet in diesem Zustand auf seinen Erzfeind. 30 Jahre später kehrt Evil zurück, Powers wird aufgetaut und setzt die Jagd fort. Doch zu seinem Leidwesen verfügt nicht nur der Bösewicht über eine ausgereiftere Taktik, auch die Welt hat sich völlig verändert.

Drehbuchautor und Hauptdarsteller Mike Myers versucht, mit dieser Slapstick-Komödie an den Erfolg seines Kinohits "Wayne's World" anzuknüpfen. Einfallsreiche Gags, schräge Charaktere und scharfer Humor mischen sich zu einer komischen Story, die gnadenlos mit Agententhrillern wie vor allem "James Bond" abrechnet. Neben den originellen Kostümen ist auch der Soundtrack mit Hits von Sergio Mendes, den Cardigans und Edwyn Collins eine Hommage an das Sixties-Flair. Tatkräftig unterstützt wird der Blödel-Agent von Supermodel Elisabeth Hurley als "Wiedergeburt" der Miss Moneypenny.

Austin Powers

Schwing! Das "Saturday Night Live"-gestählte Komikertalent Mike Myers ("Wayne's World") groovte sich in der Titelrolle der von ihm verfaßten astrein albernen Agentenparodie auf Platz zwei der US-Charts und zog damit überraschend an dem Desasterspektakel "Volcano" vorbei. In der Inszenierung von Regienovizen Jay Roach werden James Bond und Konsorten respektlos-gewitzt durch den kruden Kalauer-Kakao gezogen und bis zum Exzess anarchistischer Spaß aus dem Anachronismus des psychedelisch-popkultigen Protagonisten gewonnen.

Von der Idee fasziniert, daß es in den sechziger Jahren noch möglich war, trotz eines nicht gerade makellosen Gebisses (man denke z.B. an Patrick McGoohan aus der Kultserie "The Prisoner") Film/TV-Karriere zu machen, ersann Myers den sexy-schrägen Superagenten Austin Powers. Angetan mit gelben Pferdezähnen, schwarzer Hornbrille und dunkler Brustbehaarung, die nicht nur bezüglich ihres Ausmaßes obzön ist, und gewandet in Samtanzug und Rüschenhemd löst er bei der englischen Frauenwelt eine "Beatles"-ähnliche Hysterie aus. Vom Swinging London der Sixties wird er nach 30-jährigem Eingefrorensein in der Gegenwart aufgetaut. Dort soll er seinem ebenfalls in unsere Zeit transferierten Erzfeind Dr. Evil (Myers in einer hysterisch komischen Doppelrolle) das diabolische Handwerk legen. Sich des Endes des Kalten Krieges und des Ablebens der sexuellen Revolution nicht bewußt hat dieser unbeirrbar weltmännische Titelheld zur Strapaze der Lachmuskeln einige Schwierigkeiten, sich an die politisch korrekten Gepflogenheiten der Neunziger anzupassen. Zur Aklimatisierung wird ihm die attraktive Vanessa (Model Elizabeth Hurley gibt im Emma-Peel-Look eine umwerfend gute Figur ab), die Tochter seiner damaligen Assistentin Mrs. Kensington (Mimi Rogers) zur Seite gestellt. Vanessa ist von seinem antiquierten verbalen Charme (alle Frauen heißen bei ihm grundsätzlich "Baby") und seinem absonderlichen Äußeren zunächst nicht sonderlich angetan. Doch auch Dr. Evil (offensichtlich nach Telly Savalas' Inkarnation von 007-Nemesis Blofeld in "Im Auftrag ihrer Majestät" modelliert) hat so seine Probleme, sich anzupassen...

Myers offenbart erneut seine beträchtlichen Fähigkeiten im Bereich der physischen Komödie und sein Gespür für zündenden Wortwitz. Der Plot basiert praktisch auf einer einzigen Sketch-Idee und besteht in erster Linie aus einer Aneinanderreihung bekannter Bond-Momente und Referenzen an beliebte Spionserien wie "Mit Schirm, Charme und Melone" - und wird dabei keine Sekunde langweilig. Als unterhaltsame Szeneunterbrechungen werden Clips von Myers beim Posieren mit leichtgeschürzten Damen und einer swingenden Sixties-Band eingeschnitten. Kostüme und Ausstattung sind perfekte Kopien ihrer Vorbilder, und die Musikauswahl kann ebenfalls begeistern. Ein Überraschungserfolg im Stil von Leslie Nieslens "Agent 00" sollte daher durchaus im Bereich des Möglichen liegen.ara.

Darsteller:  Mike Myers   als Austin Powers / Dr. Evil
  Elizabeth Hurley   als Vanessa Kensigton
  Michael York   als Basil Exposition
  Mimi Rogers   als Mrs. Kensington
  Robert Wagner   als Number Two
  Seth Green   als Scott Evil
  Fabiana Udenio  
  Mindy Sterling  
  Paul Dillon  
  Charles Napier  
  Will Ferrell  
 
Regie:  Jay Roach  
Buch:  Mike Myers  
Musik:  George S. Clinton  
Kamera:  Peter Deming  
Produzent:  Suzanne Todd  
  Demi Moore  
  Mike Myers  
  Jennifer Todd  

Cat In The Hat mit Staraufgebot

Bringt jetzt auch Kinder zum Lachen: Mike Myers

Bringt jetzt auch Kinder zum Lachen: Mike Myers

Es gibt Kinderbücher, die geradezu darauf warten, endlich verfilmt zu werden. Dr. Seuss "Cat In The Hat" ist sicherlich ein solches Werk.

Generationen amerikanischer Racker kennen die Geschichten um die huttragende Katze, die gelangweilten Kindern mit allerlei Späßen die Zeit vertreibt.

Für die Filmadaption, die gegen Ende nächsten Jahres in die Kinos kommen soll, wurde die Créme de la Créme Hollywoods verpflichtet. "Austin Powers" Mike Myers übernimmt die Titelrolle. Außerdem werden Stars wie Alec Baldwin (Pearl Harbor") und Kelly Preston ("Spy Kids") zu sehen sein.

Sein Regiedebüt gibt Bo Welch. Der hat sich zwar bisher vordringlich als Ausstatter für Filme wie "Wild Wild West" und "Men in Black 2" einen Namen gemacht; für die farbenfrohe und kostümintensive Kinderkomödie ist er aber wohl genau der Richtige.

Man darf also gespannt sein...

 

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Elizabeth Hurley

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