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Austin Powers in Goldständer

Dritte, gewohnt schrille Mission des Superspions und "Swinging International Man of Mystery" Austin Powers gegen seinen Erzfeind Dr. Evil.


Austin Powers in Goldständer

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Erhältlich seit:
24.11.2006

Originaltitel: Austin Powers in Goldmember

Komödie

USA 2002
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12

Mike Myers
Beyoncé Knowles
Seth Green

Regie: Jay Roach
Warner Home Video Germany

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Total verrückt & durchgedreht: Mike Myers - in Topform - schlüpft gleich in vier Rollen! Beyoncé Knowles ist das - mit Abstand - beste Powers-Girl! Die Story - giga-gaga - ist gespickt mit Überraschungs-Highlights!

Sexxy Foxxy Brown (Beyoncé Knowles)

Sexxy Foxxy Brown (Beyoncé Knowles)

Eigentlich ist jeder "Austin Powers"-Film eine knallbunte Wundertüte: randvoll mit Gags, Wortspielen, cooler Musik, Genre-Parodien, Slapstickeinlagen, 007-Verulkung, sexuellen Anzüglichkeiten, schlüpfrigen Witzen, infantilem Pipi-Kacka-Humor und noch einiges mehr.

Und auch der dritte Film dieser erfolgreichen Comedy-Reihe, "Austin Powers in Goldständer", lässt diesbezüglich keine Wünsche offen.

Dennoch haben sich diesmal Mastermind Mike Myers und Regisseur Jay Roach selbst übertroffen. Denn allein die Eröffungssequenz verdient einen - neuzuschaffenden - Comedy-Oscar! Also, auf keinen Fall zu spät ins Kino kommen, sonst verpasst man ein Fun-Furioso mit Goldrand!

Hatten "Austin Powers - Das Schärfste was Ihre Majestät zu bieten hat" und "Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung" noch die "Swinging Sixties" als Startrampe für ihre aberwitzigen Retro-Kult-Trip-Eskapaden, nimmt "Goldständer" treffsicher die Siebziger aufs Korn.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass Austin Powers sexy Sidekick Foxxy Cleopatra (Beyoncé Knowles) wie die äußerst geglückte Reinkarnation von Tina Turner und der Blaxploitation-Queen Pam Grier daherkommt.

Mini Me (Verne J. Troyer) und<br /> Dr. Evil (Mike Myers)

Mini Me (Verne J. Troyer) und<br /> Dr. Evil (Mike Myers)

Und wie die Destiny's Child-Sängerin musikalisch - u.a. mit dem nicht ganz jugendfreien Titel "Work it out" - und optisch - u.a. in Goldlamée-Hotpants und Afro-Perücke - dem Film Schärfe verleiht, ist mehr als nur groovy.

Die durchgestylte Kriminalistin arbeitet undercover in Goldständers Disco, Club 69. Dort trifft Austin seine alte Flamme wieder, als er sich, auf der Suche nach seinem entführten Vater Nigel, auf Zeitreise ins Jahr 1975 begibt. Während seines Trips entfliehen Dr. Evil und Mini Me aus dem Hochsicherheitsgefängnis - ein Aufenthaltsort, den sie Austin zu verdanken haben. Dr. Evil verbündet sich mit dem Oberschurken Goldständer, Nigels Kidnapper. Gemeinsam hecken sie den unfehlbaren Plan "Preparation H" aus, um Austin aufzuhalten und endlich die Welt zu vernichten...

Goldständer im Goldschlitten

Goldständer im Goldschlitten

Meister Myers glänzt diesmal nicht nur als Austin Powers, Dr. Evil und Fat Bastard, sondern auch noch in der Titelrolle als der holländische Rollschuh-Playboy Johann van der Smut alias Goldständer.

Dieser Vier-Sterne-Kriminelle liebt es über die Maßen, seine teuflische Weltvernichtungs-Verschwörung damit zu würzen, dass er ab und an ein großes Stück seiner frisch losgekratzten Hautschuppen isst. Sozusagen für den kleinen Hunger zwischendurch. Yummy!

Nichts für Farbenblinde

Nichts für Farbenblinde

Weitere Teilnehmer dieses exquisiten Spleen-Movies sind natürlich der Dr. Evil-Clon Mini-Me (Verne J. Troyer), der diesmal eine äußerst befremdliche Metamorphose durchmacht. Desweiteren Dr. Evils gehasster Sohn Scott (Seth Green), Nummer Zwei inkl. Augenklappe (Robert Wagner) nebst Frau Farbissina (Mindy Sterling) und nicht zu vergessen Austins Vater und Meister-Swinger Nigel Powers (Michael Caine) und Geheimdienst-Chef Basil Exposition (Michael York).

Mit diesem handverlesenen Irren-Personal kann bei der Pop-Humor-Orgie beim besten Willen nichts mehr schiefgehen. Am Schluss bleibt uns Austin Powers-Fans nur noch ein einziger Wunsch offen: Wir wollen endlich "Austinpussy" sehen!

Austin Powers in Goldständer

Yeah, Baby! Der dritte Teil der abgefahrenen Agentenparodie erzielte mit 73,1 Mio. Dollar Startwochenendeinspiel das beste Opening einer Komödie überhaupt, sowie den besten Julistart aller Zeiten. Mike Myers schlüpft nicht nur wieder in die Rolle des Swinging-Sixties-Superagenten Austin Powers, seines Gegenspielers Dr. Evil und Fettsack Fat Bastard, sondern schuf überdies den abstoßenden holländischen Disco-King Goldständer. Als sexy Power(s)-Girl kommt diesmal die schnuckelige Destiny's-Child-Sängerin Beyonce Knowles zum blickfangenden Einsatz, die shagadelisch auf den Seventies-Blaxploitation-Spuren von Foxy Brown wandelt.

Teil drei der Bond-und-Co-Verulkung ist der bislang auffrisierteste - in jeder Hinsicht. Das lässt sich bereits am "Mission: Impossible"-inspirierten Prolog erkennen, indem Hollywoods Creme de la Creme für ein Aufsehen erregendes Film-im-Film-Cameo aufmarschiert. Anschließend macht Myers sein Entree mit einer groovigen Gesangs- und Tanzeinlage, bei der diverse klassische Musicals persifliert werden, bis er mit der explosiven Selbstparodie einer gewissen modernen Popikone endet. Das Drehbuch wurde erneut von Myers und Michael McCullers verfasst, wobei es sich wie bei den Vorgängern mehr um eine lose zusammenhängende Aneinanderreihung von Sketcheinlagen, denn um eine stringente Story handelt. Regisseur Jay Roach ("Meine Braut, ihr Vater und ich") hatte das Vergnügen, eine Unmenge von Film- und Popkulturzitaten sowie Hollywood-Insiderjokes einzuflechten, die neben der Parodie von obligatorischen James-Bond-Filmen und bewährten Blockbustern beispielsweise auch eine urkomische Verulkung von Gangsterrapvideos einschließt. Doch die Vertrautheit etlicher visueller Gags und insbesondere die sich unweigerlich einstellende Familiarität mit den Figuren und ihren Manierismen raubt diesem Sequel ein wenig Spontaneität und Spritzigkeit, die die ersten beiden Teile so wunderbar funktionieren ließen. Dem wird eine verstärkte Betonung auf Sexwitzchen (selbst hier wird recyclet) und ausufernden Fäkalhumor entgegengesetzt. Neuzugang Goldständer (seine in einem Unfall verschütt gegangenen Genitalien wurden durch eine Goldprothese ersetzt) fungiert als Zielscheibe für hämische Holländerspitzen, und eines seiner Ekelattribute besteht im Verspeisen seiner abfallenden Hautschuppen. Da die Bad-Taste-Welle mittlerweile doch weitgehend verebbt ist, wirken diese exzessiven Ekeleskapaden fast schon wie ein alter Hut, doch dem breiten Zielpublikum wird's egal sein: Die Trefferquote an Lachern ist zumindest in Austins Hochburg Amerika verblüffend hoch. Zur Handlung (so sie sich entdecken lässt): Austin ist kurzfristig im Jahr 1975 unterwegs, wo er im Zuhälterlook Bekanntschaft mit der rassigen Agentin Foxxy Cleopatra macht. Zudem führen kurze Rückblenden zurück in die Schultage von Austin Powers und Dr. Evil, als ihre anhaltende Rivalität ihren Ausgang nahm. Der Vater/Sohn-Konflikt zwischen Dr. Evil und seinem Sohn Scott (Seth Green) tritt in den Hintergrund, stattdessen wird die dysfunktionale Beziehung zwischen Austin und seinem Vater, dem Überagenten Nigel Powers (die Besetzung von Sir Michael Caine - mit schlechten Zähnen! - ist ein weiterer Geniestreich) ausgerollt. Die Produktionswerte sind erwartungsgemäß erste Güteklasse, von den farbenfrohen Kostümen über die ausgefallenen Kulissen und Requisiten wie Dr. Evils U-Boot, hin zum funky Soundtrack (Burt Bacharach steuerte erneut einen Song bei, doch diesmal ist es Quincy Jones, der ein Cameo absolviert). Während der Schlusscredits wird dann noch mit den Wortquälereien von Ozzy Osbourne - Celebrity de jour - im Schoß seiner Familie an das kollektive Kicherpotential appelliert. ara.

Austin Powers in Goldständer

Shagadelic! Er ist wieder da! Austin Powers(Mike Myers), der schrillste Agent den die Queen je in den Adelsstand erhob. Seine Mission: die Welt zu retten und seinen Vater Nigel Powers (Oskar-Preisträger Michael Caine) aus den Fängen seines Gegenspielers Goldständer und seines Verbündeten Dr.Evil zu befreien. An Austins Seite: Seine alte Flamme Foxxy Cleopatra (Beyonce Knowles), die als sexy Undercoveragent in Goldständers Club 69 unterwandert. Austin weiß, er hat nur eine Chance: Er muss ein böses Genie nutzen, um noch ein böseres Genie zu fangen. Yeah Baby! Dieser groovy Thriller ist ein Sturmfeuer auf die Lachmuskeln und nimmt ein unerwartetes Ende.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Mike Myers   als Austin Powers/Dr. Evil/Goldmember
  Beyoncé Knowles   als Foxxy Cleopatra
  Seth Green   als Scott Evil
  Michael York   als Basil Exposition
  Robert Wagner   als Number Two
  Mindy Sterling   als Frau Farbissina
  Verne J. Troyer   als Mini Me
  Sir Michael Caine   als Nigel Powers
  Fred Savage   als Number Three
  Diane Mizota   als Fook Mi
  Carrie Ann Inaba   als Fook Yu
  Nobu Matsuhisa   als Mr. Roboto
  Aaron Himelstein   als Austin (jung)
  Josh Zuckerman   als Evil (jung)
  Eddie Adams   als Basil (jung)
  Evan Farmer   als Number Two (jung)
  Danny DeVito   als Famous Mini Me
  Gwyneth Paltrow   als Dixie Normous
  Kevin Spacey   als Famous Dr. Evil
  Britney Spears   als Britney Spears
  Quincy Jones   als Quincy Jones
  India Dupre   als Belinda
  Jim Piddock   als Rektor
 
Regie:  Jay Roach  
Buch:  Mike Myers  
  Michael McCullers  
Musik:  George S. Clinton  
Kamera:  Peter Deming  
Produzent:  Suzanne Todd  
  Jennifer Todd  
  Demi Moore  
  Eric McLeod  
  John Lyons  
  Mike Myers  

"Flasche voll!" für Powers-Babe

Bye-Bye, Britney! Die Halbwertszeit von Teeniestar Britney Spears ist abgelaufen - zumindest als Werbeträger. Pepsi ließ den Mega-Vertrag auslaufen und präsentiert stattdessen Beyoncé Knowles als neue Galleonsfigur.

Die neue mobile Litfass-Säule für Pepsi: <br />Beyoncé Knowles

Die neue mobile Litfass-Säule für Pepsi: <br />Beyoncé Knowles

Nein, es ist kein gutes Jahr für Britney Spears. Das letzte Album kein Hit, dann die Trennung von Justin Timberlake und nun gehen auch noch die Werbeverträge flöten. Überraschend verlängerte Pepsi den Millionen schweren Kontrakt mit Spears nicht. An ihrer Stelle wird nun Beyoncé Knowles als Werbe-Zugpferd die Brause promoten.

Die Diva von Destiny's Child "ist durch ihren außergewöhnlichen Erfolg im Film- und Musik-Business ein idealer Werbeträger für Pepsi", begründete Dave Burwick, Vorstandsmitglied von Pepsi Inc., die Entscheidung. Einen Kommentar warum der Vertrag mit Britney Spears nicht verlängert wurde, wollte er nicht abgeben.

Der Grund liegt aber ohnehin auf der Hand: Der Vertrag mit Spears läuft Ende des Jahres aus, die Dame dümpelt momentan von einem Skandälchen zum nächsten und ein echter Karriereschub ist nicht in Sicht.

Beyoncé Knowles dagegen startet derzeit richtig durch. Die Rolle in "Austin Powers in Goldständer" brachte ihr den Durchbruch in Hollywood, Destiny's Child ist seit Jahren eine der erfolgreichsten R'n'B-Formationen und ein Solo-Album von Beyoncé ist bereits in Produktion. Über die Höhe von Knowles' Gage wollte der Pepsi-Sprecher übrigens keine Angaben machen.

 

Austin Powers in Goldständer in der Fotoshow

 

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