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Kaufvideo
Erhältlich seit:
24.11.2006
Originaltitel: Austin Powers in Goldmember
USA 2002
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12
Mike Myers
Beyoncé Knowles
Seth Green
Regie: Jay Roach
Warner Home Video Germany

Yeah, Baby! Der dritte Teil der abgefahrenen Agentenparodie erzielte mit 73,1 Mio. Dollar Startwochenendeinspiel das beste Opening einer Komödie überhaupt, sowie den besten Julistart aller Zeiten. Mike Myers schlüpft nicht nur wieder in die Rolle des Swinging-Sixties-Superagenten Austin Powers, seines Gegenspielers Dr. Evil und Fettsack Fat Bastard, sondern schuf überdies den abstoßenden holländischen Disco-King Goldständer. Als sexy Power(s)-Girl kommt diesmal die schnuckelige Destiny's-Child-Sängerin Beyonce Knowles zum blickfangenden Einsatz, die shagadelisch auf den Seventies-Blaxploitation-Spuren von Foxy Brown wandelt.
Teil drei der Bond-und-Co-Verulkung ist der bislang auffrisierteste - in jeder Hinsicht. Das lässt sich bereits am "Mission: Impossible"-inspirierten Prolog erkennen, indem Hollywoods Creme de la Creme für ein Aufsehen erregendes Film-im-Film-Cameo aufmarschiert. Anschließend macht Myers sein Entree mit einer groovigen Gesangs- und Tanzeinlage, bei der diverse klassische Musicals persifliert werden, bis er mit der explosiven Selbstparodie einer gewissen modernen Popikone endet. Das Drehbuch wurde erneut von Myers und Michael McCullers verfasst, wobei es sich wie bei den Vorgängern mehr um eine lose zusammenhängende Aneinanderreihung von Sketcheinlagen, denn um eine stringente Story handelt. Regisseur Jay Roach ("Meine Braut, ihr Vater und ich") hatte das Vergnügen, eine Unmenge von Film- und Popkulturzitaten sowie Hollywood-Insiderjokes einzuflechten, die neben der Parodie von obligatorischen James-Bond-Filmen und bewährten Blockbustern beispielsweise auch eine urkomische Verulkung von Gangsterrapvideos einschließt. Doch die Vertrautheit etlicher visueller Gags und insbesondere die sich unweigerlich einstellende Familiarität mit den Figuren und ihren Manierismen raubt diesem Sequel ein wenig Spontaneität und Spritzigkeit, die die ersten beiden Teile so wunderbar funktionieren ließen. Dem wird eine verstärkte Betonung auf Sexwitzchen (selbst hier wird recyclet) und ausufernden Fäkalhumor entgegengesetzt. Neuzugang Goldständer (seine in einem Unfall verschütt gegangenen Genitalien wurden durch eine Goldprothese ersetzt) fungiert als Zielscheibe für hämische Holländerspitzen, und eines seiner Ekelattribute besteht im Verspeisen seiner abfallenden Hautschuppen. Da die Bad-Taste-Welle mittlerweile doch weitgehend verebbt ist, wirken diese exzessiven Ekeleskapaden fast schon wie ein alter Hut, doch dem breiten Zielpublikum wird's egal sein: Die Trefferquote an Lachern ist zumindest in Austins Hochburg Amerika verblüffend hoch. Zur Handlung (so sie sich entdecken lässt): Austin ist kurzfristig im Jahr 1975 unterwegs, wo er im Zuhälterlook Bekanntschaft mit der rassigen Agentin Foxxy Cleopatra macht. Zudem führen kurze Rückblenden zurück in die Schultage von Austin Powers und Dr. Evil, als ihre anhaltende Rivalität ihren Ausgang nahm. Der Vater/Sohn-Konflikt zwischen Dr. Evil und seinem Sohn Scott (Seth Green) tritt in den Hintergrund, stattdessen wird die dysfunktionale Beziehung zwischen Austin und seinem Vater, dem Überagenten Nigel Powers (die Besetzung von Sir Michael Caine - mit schlechten Zähnen! - ist ein weiterer Geniestreich) ausgerollt. Die Produktionswerte sind erwartungsgemäß erste Güteklasse, von den farbenfrohen Kostümen über die ausgefallenen Kulissen und Requisiten wie Dr. Evils U-Boot, hin zum funky Soundtrack (Burt Bacharach steuerte erneut einen Song bei, doch diesmal ist es Quincy Jones, der ein Cameo absolviert). Während der Schlusscredits wird dann noch mit den Wortquälereien von Ozzy Osbourne - Celebrity de jour - im Schoß seiner Familie an das kollektive Kicherpotential appelliert. ara.
Shagadelic! Er ist wieder da! Austin Powers(Mike Myers), der schrillste Agent den die Queen je in den Adelsstand erhob. Seine Mission: die Welt zu retten und seinen Vater Nigel Powers (Oskar-Preisträger Michael Caine) aus den Fängen seines Gegenspielers Goldständer und seines Verbündeten Dr.Evil zu befreien. An Austins Seite: Seine alte Flamme Foxxy Cleopatra (Beyonce Knowles), die als sexy Undercoveragent in Goldständers Club 69 unterwandert. Austin weiß, er hat nur eine Chance: Er muss ein böses Genie nutzen, um noch ein böseres Genie zu fangen. Yeah Baby! Dieser groovy Thriller ist ein Sturmfeuer auf die Lachmuskeln und nimmt ein unerwartetes Ende.
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Mike Myers | als Austin Powers/Dr. Evil/Goldmember | |
|---|---|---|---|
| Beyoncé Knowles | als Foxxy Cleopatra | ||
| Seth Green | als Scott Evil | ||
| Michael York | als Basil Exposition | ||
| Robert Wagner | als Number Two | ||
| Mindy Sterling | als Frau Farbissina | ||
| Verne J. Troyer | als Mini Me | ||
| Sir Michael Caine | als Nigel Powers | ||
| Fred Savage | als Number Three | ||
| Diane Mizota | als Fook Mi | ||
| Carrie Ann Inaba | als Fook Yu | ||
| Nobu Matsuhisa | als Mr. Roboto | ||
| Aaron Himelstein | als Austin (jung) | ||
| Josh Zuckerman | als Evil (jung) | ||
| Eddie Adams | als Basil (jung) | ||
| Evan Farmer | als Number Two (jung) | ||
| Danny DeVito | als Famous Mini Me | ||
| Gwyneth Paltrow | als Dixie Normous | ||
| Kevin Spacey | als Famous Dr. Evil | ||
| Britney Spears | als Britney Spears | ||
| Quincy Jones | als Quincy Jones | ||
| India Dupre | als Belinda | ||
| Jim Piddock | als Rektor | ||
| Regie: | Jay Roach | ||
| Buch: | Mike Myers | ||
| Michael McCullers | |||
| Musik: | George S. Clinton | ||
| Kamera: | Peter Deming | ||
| Produzent: | Suzanne Todd | ||
| Jennifer Todd | |||
| Demi Moore | |||
| Eric McLeod | |||
| John Lyons | |||
| Mike Myers | |||
Austin Powers in Goldständer in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD EX 5.1, Englisch DD EX 5.1
Tonformat: Dolby Digital EX 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Dokumentationen, Musikvideo
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