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Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung

Fortsetzung der Hitkomödie von 1997, in der Mike Myers als Superagent in die 60er Jahre zurückkehrt, um Dr. Evil das Handwerk zu legen.


Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung

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Erhältlich seit:
08.08.2000

Originaltitel: Austin Powers: The Spy Who Shagged Me

Komödie

USA 1999
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12

Mike Myers
Heather Graham
Rob Lowe

Regie: Jay Roach
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung

Mitten während eines wichtigen diplomatischen Geschlechtsaktes mit einer russischen Agentin muss Superspion Austin Danger Powers fassungslos zur Kenntnis nehmen, dass sein Erzfeind Dr. Evil offenbar mit Hilfe einer Zeitmaschine auf perfideste Weise seine Libido lahmlegte. Gemeinsam mit seiner Kollegin Felicity Shagwell unternimmt auch Powers einen Zeitsprung, um im Jahre 1969 seine Potenz wiederherzustellen und dem Bösewicht sowie seiner omnipräsenten Mörderbande den endgültigen Garaus zu machen.

Zum zweiten Mal schlüpft Comedy-As Mike Myers ("Wayne's World") in die Gestalt des elegantesten Geheimagenten Ihrer Majestät und natürlich auch in jene seines erlesen bösartigen Gegenspielers, des diesmal gleich in doppelter Ausfertigung (klein & groß, da fehlgeklont) erscheinenden Dr. Evil. Heather Graham, Rollergirl aus "Boogie Nights", ersetzt Liz Hurley aus dem Vorgänger, erneut mit von der gewohnt geschmackssicheren Partie sind Rob Lowe, Actionveteran Robert Wagner und Michael York.

Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung

Groovy, Baby! Die witzigste Filmfigur des Jahres 1997 kehrt zurück zur Zugabe. Während "Austin Powers" in Deutschland mit Publikumsmißachtung gestraft wurde, entwickelten sich die Abenteuer des Superagenten mit den krummen Zähnen in den USA nach dem Überraschungserfolg im Kino (55 Mio. Dollar Boxoffice) bei der Videoauswertung regelrecht zum Pop-Phänomen. Nicht von ungefähr traut man nun der Fortsetzung "The Spy Who Shagged Me" einen der Überfliegererfolge des Jahres zu, denn nicht nur die Trefferquote bei den Gags der liebevollen Agentenfilmparodie mit Eigenleben ist höher als beim Original, auch die Marketingabteilung von New Line hat perfekte Arbeit geleistet und ihren Film als "must-see-event" plaziert.

Deutlich fühlt sich Mike Myers vom Erfolg des ersten Films bestätigt und beflügelt: Etwaige Zurückhaltung oder Unentschlossenheit, die das Original im Hinblick auf Publikumsakzeptanz noch behindert haben mochten, werden in dieser deutlich aufwendigeren, aber beileibe nicht weniger liebevollen Hommage an die durchgestylte Spionage James Bonds, Derek Flints und Matt Helms dieser Welt weggefegt mit einem Tornado an wüsten Gags, aberwitzigen Wortspielen und verrückten Situationen. "Verrückt nach Mary" sei Dank: Wie die Farrelly-Brüder beherrschen auch Myers und sein Regisseur Jay Roach die Kunst, eine Pointe mit perfektem Timing immer weiter auszudehnen, bis sie erst nicht mehr lustig ist und dann doch wieder witzig wird. Natürlich wird auch auf der nach unten offenen Geschmacksskala fleißig gepunktet: Austin Powers trinkt versehentlich flüssigen Stuhl ("Schmeckt nussig!"); Schattenspiele vermitteln den Eindruck, Austins neue Gespielin Felicity Shagwell ("Shagwell by name, shag very well by reputation" - viel Spaß bei der Synchronisation!) würde ihm immer verblüffendere Gegenstände aus dem Rektum ziehen - noch vor "Dumm und dümmer" wären diese Gags kaum möglich gewesen. Doch auch sonst feuert Myers aus vollen Rohren und erzielt eine verblüffend hohe Trefferquote.

Nachdem der erste Teil einen Großteil seiner Pointen aus dem Umstand gewann, daß ein kryonisch eingefrorener Detektiv der Swinging Sixties in den politisch korrekten neunziger Jahren Jagd auf seinen Erzfeind Dr. Evil (Mike Myers zum Zweiten) machte, geht es jetzt wieder zurück in die Sechziger. Dort ist es Dr. Evil gelungen, mit Hilfe des 300 Kilo schweren Schotten Fat Bastard (Mike Myers zum Dritten) die Libido des eingefrorenen Austin zu stehlen. Weil ein entmannter Powers nicht einmal mehr ein halber Powers ist, macht sich Austin ebenfalls auf den Weg zurück in die Zeit, um Dr. Evil und seiner Bande das Handwerk zu legen. Die Handlung dient bestenfalls als lose überbrückendes Element einer Sketchparade, die keine Gnade kennt und in einem aberwitzigen "Moonraker"-Showdown endet, in dem zwei Austins auf einer Weltraumstation gegen Dr. Evil und seinem Liliputaner-Doppelgänger Mini-Me antreten. Darüber hinaus trifft man alte Bekannte wie Nummer Zwei und Frau Fabissina und neue Gesichter wie die Doppelagentin Ivana Humpalot und die Killerin Robin Swallows, und man erfährt Wissenswertes, wie Dr. Evils entfremdeter Sohn Scott entstand, daß Austins Frau Vanessa nur ein programmierter Killerroboter war und daß nicht einmal der mit allen Wassern gewaschene Trash-Talkshow-Moderator Jerry Springer in Gegenwart von Dr. Evil die Fassung wahren kann. Eine kunterbunte Blödelparade mit stilsicherer Musik (Burt Bacharach tritt erneut auf) und einer Portion Sex (Heather Graham legt die Latte hoch für alle kommenden Bond-Girls) also, die bei sorgfältiger Synchronisation auch in Deutschland zünden sollte wie Dr. Evils Marshmallow-Man-Rakete. ts.

Darsteller:  Mike Myers   als Austin Powers/Dr. Evil/Fat Bastard
  Heather Graham   als Felicity Shagwell
  Rob Lowe   als Junge Nummer 2
  Michael York   als Basil Exposition
  Robert Wagner   als Nummer 2
  Gia Carides   als Robin Swallows
  Seth Green   als Scott Evil
  Cindy Margolis   als Fembot 469
  Mindy Sterling   als Frau Farbissina
  Verne J. Troyer   als Mini-Me
  Elizabeth Hurley   als Vanessa
  Kristen Johnston   als Ivana Humpalot
  Burt Bacharach  
  Elvis Costello  
  Will Ferrell  
  Woody Harrelson  
  Charles Napier  
  Willie Nelson  
  Tim Robbins  
  Rebecca Romijn  
  Jerry Springer  
  Fred Willard  
 
Regie:  Jay Roach  
Buch:  Michael McCullers  
  Mike Myers  
Musik:  George S. Clinton  
Kamera:  Ueli Steiger  
Produzent:  John Lyons  
  Demi Moore  
  Mike Myers  
  Jennifer Todd  
  Suzanne Todd  
  Eric McLeod  

Ben Stiller als Zuchtbulle

Wohl jeder heranwachsende Knabe hat sich ausgemalt, wie schön es wäre, keine männliche Konkurrenz zu haben. Schließlich würden dann alle Superbräute Schlange stehen. Dass diese Pubertäts-Phantasie auch ihre Schattenseiten hat, müssen Ben Stiller und Vince Vaughn in ihrem neuen Projekt erfahren.

Womanizer wider Willen: Ben Stiller

Womanizer wider Willen: Ben Stiller

Ben Stiller und Vince Vaughn übernehmen die Hauptrollen in der Science-Fiction-Komödie "Used Guys". Die Regie führt Jay Roach, der bereits alle drei Austin Powers-Abenteuer ("Austin Powers", "Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung" und "Austin Powers in Goldständer") inszeniert hat.

Die Komödie spielt in einer fernen Zukunft: Das schwache Geschlecht hat ungeahnte Stärken entwickelt und sich den blauen Planeten Untertan gemacht - einschließlich der Herren der Schöpfung. Und da Männer bekanntlich zu kaum etwas zu gebrauchen sind, wurde der Bestand der Zweibeiner mit den Bass-Stimmen reduziert: Nur zwei Kerle sind noch am Leben - allerdings nur so lange, bis es den Frauen gelingt, biologisch hochwertigere Klone herzustellen, die für den Fortbestand der menschlichen Rasse sorgen.

Ben Stiller und Vince Vaughn sind die (Un)Glücklichen, die Jay Roach unbedingt als Erzeuger-Duo für den Film gewinnen wollte. Wann der Regisseur und seine Traumbesetzung mit den Dreharbeiten beginnen werden, steht noch nicht fest. Eigentlich wollte Roach als nächstes Projekt Douglas Adams' Kultroman "Per Anhalter durch die Galaxis" in Angriff nehmen.

 

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