Blu-ray Disc Kaufvideo

Aviator

Episches Porträt des Flugpioniers und Filmmoguls Howard Hughes, das erneut Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio zusammenführt.


Aviator

Kaufvideo

Erhältlich seit:
20.05.2010

Originaltitel: The Aviator

Drama

USA 2004
Laufzeit: 170 Min.
FSK: ab 12

Leonardo DiCaprio
Cate Blanchett
John C. Reilly

Regie: Martin Scorsese
Walt Disney Studios Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(3 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Mit der Biografie von Howard Hughes gelingt Martin Scorsese einer seiner besten und bildmächtigsten Filme - mit Leonardo DiCaprio in der Rolle seines Lebens.

Er nahm das Leben und die Liebe im Sturzflug: Leonardo DiCaprio spielt die Legende Hughes (Foto: Buena Vista) Großansicht

Er nahm das Leben und die Liebe im Sturzflug: Leonardo DiCaprio spielt die Legende Hughes (Foto: Buena Vista)

Genies pendeln immer zwischen Niederlage, Triumph und Wahnsinn. Das galt besonders für Howard Hughes, eine der schillerndsten Gestalten des 20. Jahrhunderts: Er schrieb Schlagzeilen als größenwahnsinniger Flugzeugbauer, exzentrischer Regisseur und legendärer Frauenheld, der Affären mit einigen der schönsten Frauen Hollywoods hatte.

Das gilt nicht weniger für Regisseur Martin Scorsese, auf dessen Konto Kinomythen wie "Taxi Driver" oder "GoodFellas" gehen. Den Star aus seinem letzten Film, "Gangs of New York", holte er jetzt wieder vor seine Kamera, und es zeigt sich einmal mehr: DiCaprio und Scorsese sind ein unschlagbares Team.

Actionstar Errol Flynn flirtet mit Katharine (Foto: Buena Vista) Großansicht

Actionstar Errol Flynn flirtet mit Katharine (Foto: Buena Vista)

Überwältigende Höhepunkte

DiCaprio ist Howard Hughes mit Haut und Haaren, und "Aviator" einer der glanzvollsten Höhepunkte in der Karriere seines Regisseurs. Von der ersten Sekunde an betört er mit ausgeklügelten, atemberaubend aufwändigen Bildkompositionen (Kamera: Robert Richardson).

Und er entfesselt eine Dynamik, die den Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem hält. So gelingt seinem Film (nach einem Drehbuch von "Gladiator"-Autor John Logan) das eigentlich Unmögliche: aus einem überwältigenden Leben ein überwältigendes Stück Kino zu machen.

Hollywood-Affäre: Filmpremiere mit Jean Harlow (Foto: Buena Vista) Großansicht

Hollywood-Affäre: Filmpremiere mit Jean Harlow (Foto: Buena Vista)

Grandioser Favorit

Explosive Flugszenen, erotische Skandale, politische Intrigen - es kracht an allen Enden, und doch verbindet "Aviator" elegant viele Elemente, die allein schon für einen Film reichen würden. So wird das Biopic zum Aufregendsten, das Hollywood seit langem zu bieten hat.

In seinem Zentrum lotet Leonardo DiCaprio die Grenzen von Genie und Wahnsinn aus und lässt sein "Titanic"-Image weit hinter sich.

Dass Scorsese ihn mit einem Reigen prominenter Kollegen umgibt, von Cate Blanchett bis Jude Law, sorgt für die letzte besondere Note. So konnte "Aviator" 3 Golden Globes und sogar 5 Oscars einheimsen.

Aviator

Die Gang of New York ist zurück - und ihr neues Revier ist Hollywood. In den Spotlights von Premieren, im Partysog der Nightclubs und in der Prachtarchitektur des Zelluloidadels, entfalten Martin Scorsese, seine von Leonardo DiCaprio angeführte Starbesetzung und Topkünstler aus Scorseses Kreativteam ein opulentes Porträt des Visionärs, Milliardärs und Frauenhelden Howard Hughes, das auch in intimen Momenten Glanzpunkte setzt. Überzeugend als Bilderbuch, Persönlichkeitsstudie und Liebeserklärung an das Goldene Zeitalter von Tinseltown, löscht dieser Big-Budget-Howard die schlechten Erinnerungen an eine gleichnamige lahme Ente und verdient die Umarmung eines großen Publikums.

Wie schon bei der "Alexanderschlacht", aus der sich Scorsese zurückzog, konkurrierten hier mehrere Projekte miteinander, darunter von Christopher Nolan, Michael Mann (der Regie und Star an Scorsese abtrat und nur noch als Produzent auftritt) und von Warren Beatty, der als Idealbesetzung vor Jahrzehnten bereits ein Drehbuch schrieb, dann als legendärer Zögerer aber die Produktion so lange vertrödelte, bis Falten den jungen Hughes unerreichbar machten. Auf diesen aber konzentriert sich John Logans Drehbuch, das einen Zeitraum von 20 Jahren abdeckt und 1947 mit Hughes letztem öffentlichen Großauftritt endet. So spannend auch die folgenden 30 Jahre gewesen wären, in denen Hughes Fox-Star Jean Peters zur Frau nahm, obwohl er bereits heimlich mit RKO-Starlet Terry Moore verheiratet war und er sein Imperium als exzentrischer Einsiedler leitete, interessiert sich Scorsese nicht für das Skandalöse, sondern die Leistung - und als wandelnde cineastische Enzyklopädie natürlich auch für die Glanzzeit Hollywoods.

Nach einem verstörenden Opening aus Hughes' Kindheit, mit dem Scorsese sehr verkürzt den späteren Paranoiker und Phobiker erklärt, aber in der Kontrastierung von Mensch und Raum auch ein Monument von Orson Welles zitiert, steigt man mit den Dreharbeiten zum extrem teuren Regieerstling "Hell's Angels" mitten in das Leben des 22-jährigen Millionenerben ein. Hier zeigt sich der Pionier, der Außenseiter, der das System herausfordert, aber auch die Eitelkeit eines Mannes, der Sternberg toppen will, im Unterschied zu ihm aber wenigstens sein eigenes Vermögen verschwendet. Als Hughes seine Fluggesellschaft gründet, rückt Hollywood, von einem kleinen Exkurs zum Western "Geächtet" abgesehen, in den Hintergrund. Der kalifornische Harem, in dem der Frauenmagnet wilderte, aber bleibt präsent. Scorsese beschränkt sich auf Faith Domergue, die Hughes als 15-Jährige kennen lernte, auf Ava Gardner (Kate Beckinsale), die mit Hughes zwischen oder auch während ihren Ehen mit Mickey Rooney und Artie Shaw Stop-and-Go-Affären hatte, und Hughes große Liebe Katharine Hepburn, die Cate Blanchett lebhaft, in eigenwilliger Theatralik, witzig und auch sensibel verkörpert.

Thematischer Schwerpunkt ist aber Hughes' Rolle als Flugpionier, der Geschwindigkeitsrekorde aufstellte, der mit der TWA die Monopolstellung von Pan Am zu brechen versuchte, der von korrupten Politikern sabotiert wurde und von neuen Maschinen nicht nur träumte, sondern sie mit dem ihm eigenen Perfektionismus auch entwarf und bauen ließ. Von den ersten Bildern an untermauern Scorsese, Kameramann Robert Richardson und Produktionsdesigner Dante Ferretti ihren Anspruch, hier ein Porträt von Format auf die Leinwand wuchten zu wollen. Dank dieser Koalition ist "Aviator" eine Sehenswürdigkeit: prachtvolle Totalen von Filmpremieren, dynamische Nightclubszenen, eine Notlandung im surreal blaugrauen Gemüsefeld, Glamourfotografie und Zitate aus der Technicolor-Ära, ein spektakulärer Crash mitten in Beverly Hills, Alec Baldwins traumhaftes Pan-Am-Büro, aber auch die Sequenzen, die den Absturz des Fliegers, seine Deformation zum paranoiden Sonderling zeigen, dessen Angst vor Keimen zwanghaft und dominant wird. Diese Szenen verleihen der anfangs schwerelosen Aufsteigerbiographie wichtiges Gewicht, lassen DiCaprio stärker in den Vordergrund treten, der dank Make-up, Outfit und Ausleuchtung Hughes immer ähnlicher wird, ihn auch als gequälte Seele begreifbar macht. Nicht zuletzt dank DiCaprio ist "This Boy's Life" mehr als nur großes Augenkino. kob.

Aviator

Oscar[r]-prämierte Filmbiografie von Regie-Legende Martin Scorsese über den Flug-Pionier Howard Hughes (Leonardo DiCaprio), einem exzentrischen Industrie-Milliardär und einflussreichen Filmproduzent, der außerdem für seine Liebschaften mit den schönsten Frauen der Welt bekannt war.

Quelle: Walt Disney Studios

Audiokommentar der Filmemacher (Regisseur, Cutterin, Produzent); Zusätzliche Szene; Leben ohne Grenzen - das Making Of; Wie Howard Hughes die Luftfahrt revolutionierte; Moderne Wunder: Howard Hughes - Eine Dokumentation des History Channel; Die Obsession von Howard Hughes: Die Zwangsneurose; Diskussionsrunde über Zwangsneurose mit Leonardo DiCaprio, Martin Scorsese und Howard Hughes' Witwe Terry Moore; Ein Abend mit Leonardo DiCaprio und Alan Alda; Höhenflüge: Die visuellen Effekte von AVIATOR; Die Ausstattung von AVIATOR: Die Arbeit von Dante Ferretti; Noble Roben: Die Kostüme von Sandy Powell; Hollywood Glamour: Das Make-up und die Frisuren in AVIATOR; Epische Filmmusik: Die Kompositionen von Howard Shore; Die Wainwright Familie - Loudon, Rufus und Martha; AVIATOR Soundtrack + TV-Spot

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Leonardo DiCaprio   als Howard Hughes
  Cate Blanchett   als Katharine Hepburn
  John C. Reilly   als Noah Dietrich
  Alec Baldwin   als Juan Trippe
  Kate Beckinsale   als Ava Gardner
  Jude Law   als Errol Flynn
  Matt Ross   als Glenn Odekirk
  Adam Scott   als Johnny Meyer
  Gwen Stefani   als Jean Harlow
  Sir Ian Holm   als Professor Fitz
  Danny Huston   als Jack Frye
  Alan Alda   als Sen. Ralph Owen Brewster
  Kelli Garner   als Faith Domergue
  Frances Conroy   als Mrs. Hepburn
  Brent Spiner   als Robert Gross
  Stanley DeSantis   als Louis B. Mayer
  Edward Herrmann   als Joseph Breen
  Willem Dafoe   als Roland Sweet
  Kenneth Walsh   als Dr. Hepburn
  J.C. MacKenzie   als Ludlow
 
Regie:  Martin Scorsese  
Buch:  John Logan  
Musik:  Howard Shore  
Kamera:  Robert Richardson  
Produzent:  Michael Mann  
  Sandy Climan  
  Graham King  
  Charles Evans jr.  

Kate Beckinsale traut ihrem Atem nicht

Damit "Aviator"-Star Kate Beckinsale bei Kussszenen keinen schlechten Geschmack hinterlässt, benutzt sie gern Pfefferminzöl. Doch die Essenz hat ihre Tücken.

Kate Beckinsale küsst nie ohne (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Kate Beckinsale küsst nie ohne (Foto: Kurt Krieger)

Kate Beckinsale, sexy Vampirin aus "Underworld: Evolution", nimmt Dreharbeiten anscheinend sehr ernst. Zumindest macht sie sich Gedanken um ihre männlichen Partner, und zwar ganz besonders dann, wenn Kussszenen auf dem Programm stehen. Hier fürchtet Kate sich anscheinend vor Mundgeruch - allerdings vor ihrem eigenen, der die schönste Knutscherei verhunzen könnte.

Deshalb benutzt die 32-Jährige vorm Busseln reines Pfefferminzöl. So freuten sich wahrscheinlich schon Leonardo DiCaprio in "Aviator" und Josh Hartnett in "Pearl Harbor" über Beckinsales frischen Dentalgeruch.

Ein Öl zum Weinen

Nun hilft Pfefferminzöl zwar tatsächlich bei Mundgeruch, hat aber auch einen Nachteil: Es brennt. "Einmal ist mir davon etwas in die Augen gekommen und es dauerte eine Stunde, bis sie wieder abgeschwollen waren", verriet Kate einem Insider. Eine praktische Erfahrung, denn nun hat die Schauspielerin auch ein Tröpfchen für Trauerszenen mit Tränenaufgebot parat.

 

Aviator in der Fotoshow

Werbung

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch
Aviator
Aviator

Trailer

Runter
 

Star

Leonardo DiCaprio

Sein Jubelruf "Ich bin der König der Welt" in "Titanic", dem bis "Avatar" erfolgreichsten Film aller Zeiten, erwies sich als...

 

Star

Cate Blanchett

Zusammen mit Nicole Kidman ist sie der bedeutendste weibliche Hollywood-Export Australiens. Cate Blanchett glänzt in Charakterrollen...