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Baching

Drama über den Umgang eines kleinen bayerischen Ortes mit einer fahrlässigen Tötung.


Baching

Kaufvideo

Erhältlich seit:
13.11.2009

Drama/ Heimatfilm

Deutschland 2008
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 12

Thomas Unger
Stefan Murr
Bernadette Heerwagen

Regie: Matthias Kiefersauer
EuroVideo Bildprogramm

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Ein Betrunkener tötet ein Mädchen und muss mit seiner Schuld umgehen.

Die Idylle wird von der dunklen Vergangenheit getrübt (Foto: Movienet) Großansicht

Die Idylle wird von der dunklen Vergangenheit getrübt (Foto: Movienet)

Nachdem Benedikt Kirchner (Thomas Unger) in betrunkenem Zustand in seinem Heimatort Baching ein kleines Mädchen überfahren hat, flüchtet er zunächst für drei Jahre nach Berlin. Er merkt jedoch, dass er auf Dauer nicht vor der Vergangenheit davonlaufen kann und beschließt, in das oberbayerische Dorf zurückzukehren, um sich der Verantwortung und seiner Schuld zu stellen.

Doch seine Rückkehr wird nicht von allen positiv aufgenommen. So verhalten sich beispielsweise die inzwischen getrennten Eltern des verstorbenen Kleinkinds völlig unterschiedlich. Aber auch sein enger Familienkreis wirkt gespalten.

Auf dem Friedhof trifft Benedikt auf die Mutter des Mädchens (Foto: Movienet) Großansicht

Auf dem Friedhof trifft Benedikt auf die Mutter des Mädchens (Foto: Movienet)

Das Leben danach

Regisseur Matthias Kiefersauer möchte in seinem Film anhand der Hauptfigur vor allem zeigen, wie das nahe Umfeld der Opfer und der am Unfall Beteiligten mit solch einem Schicksalsschlag umgeht, und wie das Leben der Hinterbliebenen nach dem ersten Aufruhr weitergeht. Das Ergebnis sind zerrüttete Ehen und oft aus den Fugen geratene Lebensläufe.

Ein ruhiger Film über die Leere, die sich weniger durch Worte als durch das Verhalten der Figuren einstellt. Im bayrischen Lokalkolorit verankert, spiegelt sich in kleinen Gesten der große Schmerz eines erschütterten Orts.

Baching

Heimatfilmdramödie um die schwerwiegenden menschlichen Folgen eines tödlichen Autounfalls, der in einem bayrischen Voralpendorf eine schmerzvolle Aussöhnung nach sich zieht.

Drei Jahre, nachdem Benedikt (Thomas Unger) betrunken die kleine Lena totfuhr und nach Berlin flüchtete, ist seine Bewährung vorbei. Das Heimweh treibt ihn zurück ins fiktive Baching, das beschaulich zwischen Alpengipfeln liegt und seiner 450-Jahr-Feier entgegensieht. Zugleich versucht er sich auch seiner moralischen Verantwortung zu stellen, macht aber mit seiner Heimkehr und dem Versuch aufzuräumen, zunächst alles nur schlimmer. Er reißt kaum verheilte Wunden auf und bringt damit das fragile Gefüge im Ort aus dem Lot - schmerzvolle Turbulenzen sind die Folge: Bei Gabi (Marisa Burger) und Bernhard (Michael Fitz), den Eltern des getöteten Kindes, die mittlerweile getrennt leben. Bei seinem Bruder Robert (Stefan Murr), der das elterlichen Wirtshaus betreibt und mit Benedikts früherer Freundin Annette (Bernadette Heerwagen) nun ein Kind hat. Bei Annette selbst, die sich noch immer zu ihm hingezogen fühlt. Und auch bei der im Unfallwagen gesessenen Jugendfreundin Laura (Meike Droste), die ihn bei sich wohnen lässt und auf einen Neuanfang hofft.

Matthias Kiefersauer, der mit der Heimatkomödie "Das große Hobeditzn" zuletzt im Fernsehen reüssierte, hat kein bleiernes Schuld-und-Sühne-Drama im Sinn. Zwar erzählt er nach eigenem Drehbuch von einem halben Dutzend Figuren, die alle ihr Problembündel mit sich herumtragen. Aber die aus den Fugen geratenen Lebensläufe konterkariert er beständig mit frivoler Witzelei, bislang gar leichtfertigem Optimismus und vor allem einem sonnig-gemütlichen Dorf, woraus eine verträgliche Melo-Mischung entsteht, die keinen zu sehr belastet. Denn sein Film ist ein Prachtexemplar des modernen Heimatfilms, der sich trotz aller Zerwürfnisse frech, unbekümmert und lebenslustig präsentiert und ein Plädoyer voller Lokalkolorit fürs "dahoam is dahoam" abliefert. Zunächst stellt Kiefersauer die bestürzende Konfusion sowie die Unbeholfenheit der mitunter holzschnittartig geratenen Charaktere aus, über schwierige Themen zu reden. Langsam aber kommt ein Dialog zustande und verborgene Gefühle treten hervor, wodurch die Geschichte an Zugänglichkeit gewinnt und letztlich Frohmut und Versöhnung ermöglicht. tk.

Baching

Benedikt (Thomas Unger) kehrt nach drei Jahren aus Berlin zurück in sein Heimatdorf Baching. Damals hat er mit dem Auto die kleine Lena Stemmer überfahren. Er saß betrunken hinter dem Steuer und will sich nun seiner Verantwortung stellen. Aber nicht jeder im Dorf heißt ihn willkommen.
Lenas Eltern (Michael Fitz, Marisa Burger) hat die Trauer um ihr Kind auseinander getrieben, sie haben sich in der Zwischenzeit getrennt. Benedikts damalige Freundin Annette (Bernadette Heerwagen) lebt mittlerweile mit seinem Bruder Robert (Stefan Murr) und dem gemeinsamen Kind zusammen. Und Laura (Meike Droste), die bei dem Unfall mit im Auto saß, versucht ihr aus den Fugen geratenes Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie hofft auf einen Neuanfang mit Benedikt ...

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Thomas Unger   als Benedikt Kirchner
  Stefan Murr   als Robert Kirchner
  Bernadette Heerwagen   als Annette
  Marisa Burger   als Gabi Stemmer
  Michael Fitz   als Bernhard Stemmer
  Meike Droste   als Laura
  Johannes Herrschmann   als Bruder Johannes
 
Regie:  Matthias Kiefersauer  
Buch:  Matthias Kiefersauer  
Musik:  Rainer Bartesch  
Kamera:  Stefan Biebl  
Produzent:  Martin Choroba  
 

Baching in der Fotoshow

 

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Features

 

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