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Bad Boys - Harte Jungs

Dem Franzosen Fouchet gelingt es, Heroin für schlappe 100 Mio. Dollar aus der Asservatenkammer der Miami-Drogenfahndung zu entwenden. Die Cops Marcus Burnett und Mickey Lowrey haben nun 72 Stunden Zeit, den Fall zu klären. Action vom Feinsten ohne Sinn und Atempause.


Bad Boys - Harte Jungs (Collector's Edition)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
01.02.2001

Originaltitel: Bad Boys

Action

USA 1995
Laufzeit: 114 Min.
FSK: nicht unter 18

Martin Lawrence
Will Smith
Téa Leoni

Regie: Michael Bay
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Action aus dem Hause Bruckheimer: Will Smith und Martin Lawrence auf der Jagd nach einem Drogendieb.

Marcus und Mickey lieben jedes Gefecht (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Marcus und Mickey lieben jedes Gefecht (Foto: Columbia TriStar)

Marcus Burnett und Mickey Lowrey, zwei LA-Cops, stehen vor einem noch nicht da gewesenen Problem: der gesamte Bestand an beschlagnahmtem Heroin der Drogenfahndung wurde gestohlen.

Der Täter steht schnell fest, und so befindet sich das Team auf der Jagd nach dem französischen Superfiesling Fouchet. Ein paar Leichen später findet sich eine Zeugin, die das Duo auf die richtige Spur führt.

Doch bis zum Showdown gibt es noch jede Menge Verwechslungen, Verfolgungen und Wortgefechte zwischen Burnett, einem geplagten Ehemann und Familienvater, und Lowrey, einem Dandy und Einzelgänger.

Als Cop kommt man auch an die hübschen Bräute ran (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Als Cop kommt man auch an die hübschen Bräute ran (Foto: Columbia TriStar)

Komisches Cop-Duo

Rasanter, keine Minute langweiliger Copthriller, der eine im Prinzip simple, klischeegespickte Buddy-Geschichte mit Charme, Wortwitz und hochklassigen Stunts zu einem fulminanten Actionabenteuer aufbaut.

Großen Anteil am Gelingen des Unternehmens haben die Vollblutkomiker Will Smith und Martin Lawrence, die ihre Chance auf ganzer Linie nutzen und sich als Top-Actionhelden für das nächste Jahrtausend empfehlen.

Bad Boys - Harte Jungs (Collector's Edition)

Wesley Snipes ("Drop Zone") muß sich allmählich Sorgen um sein Monopol als "einziger schwarzer Actionstar" machen: Fast gleichzeitig mit Buena Vistas ebenfalls schwarzem Actioner "Mister Cool" (siehe BF 51/52/94) starten die beiden amerikanischen TV- Komikerstars Martin Lawrence und Will Smith mit dem rasanten Reißer "Schlimme Jungs" in den deutschen Kinosommer. Die Route freilich ist schon abgesteckt, von den "Lethal Weapon"-Filmen etwa, von "Beverly Hills Cop" oder "Nur 48 Stunden". Nicht gerade Feindesland, auf dem sich das Produzentengespann Simpson/Bruckheimer ("Beverly Hills Cop", "Top Gun", "Tage des Donners") mit "Schlimme Jungs" bewegt, und doch stürmt der Film mit soviel Witz, Lautstärke und Tempo voran, daß die offensichtlichen Vorbilder beinahe links liegenbleiben. Mit einem High-Tech-Coup beginnen die Actionplotte, als eine Gruppe Gangster unter Führung des französischen Superbösewichts Fouchet (Tcheky Kayro) Heroin für 100 Millionen Dollar aus der Asservatenkammer der Miami-Drogenfahndung räumt. Nur 72 Stunden haben die beiden Cops Marcus Burnett (Lawrence) und Mickey Lowrey (Smith) Zeit, den Fall zu klären, ehe die Aufsichtsbehörde ihr skandalgebeuteltes Präsidium schließt. Ein paar Leichen später findet sich eine Zeugin, die das Duo auf die richtige Spur führt. Doch bis zum Showdown auf dem Flughafen gibt es noch jede Menge Verwechslungen, Verfolgungen und Wortgefechte zwischen Burnett, dem geplagten Ehemann und Familienvater, und Lowry, dem Dandy und Einzelgänger. Tatsächlich etablieren sich die beiden praktisch von der ersten Szene an als prächtig funktionierendes Gespann, das sich wechselseitig Stichworte und Automatikwaffen zuwirft. Wo die Spannung des Drehbuchs ausdünnt, wechselt Regisseur Michael Bay, der mit "Schlimme Jungs" seinen Debütfilm gibt, einfach den Schauplatz und drückt aufs Tempo. Kugeln fliegen, Glas splittert, und wann immer ein Propangas- oder Äthertank ins Bild rückt, ist ein heranschießendes Fahrzeug ganz bestimmt nicht weit. Daß bei dem lautstarken Feuerwerk keine der Haupt- und Nebenfiguren verlorengeht, sondern, im Gegenteil, jeder kleine Gangster, apoplektische Polizeichef oder radebrechende Schnapsladenbesitzer seine drei Minuten Glanz und Leinwandruhm zugestanden bekommt, läßt den Film dichter und detailfreudiger wirken als vergleichbare Produktionen - macht ihn mit 126 Minuten aber auch etwas lang. Dennoch, Komik und Dramatik halten die fragile Balance, einige wunderbar zurückhaltend eingestreute, trockene Gags erfreuen auch das intelligentere Mainstreampublikum, und der bestechend ausgewählte Soundtrack fährt ins Gebein. Richtig angewandt haben die Formeln aus dem Handbuch für Actionfilme eben vor allem einen Effekt: Es knallt ganz gewaltig. In den USA hatte "Schlimme Jungs" mit 15 Mio. Dollar ein ausgezeichnetes Startwochenende. evo.

"Transformers"-Macher Michael Bay muss vor Gericht

Weil der Bodyguard von "Transformers"-Regisseur Michael Bay bei einer ungeplanten Trainingseinheit in einer kalifornischen Discothek zwei Gäste aufmischte, hat der Filmemacher nun eine Klage am Hals.

Steht Ärger ins Haus: "Transformers"-Zampano Michael Bay (Foto: Buena Vista) Großansicht

Steht Ärger ins Haus: "Transformers"-Zampano Michael Bay (Foto: Buena Vista)

In den Filmen von Michael Bay wird am laufenden Band geschossen und geprügelt, ohne Konsequenzen für den Regisseur so einspielträchtiger Werke wie "Transformers" oder "Harte Jungs - Bad Boys". Doch nun erfährt der Spezialist für brachiale Action, dass das im richtigen Leben anders aussieht. Der Krawallmacher muss sich demnächst vor Gericht verantworten, weil sein Bodyguard angeblich Kleinholz aus zwei Nachtschwärmern gemacht hat. Der Vorfall liegt zwar schon zwei Jahre zurück, kommt aber erst jetzt zur Verhandlung.

Im August 2008 amüsierten sich die beiden Freunde Joshua Stewart und Paul Klimczak im Nachtclub Kiss in Los Angeles, als sie plötzlich mit einem Gast aneinander gerieten. Aufgrund des daraufhin entstandenen Handgemenges wurden die Streithähne kurzerhand vor die Tür des In-Lokals gesetzt. Auf der Straße ging es dann richtig zur Sache.

Bays Bodyguard als Bad Boy

Die Freunde wollten sich vom Acker machen, doch Michael Bays Personenschützer ließ nicht locker, holte seine Waffe heraus und schlug sie seinen beiden Kontrahenten über den Kopf. Das zumindest behauptet das Duo. Durch die Wucht hätten beide das Bewusstsein verloren. Als sie wieder aufwachten, stellten sie den Verlust einiger Zähne fest. Außerdem plagten sie die Schmerzen von blauen Flecken und gebrochener Knochen.

Die Kläger sehen sich als Opfer und haben deshalb Michael Bay auf Schadenersatz in unbekannter Höhe verklagt. Der "Transformers"-Macher müsse für den Schaden aufkommen, weil er zum damaligen Zeitpunkt der Boss des Angreifers war.

Ob das der Richter genauso sieht, wird sich zeigen. So lange kann sich Bay damit trösten, einen großartigen Kollegen als Fan zu haben. "Batman Begins"- und "Inception"-Dirigent Christopher Nolan liebt die Filme von Michael Bay.

 

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Features

 

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Martin Lawrence

Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Dafür lässt er sein Gesicht umso deutlicher in jenen Verrenkungen der Mimik sprechen, mit denen es Jim...

 

Star

Will Smith

Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...