DVD (Kinofassung) Leihvideo

Bad Boys II

Explosives Sequel des Action-Megablockbusters, in dem die Bad Boys Will Smith und Martin Lawrence als Cops einer Spezialeinheit Miami drogenfrei sehen wollen.


Bad Boys II (Kinofassung)

Leihvideo

Erhältlich seit:
23.03.2004

Action/ Thriller

USA 2003
Laufzeit: 140 Min.
FSK: ab 16

Martin Lawrence
Will Smith
Jordi Mollà

Regie: Michael Bay
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Zum zweiten Mal schickt Michael Bay seine harten Jungs Will Smith und Martin Lawrence auf Verbrecherjagd - so explosionsreich, dass das Wort Action neu definiert werden muss.

Mike Lowrey und Marcus Burnett: zwei harte Jungs auf dem Kriegspfad (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Mike Lowrey und Marcus Burnett: zwei harte Jungs auf dem Kriegspfad (Foto: Columbia TriStar)

Michael Bay und Jerry Bruckheimer - diese Namen lassen bei Action-Freunden die Augen leuchten, denn das Regie-/Produktionsgespann hat mit Testosteron-Epen wie "Pearl Harbor", "Armageddon" oder "The Rock - Fels der Entscheidung" in Sachen Blockbuster Zeichen gesetzt.

1995 landeten die Goldknaben mit "Harte Jungs" ("Bad Boys") einen Volltreffer an den Kinokassen.

Nun haben auch sie sich dem allgemeinen Sequel-Fieber angeschlossen und hetzen Will Smith und Martin Lawrence zum zweiten Mal durch den Großstadtdschungel von Miami.

Syd und Lowrey stehen sich näher als ihr Bruder ahnt (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Syd und Lowrey stehen sich näher als ihr Bruder ahnt (Foto: Columbia TriStar)

Drogen, Spaß und eine Frau

Als Drogenfahnder haben Mike Lowrey (Smith) und Marcus Burnett (Lawrence) ja schon einiges erlebt, doch als Marcus' schöne Schwester, die Undercover-Agentin Syd (Gabrielle Union), zwischen die Fronten eines Drogenkrieges gerät, fliegen die Fetzen.

Denn der kaltblütige Unterwelt-Mufti Johnny Tapia (Jordi Mollà) will sich die Kontrolle über den Rauschgifthandel in Miami sichern und nimmt - nachdem er unangenehme Konkurrenten schon mal schlachtfrisch in Dosen verpackt - Syd als Geisel.

Da können die "Bad Boys", die auch in aussichtslosen Situationen nie den Humor verlieren, natürlich nicht untätig zusehen. Nicht zuletzt, weil auch Lowrey etwas mehr als nur berufliches Interesse an der Lady hat...

Wenn die harten Jungs in der Nähe sind, gehen schon mal ganze Anwesen in Flammen auf (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Wenn die harten Jungs in der Nähe sind, gehen schon mal ganze Anwesen in Flammen auf (Foto: Columbia TriStar)

Da fliegt was in die Luft

Mit einer Explosion beginnen und sich dann stetig steigern - dieses Motto haben sich Bay und Bruckheimer wohl auf's Kissen gestickt, denn schon nach wenigen Minuten entbrennt in den Straßenschluchten Miamis eine wilde Verfolgungsjagd.

Gewaltige Explosionen und gewagte Stunts kommen reichlich zum Einsatz, wenn Smith und Lawrence stattliche 146 Minuten lang ihren Status als Superstars bestätigen. Sie zeigen den bösen Jungs eindrucksvoll, wo der Hammer hängt. Also anschnallen und durchstarten zu einem explosiven Action-Trip voller Überraschungen.

Bad Boys II (Kinofassung)

Getreu ihrem erfolgreich erprobten Bigger-is-better-Motto liefern Regisseur Michael Bay und Produzent Jerry Bruckheimer acht Jahre nach ihrer ersten Zusammenarbeit bei "Harte Jungs - Bad Boys" nun mit dem Sequel erneut augen- und ohrenbetäubenden Actionbombast aus ihrer Hitschmiede. Nicht nur Bay ist seither mit Blockbustern wie "Armageddon" und "Pearl Harbor" in den Kommerzolymp Hollywoods aufgestiegen, auch für die beiden Protagonisten Will Smith ("Independence Day") und Martin Lawrence ("Big Mamas Haus") - damals beide TV-Stars - war das Original Sprungbrett für ihre lukrativen Filmkarrieren. Dieser Status-Upgrade spiegelte sich auch im Startwochenendeinspiel von 46,7 Mio. Dollar dieser gnadenlos auf Turbo geschraubten Fortsetzung wieder, das eine Verdreifachung des Starts des ersten Teils darstellt.

Musste Bay bei seinem Debüt noch einen Teil seines eigenen Honorars beisteuern, um eine verpatzte Explosion des Finales nochmals filmen zu können, hat er seither weitgehend freie Hand und mächtige Budgets im Rücken, um seine patentierten Overkill-Actionsequenzen im hektischen Hochglanzlook inklusive Zeitlupenstandards bis zum Exzess auszureizen. So kommt das Publikum dieses Jahr nach "Matrix Reloaded" und "Terminator 3" erneut in den Geschmack, blechverbiegendes Vergnügen bei einer weiteren spektakulären Autoverfolgungsjagd zu erleben.

In diesem Fall sind die beiden Drogenfahnder Mike Lowrey (Smith) und Marcus Burnett (Lawrence) einer Gang von Rastafari-Gangstern dicht auf den Felgen - im wahrsten Sinne des Wortes. Aus einem entführten Autolader lassen sie den Cops bei voller Geschwindigkeit ein Fahrzeug nach dem nächsten auf dem Freeway entgegenpurzeln, während Lowrey seinen Ferrari mit videospielversierter Finesse um die explodierenden Hindernisse manövriert. Der verursachte Millionenschaden bringt ihnen die Schelte ihres Captains (Joe Pantoliano) ein, der seinen aufgestauten Ärger mit buddhistischen Meditationstechniken zu managen versucht.

Diesen Gag wob Drehbuchautor Ron Shelton, zuletzt auch schon in seinem thematisch nicht unähnlichen Buddycopmovie "Hollywood Cops" ein, während Koskripter Jerry Stahl seine bei der TV-Hitserie "C.S.I." gesammelte Expertise über Leichenforensik einbringt. Denn der brutale Bösewicht der aggressiv adrenalinaufgeputschten Actionkomödie im steten Vorwärtsgang ist ein kubanischer Drogendealer (Jordi Molla wiederholt seinen Part aus "Blow" und lässt Tony Montana aus "Scarface" harmlos wirken), der seine Ware in ausgehöhlten Leichen transportiert.

Zwischen den ausgedehnten Ballereien, standesgemäßen Explosionen und Verfolgungsjadgen sind die beiden Partner Mike und Martin unentwegt am zanken - nicht zuletzt, weil Lowrey seinem Buddy in der Anfangsszene bei einem Gefecht mit Drogendealern des Ku Klux Klan versehentlich eine Kugel in den Hintern verpasst hat und obendrein eine heimliche Beziehung mit seiner sexy Schwester Syd (Gabrielle Union aus "Born 2 Die" als obligatorische Augenweide) hat. Die Humorpalette umfasst die volle Bandbreite von Witzchen über Homosexuelle, kopulierenden Ratten, einem versehentlichen Ecstasytrip Burnetts, auseinanderfallenden Leichen und - in einer der witzigeren Szenen - die gemeinsame Einschüchterung des jungen Verehrers von Burnetts Tochter.

Überhaupt ist die treffliche komische Chemie zwischen den beiden Leads - Smith cool und geleckt, Lawrence als entfesseltes Nervenbündel - wieder die größte Stärke der ins Maßlose übersteigerten Buddykomödie - doch bei 147 Minuten Filmlänge geht selbst ihr Gag-Treibstoff irgendwann der Neige zu. Denn entsprechend eines weiteren Bay-Markenzeichens werden mehrere potentielle finale Showdowns aufeinander gehäuft. Der endgültige findet schließlich auf Kuba (!) statt, wo der Bösewicht, in einer fragwürdigen politischen Handlungsvignette für eingefleischte US-Patrioten, seine Drogengeschäfte mit Hilfe Castros abwickelt. Dabei wird nochmals ausgiebig pyrotechnisch auf den Putz gehauen und eine Riesenvilla plus ein gesamtes Slum in Schutt und Asche gelegt. Eine hyperkinetische Zerstörungsorgie, angereichert mit Kurven, Kugelfeuer und Kichereien, also, die vor allem großen und kleinen Jungs (vermutlich diesseits des 18. Lebensjahres) Spaß bereiten wird. ara.

Darsteller:  Martin Lawrence   als Detective Marcus Burnett
  Will Smith   als Detective Mike Lowrey
  Jordi Mollà   als Hector Juan Carlos "Johnny" Tapia
  Gabrielle Union   als Sydney "Syd" Burnett
  Peter Stormare   als Alexei
  Theresa Randle   als Theresa Burnett
  Joe Pantoliano   als Captain Howard
  Michael Shannon   als Floyd Poteet
  Yul Vazquez   als Detective Mateo Reyes
  Jason Manuel Olazabal   als Detective Marco Vargas
  Henry Rollins   als TNT Leader
  Antoni Corone   als DEA Tony Dodd
  Oleg Taktarov   als Josef
  John Salley   als Fletcher
  Treva Etienne   als Icepick
  Kiko Ellsworth   als Blond Dread
  Dennis Green   als Reggie
  Reynaldo Gallegos   als Tito
  Jon Seda   als Roberto
  Otto Sanchez   als Carlos
 
Regie:  Michael Bay  
Buch:  Ron Shelton  
  Jerry Stahl  
Musik:  Trevor Rabin  
  Dr. Dre  
Kamera:  Amir Mokri  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  

Martin Lawrence lässt die Diva raus

Extrawurst a lá Lopez: Martin Lawrence

Extrawurst a lá Lopez: Martin Lawrence

Da scheint der Ruhm jemandem aber kräftig zu Kopf gestiegen zu sein! Martin Lawrence machte sich am Set von "Bad Boys 2" bei der gesamten Filmcrew so richtig unbeliebt. Der Grund: Der "Big Mama"-Darsteller nervte die Kollegen permanent mit seinen Extrawünschen.

So musste der 37-Jährige natürlich den größten Wohnwagen haben - mit zwei Badezimmern, einer eigene Küche und einem Lounge-Bereich samt Disco würdiger Soundanlage. Für sein Schlafzimmer bestand Lawrence auf ein Spezialschloss, das sich nur mit seinem Fingerabdruck öffnen ließ, und sowohl sein persönlicher Koch als auch eine eigene Stretchlimousine hatten ständig für ihn zur Verfügung zu stehen.

Selbstverständlich musste er von allen - sogar von Regisseur Michael Bay - mit Mr. Lawrence angesprochen werden. Die Krönung war allerdings, dass die Crew schuften durfte, um einen Zaun um den - selbstverständlich auch für Martin Lawrence errichteten - Basketballplatz zu errichten. Wäre ja auch zu furchtbar, wenn ein Paperazzo ein Foto von ihm schießen könnte. Dumm nur, dass die Promi-Fotografen sich während des Drehs eigentlich nur um Will Smith prügelten, der weit weniger affektiert auftratt - ist in Lawrence Augen aber vermutlich auch nur der Co-Star...

 

Bad Boys II (Kinofassung) in der Fotoshow

 

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Martin Lawrence

Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Dafür lässt er sein Gesicht umso deutlicher in jenen Verrenkungen der Mimik sprechen, mit denen es Jim...

 

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Will Smith

Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...