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Kaufvideo
Erhältlich seit:
22.01.2009
USA 2002
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 16
Sir Anthony Hopkins
Chris Rock
Matthew Marsh
Regie: Joel Schumacher
Walt Disney Studios Home Entertainment

All die typischen Zutaten einer Jerry-Bruckheimer-Produktion finden sich in der ersten Zusammenarbeit des erfolgreichsten Blockbuster-Produzenten aller Zeiten mit Joel Schumacher, der sich nach einigen kantigen Stoffen ("Makellos", "Tigerland") zurück in der Mainstream-Arena meldet, die er nach "8MM" vorübergehend verlassen hatte: Schmucke Locations, gelackte Production Values und die gewohnte Mischung aus Action, Humor und Pathos zeichnen den überraschend grimmigen Thriller über einen pfiffigen Lebenskünstler, der den Platz seines ermordeten Bruders beim CIA übernehmen und einen Nuklearbombenanschlag auf die USA verhindern muss. Das interessante Zusammenspiel von Oscar-Gewinner Anthony Hopkins und Schandmaul Chris Rock bügelt manches der zahllosen Handlungslöcher aus, kann aber das flaue Gefühl nicht beseitigen, das sich bei der Betrachtung angesichts der weltpolitischen Situation unweigerlich einstellt.
Resteverwertung ist die große Stärke von Jerry Bruckheimer, seitdem er seine Filme mit dem Blitzschlag im Logo solo vornehmlich für Buena Vista herstellt ("Black Hawk Down" - in Deutschland weiterhin missing in action - entstand für Revolution und stellt auch stilistisch die Ausnahme von der Regel dar). Mit verblüffender Findigkeit und ungebrochenem Enthusiasmus zimmert er aus wohlbekannten Einzelteilen und Versatzstücken Blockbuster, die er von den besten Filmhandwerkern der Branche auf weltweit verwertbaren Hochglanz trimmen lässt. "Con Air" fügte "Der Mann, der niemals aufgibt", "Airport" und ein bisschen "Das Schweigen der Lämmer" zusammen; "Armageddon" bastelte aus "Das dreckige Dutzend", "Apollo 13" und "Die Unerschrockenen" pure Gigantomanie; "Der Staatsfeind Nr. 1" paarte "Der Dialog" mit purem High Tech; und "Pearl Harbor" schickte die "Titanic"-Formel in den Zweiten Weltkrieg. Mit "Bad Company", bereits für letzten Herbst aufgeplant, aber aus Rücksicht auf die Ereignisse am 11. September um einige Monate verschoben, geht Bruckheimer einen entscheidenden Schritt weiter: Neben Fremdmaterial ("Mission: Impossible", "Projekt: Peacemaker") greift er hier explizit auf eigene Filme zurück und recycelt sie im Namen des Entertainments: Die Big-Brother-Atmosphäre von "Der Staatsfeind Nr. 1" zieht sich durch den ausgebleichten Film; eine "Armageddon" nicht unähnliche Ausbildungsphase ist das Herzstück des Films; und der Held ist wie in "Beverly Hills Cop" ein schwarzer Straßenpunk, der sich mit Schnauze und Herz den Respekt einer Gruppe von Profis erkämpft.
Der New Yorker Glücksritter Jake Hayes, der sich als Ticketschwarzhändler und DJ über Wasser hält, wird rekrutiert, als sein Zwillingsbruder, von dem er nichts wusste, bei einem CIA-Einsatz in Prag ums Leben kommt: Der hatte den Kontakt zu einem Russenmafioso hergestellt, der auf dem freien Markt eine Atombombe anbietet. Um die von langer Hand eingefädelte Mission nicht zu gefährden und Terroristen nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, soll der mit allen Wassern gewaschene Einsatzleiter Oakes, Ziehvater des Zwillingsbruders und in dessen Schuld, weil er ihm das Leben rettete, aus Hayes binnen neun Tagen einen brauchbaren Agenten machen. Die Ausbildungsphase ist die beste des Films, weil Schumacher und Bruckheimer hier die kontrastierenden Welten - in Gestalt von Hopkins und Rock - am effektivsten aufeinander prallen lassen. Der Rest ist Routinesache: Drahtseilakte in Prag und später New York, weil die weltweit gesuchten Terroristen natürlich mühelos in den USA einreisen und die Bombe in der Grand Central Station hochgehen lassen wollen.
Da lässt sich ein unangenehmer Beigeschmack kaum vermeiden: Was einst wohl leichtfertig als bloßes Gadget in einer klassischen Intitiationsgeschichte - Tagedieb reift zum verantwortungsbewussten Mann - angedacht war, lastet nun schwer auf den Schultern eines Films, dessen einzige Agenda Unterhaltung ist. Nur schwer findet Schumacher ein Zentrum, weil er gleichzeitig das Humorpotential (Rock alleine ist verantwortlich für einige ziemlich gute verbale Spitzen) und die klassischen Buddy-Movie-Möglichkeiten nicht ausschöpfen will. Ganz offensichtlich liebt er die Bombe nicht genug, um mit der professionellen Entschlossenheit zu Werke zu gehen, die Hopkins' Team auszeichnet. Eine schizophrene Situation, die der Film, der sich selbst im Weg steht, nicht unbedingt zufriedenstellend löst. Wird sich die große Actiongemeinde in Deutschland daran stoßen? Vermutlich nicht: Das angeschlagene Tempo ist so hoch, dass sich die Popcornfraktion bei "Bad Company" kaum in schlechter Gesellschaft fühlen wird. ts.
Die Jagd ist eröffnet!
CIA-Agent Gaylord Oakes (Oscar[r]- Preistäger SIR ANTHONY HOPKINS - Das
Schweigen der Lämmer ) ist erfahrener Profi auf dem Gebiet der Spionage. Bei
dem Versuch, einen Atomwaffendeal abzuschließen und sich als internationaler
Waffenhändler in die Organisation einzuschleichen , wird Oakes' Kollege Pope
erschossen, ohne den der Deal platzen würde . Die einzige Chance des CIA ,
doch noch an die Atombombe zu kommen, ist Pope's Zwillingsbruder. Allerdings
weiß der noch gar nicht, dass er einen Bruder hatte, und obwohl er ihm wie aus
dem Gesicht geschnitten ist, hat er ansonsten kaum Ähnlichkeit mit seinem eiskalt- professionellen Zwilling. Deswegen soll Jake Hayes (Starkomiker CHRIS ROCK - Dogma, Boomerang) in einem 9-Tage-Crashkurs in kürzester Zeit zu einem knallharten CIA-Agenten ausgebildet werden. Hayes' gefährlichste Waffe ist allerdings nicht die 9 Millimeter, sondern sein schnelles Mundwerk, das jeden anderen Spion ganz schön blass aussehen lässt. Die beiden Agenten begeben sich auf die Jagd nach der Bombe, doch schon bald stellen sie fest, dass sie nicht die Jäger sind, sondern die Gejagten.
Blockbuster-Produzent Jerry Bruckheimer (Pearl
Harbor, Armageddon, ...) und Erfolgsregisseur Joel
Schumacher (Batman Forever, Falling Down)
schufen ein Meisterwerk des coolen Actiongenres
mit absoluter Starbesetzung.
Quelle: Walt Disney Studios
BAD COMPANY
Insider Einblicke hinter die Kulissen des CIA und Interviews mit den Schauspielern
Quelle: Walt Disney Studios
| Darsteller: | Sir Anthony Hopkins | als Gaylord Oakes | |
|---|---|---|---|
| Chris Rock | als Jake Hayes / Kevin Pope | ||
| Matthew Marsh | als Dragan Adjanic | ||
| Gabriel Macht | als Seale | ||
| Kerry Washington | als Julie | ||
| Garcelle Beauvais | als Nicole | ||
| Peter Stormare | als Adrik Vas | ||
| John Slattery | als Roland Yates | ||
| Brooke Smith | als Officer Swanson | ||
| Adoni Maropis | als Jarma | ||
| Dragan Micanovic | als Michelle Petrov | ||
| Regie: | Joel Schumacher | ||
| Buch: | Jason Richman | ||
| Michael Browning | |||
| Musik: | Trevor Rabin | ||
| Kamera: | Dariusz Wolski | ||
| Produzent: | Jerry Bruckheimer | ||
| Mike Stenson | |||
| Michael Browning | |||
Bad Company (DVD Art Collection) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Hebräisch, Portugiesisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Behind the Scenes, Interviews
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