Der korrupte New Yorker Polizist Fred O'Connor hat seine heimlichen Nebeneinkünfte gemeinsam mit seinem Kollegen Bob Carvo in ein weiträumiges Apartment investiert. Eines Tages folgt ihm der junge Leo Smith zu dieser Bleibe und behauptet, derjenige zu sein, der in der letzten Zeit reihenweise korrupte Cops umgebracht hat. O'Connor hat daran zwar seine Zweifel, beschließt aber, Smith vorerst in seinem Apartment gefangen zu halten. Zwischen O'Connor und Smith entspinnt sich ein bizarrer Kampf, der nach psychologischen Mätzchen in handfeste Gewalt ausartet.
Eher obskurer Copfilm, den der italienische Regisseur Roberto Faenza ("Erklärt Pereira") mit amerikanischem Geld inszenierte. Harvey Keitel nimmt als korrupter Polizist am Rande des Wahnsinns seine Rolle in Abel Ferraras "Bad Lieutenant" vorweg und liefert sich ein bizarres, von homoerotischen Untertönen und Sadomasochismus geprägtes Duell mit John Lydon. Lydon wiederum lässt in seine mit Arroganz und Zynismus gesegnete Figur einiges von seinem Alter Ego Johnny Rotten, bekannt als Sänger der Punkband Sex Pistols, einfließen.