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Leihvideo
Erhältlich seit:
09.09.2004
Originaltitel: Brother Bear
USA 2003
Laufzeit: 82 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Regie: Aaron Blaise, ...
Walt Disney Studios Home Entertainment

Der Schwanengesang für handgezeichnete Animation mag angestimmt sein, doch mit dem bezaubernden Zeichentrickabenteuer "Bärenbrüder" liefert Disney kurz vor Schicht nochmals einen großartigen Genreeintrag, der gelungen der epischen Tradition von "Der König der Löwen" nacheifert. In der klassischen Coming-of-Age-Story, angereichert mit spiritueller Mystik und auflockerndem Humor, transportieren symbolstarke Figuren und viele sprechende Tiere eine mitreißende Botschaft von Mitgefühl, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein. Erstklassige musikalische Untermalung darf dabei natürlich nicht fehlen, die von Phil Collins komponiert und im Falle des Titelsongs von Tina Turner interpretiert wurde.
Angesiedelt ist die Story im Nordwesten Amerikas vor 10.000 Jahren. Zunächst wird das Alltagsleben der drei indianischen Brüder Sitka, Denahi und Kenai im regulären Leinwandformat skizziert. Hitzkopf Kenai (im Original von Joaquin Phoenix gesprochen) ist der jüngste der Drei. Als er bei seiner Zeremonie, die seine Wandlung zum Mann einläutet, eine Bärenfigur als Symbol für Liebe als Totem erhält, ist er enttäuscht. Als dann auch noch ein Grizzly die Fischbeute der Brüder klaut, führt dies zu tragischen Ereignissen, bei der der Älteste, Sitka, selbstlos sein Leben opfert. Kenai rächt sich, indem er den Bär erlegt. Doch danach wird er durch den magischen Einfluss von Sitkas Seele selbst in einen Bären verwandelt.
Sobald der Film nach etwa 25-minütiger Laufzeit zu Kenais neuer Perspektive als Tier umstellt, wird Breitwandformat eingesetzt. Die Farbenpracht der wunderschönen Naturumgebung mutet nun noch leuchtender und lebendiger an. Um sich von dem "Fluch" zu befreien, muss Kenai sich dorthin begeben, wo "die Lichter, die Erde berühren" - was den Zeichnern Gelegenheit gibt, atemberaubende Bildern von tanzenden Nordlichtern auf die Leinwand zu zaubern. Unterwegs trifft Kenai auf das verlassene Grizzlyjunge Koda, das er nur widerstrebend als Weggefährten akzeptiert, von dem er in einer Reihe von Abenteuern aber schließlich so manch wichtige und zukunftsweisende Lektion lernt.
Nach dem im Off stattfindenden tragischen Tod (eine Disney-Tradition, die schon seit "Bambi"-Tagen zum Einsatz kommt) von sowohl Sitka als auch dem Bären, wird in Form von zwei holzköpfigen Elchen (im Original ziehen Rick Moranis und Dave Thomas ihre McKenzie-Brüder-Routine durch) willkommener Comic Relief eingebracht. Auch Koda ist in seiner aufgedrehten Art ein sympathisch-herziger Ausgleich zu den ernsteren Tönen. Die Songs von Phil Collins, der schon die Musik für "Tarzan" beisteuerte, werden vorrangig für ansehnliche Montagen anstatt für von den Figuren vorgetragenen Musicalnummern eingesetzt, was sich als gelungene kreative Entscheidung erweist. Der kulturelle Hintergrund erinnert zwangsläufig an "Pocahontas" (ohne allerdings jemals so bleischwer zu wirken wie dieser Film von 1995), sowie man die sprechenden Tiere und das Coming-of-Age-Element bereits aus "Der König der Löwen" kennt. Dennoch ist "Bärenbrüder" trotz oder gerade wegen eines gewissen "Greatest (Disney-) Hits"-Feelings qualitätsreiche Unterhaltung, an der sich die ganze Familie erfreuen kann - und wird. ara.
| Sprecher: | Joaquin Phoenix | als Kenai | |
|---|---|---|---|
| Jeremy Suarez | als Koda | ||
| Jason Raize | als Denahi | ||
| Rick Moranis | als Rutt | ||
| Dave Thomas | als Tuke | ||
| D.B. Sweeney | als Sitka | ||
| Joan Copeland | als Tanana | ||
| Michael Clarke Duncan | als Tug | ||
| Harold Gould | als Old Denahi | ||
| Paul Christie | als Ram #1 | ||
| Danny Mastrogiorgo | als Ram #2 | ||
| Estelle Harris | als Old Lady Bear | ||
| Regie: | Aaron Blaise | ||
| Bob Walker | |||
| Buch: | Tab Murphy | ||
| Lorne Cameron | |||
| David Hoselton | |||
| Steve Bencich | |||
| Ron J. Friedman | |||
| Musik: | Mark Mancina | ||
| Phil Collins | |||
| Produzent: | Chuck Williams | ||
Bärenbrüder in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch
Bildformat: 1:1,66/16:9
Extras: Nicht verwendete Szenen, Musikvideo, Hintergrundinfos, Spiele
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